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Laura (38)

31/07/2026 0 comments Article Gemischt kleineHexe
This entry is Teil 37 von 37 in the series Laura
Windelgeschichten.org präsentiert: Laura (38)

„Mir geht es auf einmal richtig gut“, sagte Viktoria.
„Das freut mich sehr“, sagte Laura. „Auf wir gehen in den Garten aufs Trampolin.“
Die beiden gingen in den Garten und fingen an zu hüpfen.
„Das Ding ist wirklich uralt“, sagte Laura. „Als Philipp sechs war, haben meine Eltern es gekauft.“
„Als Philipp sechs war. Das heißt du warst noch gar nicht geboren“, sagte Viktoria.
„Stimmt“, sagte Laura. „Ich kam erst zwei Jahre danach.“
„Aber es sieht immer noch gut aus“, sagte Viktoria.
„Und es lässt sich gut drauf hüpfen“, sagte Laura und sprang direkt neben Viktoria auf. Viktoria fiel daraufhin hin.
„Du freche Maus“, sagte Viktoria, stand wieder auf und kitzelte Laura.
„Du bist hier frech“, sagte Laura.
„Nein. Ich verteidige mich nur.“
„Ich bin kein Frechdachs“, sagte Laura.
„Doch bist du“, sagte Viktoria. „Hör endlich auf es abzustreiten.“
„Nein“, sagte Laura.
Nach einer Stunde gingen die beiden wieder ins Haus.

„Heute Abend gehen wir essen“, sagte Thorsten. „Ein paar Orte weiter hat ein neues Restaurant eröffnet.“
„Das ist eine gute Idee“, sagte Viktoria.
„Ihr seid natürlich eingeladen“, sagte Thorsten.

Lauras Eltern fuhren mit Laura und Viktoria zum Restaurant.
„Das haben sie wirklich hübsch gemacht hier“, sagte Beate.
„Ja finde ich auch“, sagte Laura.
„Wisst ihr schon, was ihr trinken wollt?“, fragte Thorsten.
„Ich hab zwar Lust auf ein Glas Wein, aber ich trinke ja keinen Alkohol mehr“, sagte Laura.
„Ein Glas geht doch“, sagte Thorsten.
„Nein ich lass das“, sagte Laura.

„Geht das zusammen?“, fragte die Kellnerin nach dem Essen.
„Ja“, sagte Thorsten. „Ich muss natürlich zahlen.“
„Einen lieben Papa habt ihr“, sagte die Kellnerin zu Laura und Viktoria.
Die beiden lächelten freudig.

„Ich liebe es einfach, wenn wir für Schwestern gehalten werden“, sagte Viktoria draußen.
„Wenn man es nicht weiß, ist der Gedanke auch ziemlich naheliegend“, sagte Beate.
„Wir sind es ja fast“, sagte Laura. „Und ein bisschen ähnlich sehen wir uns ja auch.“
„Ihr passt wirklich gut zusammen“, sagte Beate. „Genauso wie Johanna zu euch. Ihr seid einfach bezaubernd.“
Viktoria gab Laura einen Kuss und dann setzten sie sich ins Auto.

„Morgen gehts los“, sagte Laura. „Unser erster gemeinsamer Ausflug mit der ganzen Gruppe.“
„Ich freu mich auch“, sagte Viktoria. „Dresden soll ja so schön sein.“
„Wir werden es sehen“, sagte Laura.
„Gute Nacht meine Süße.“
„Gute Nacht mein Engel.“

„Viel Spaß ihr Lieben“, sagte Beate am nächsten Morgen.
„Danke Mama“, sagte Laura.
„Den werden wir haben“, sagte Viktoria.
„Dann auf mein Engel“, sagte Laura. „Wir treffen uns bei Klara.“

Als die beiden bei Klara ankamen, standen die anderen bereits vor dem Haus. Klaras Vater war auch dabei.
„Hallo ihr Süßen“, sagte Julia.
„Hallo“, sagte Viktoria.
Nachdem Laura und Viktoria alle umarmt hatten, stellten sich die Mädchen vor den Kleinbus von Klaras Vater.
„So ihr Rabauken“, sagte er. „Wer fährt das Auto?“
„Ich“, sagte Johanna.
„Pass mir ja gut auf auf den Wagen“, sagte er. „Wenn auch nur ein kleiner Schaden entsteht, dann brennt es. Und ich will keine Blitzerfotos kriegen!“
„Ja ich pass schon auf“, sagte Johanna.
„Das will ich hoffen“, sagte Klaras Vater und hielt Johanna den Autoschlüssel hin. Als Johanna nach ihm griff, hob er noch einmal den Zeigefinger, bevor er ihr den Schlüssel gab.
„Viel Spaß ihr Lieben und kommt heil zurück“, sagte er.
„Bis Sonntag Papa“, sagte Klara.
Die fünf stiegen in den Kleinbus und Johanna fuhr los. Klara saß auf dem Beifahrersitz, während Julia hinter Klara entgegen der Fahrtrichtung saß und Laura und Viktoria saßen auf der Rückbank.

„Wie hast du das denn geschafft, dass er uns seinen heiligen Kleinbus gibt?“, fragte Johanna.
„Mit sehr viel Hartnäckigkeit hat es irgendwie geklappt“, sagte Klara. „So streng wie grade ist er ja normal nicht, aber wenn es um seinen Wagen geht, ist er doch ein bisschen empfindlich.“
„Ja so sind sie die Männer“, sagte Johanna. „Ihr Auto ist ihnen am wichtigsten.“
Johanna machte ihre Lieblingsmusik, also Neue Deutsche Welle an. Alle außer Laura waren damit einverstanden.
„Ich will das nicht hören“, sagte Laura.
„Keine Diskussion meine Kleine“, sagte Johanna.
Laura machte ein etwas bedröppeltes Gesicht und steckte sich ihren Schnuller in den Mund. Viktoria machte dies daraufhin auch. Danach fingen die beiden an zu kuscheln.
„Das darf ich jetzt die ganze Fahrt lang beobachten“, freute sich Julia.

„Laura meine Süße“, sagte Viktoria nach etwa zweieinhalb Stunden.
„Ja mein Engel“, sagte Viktoria.
„Ich hab grade gemacht.“
„Johanna!“, rief Laura.
„Ja meine Kleine?“
„Wir müssen anhalten. Mein Engel braucht eine neue Windel.“
„Ja das war mir schon klar, dass das passieren wird. Ich halte am nächsten Parkplatz an.“

„Ich will nicht in dieses stinkende Toilettenhaus gehen“, sagte Laura.
„Wickel mich doch einfach im Bus auf dem Boden“, sagte Viktoria.
„Ihr habt gehört, was mein Vater gesagt hat“, sagte Klara.
„Wie soll er das merken?“, fragte Laura.
„Legt irgendwas drunter“, sagte Klara.
„Ich hab ja meine große Wickelunterlage dabei“, sagte Viktoria.
„Gut“, sagte Klara. „Aber ihr müsst trotzdem höllisch aufpassen.“
„Ja schon klar“, sagte Laura.
„Nein wirklich“, sagte Klara.
„Ja ist ok“, sagte Laura.
Johanna, Klara und Julia verließen das Auto, während Laura Viktoria eine neue Windel anlegte.
„Sehr gut meine Süße“, sagte Viktoria.
„Mir hat es auch gefallen. Wie immer“, sagte Laura.
Danach fuhren sie weiter.

„In einer halben Stunde sind wir da“, sagte Johanna. „Und Laurachen?“
„Ja?“
„Weil wir heute alle so lieb zu dir sind, darfst du für die letzte halbe Stunde Musik anmachen.“
Laura freute sich sehr und machte ihren Metal an.
„So schlimm ist es doch gar nicht“, sagte Julia.
„Doch ist es“, sagte Johanna.
„Es gibt nichts besseres“, sagte Laura. „Ihr hört es einfach zu wenig, um auf den Geschmack zu kommen.“
„Dummes Geschwätz“, sagte Johanna.
„Selber“, sagte Laura.

In Dresden angekommen gingen sie in ihr Apartment mit zwei Doppelbetten und einem Sofa.
„Wer schläft wo?“, fragte Julia.
„Ich im Bett mit Johanna“, sagte Laura.
„Ich will aber auch bei dir schlafen meine Süße“, sagte Viktoria.
„Dann legen wir uns zu dritt ins Doppelbett“, sagte Johanna.
„Dann bleibt für uns noch das andere Doppelbett“, sagte Julia.
„Wehe, du berührst mich auch nur einmal in der Nacht“, sagte Klara.
„Wenn du auf deiner Seite bleibst“, sagte Julia.
„Bleib ich immer, aber du nicht“, sagte Klara.
„Und wie war es letztes Mal?“
„Ja das war …“
„Klara, du schläfst auf dem Sofa, wenn das so weitergeht“, rief Johanna.
„Warum ich denn jetzt? Julia kann genauso gut auf dem Sofa schlafen.“
„Du bist aber der Störenfried“, sagte Julia.
Nach kurzer Diskussion einigten sie sich darauf, dass sie beide im Bett schliefen, weil sie sich nicht einigen konnten, wer aufs Sofa geht.
„Wenn ich irgendwas höre, dass ihr in der Nacht aneinandergeratet, dann werfe ich dich Klara aufs Sofa“, sagte Johanna. „Stark genug bin ich ja inzwischen.“
„Nein das wird schon“, sagte Klara.
„Ja hoffentlich. Jetzt lasst uns zum Essen gehen“, sagte Johanna.

Nach dem Essen sahen sie sich noch ein bisschen die Altstadt an.
„So beleuchtet ist die Altstadt wirklich sehr schön. So wie ich es mir vorgestellt hatte“, sagte Viktoria.
„Morgen sehen wir das ganze nochmal bei Helligkeit“, sagte Johanna.
„Mir gefällt es wirklich gut hier“, sagte Viktoria.
„Mir auch“, sagte Julia.
„Da muss ich dir Mal Recht geben“, sagte Klara. „Ausnahmsweise.“
„Ich hab immer Recht“, sagte Julia.
„Nein hast du nicht“, sagte Klara.
„Ich hab dafür immer Recht“, sagte Johanna.
„Mir ist es egal, wer Recht hat“, sagte Viktoria.
„Sehr vernünftig“, sagte Julia.

Danach gingen sie wieder in ihr Apartment. Nachdem Viktoria gewickelt wurde, wünschten sich alle eine gute Nacht.
„Ich wünsche uns vor allem eine ruhige Nacht“, sagte Johanna.
„Ja verdammt“, sagte Klara.
Die Nacht verlief tatsächlich ruhig. Klara und Julia machten kein Geräusch.

Klara sprang als erste auf, als der Wecker klingelte und rannte ins Bad.
„Aufstehen ihr zwei Mäuse“, sagte Johanna.
Laura und Viktoria rieben sich die Augen.
„Es ist schon halb acht“, sagte Johanna.
„Also noch früh“, sagte Laura.
„Steht auf“, sagte Johanna.

„Warum ziehst du dich schon an?“, fragte Viktoria.
„Weil ich schon fertig bin“, sagte Klara.
„So schnell?“
„Sie braucht wirklich immer nur ganz kurz im Bad“, sagte Julia. „Klara ist generell ein sehr unkomplizierter Mensch. Anspruchslos und einfach glücklich zu machen.“
„Es braucht auch nicht viel“, sagte Klara. „Sport, Spaß und eine Nervensäge Julia.“
„Nervensäge? Das sagt die Richtige.“
„Ich hab dich heute Nacht nicht berührt“, sagte Klara.
„Ich hab zumindest nichts gemerkt“, sagte Julia.
„Na also“, sagte Klara.

Den Samstag nutzten die fünf, um sich so viel wie möglich von der Stadt anzusehen.
Am Sonntagmorgen gingen sie noch einmal zur Frauenkirche, um ein Abschiedsfoto zu machen.
„Schade, dass unser schönes Wochenende schon wieder vorbei ist“, sagte Laura.
„Noch ist es ja nicht vorbei“, sagte Klara. „Wir haben noch eine lange, lustige Autofahrt vor uns.“
„Allerdings“, sagte Johanna.

Auf der Rückfahrt sagte Viktoria: „Hier ist Weimar. Lasst uns doch hier abfahren und einmal kurz durch die Stadt gehen.“
„Meinetwegen“, sagte Johanna. „Aber nicht zu lange, damit wir nicht erst um Mitternacht zu Hause sind.“
Die Mädchen sahen sich noch kurz die Stadt an und fuhren dann weiter.
„Hier war es auch sehr schön, auch wenn wir nicht so viel sehen konnten“, sagte Viktoria.
„Immerhin waren wir jetzt auch in Weimar“, sagte Johanna. „Ich glaube wir waren alle zum ersten Mal hier.“
„Ich war noch nie hier“, sagte Julia.
„Doch natürlich“, sagte Klara.
„Wann?“, fragte Julia.
„Ja grade eben“, sagte Klara.
„Depp“, sagte Julia.

Als sie am späten Abend zu Hause ankamen, musterte Klaras Vater genau seinen Wagen.
„Ich kann tatsächlich nichts finden“, sagte er. „Ihr wart wirklich vorsichtig damit.“
„Vorsichtig? Naja“, sagte Viktoria.
„Bitte was?“, fragte er.
„Johanna ist eine sehr eilige Fahrerin“, sagte Viktoria.
„So wie ihr Vater“, sagte Klaras Vater. „Er ist ja dafür bekannt.“
„Ey“, sagte Johanna.
„Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.“
„Sehr witzig“, sagte Johanna. „Es war aber auf jeden Fall ein sehr schöner Ausflug mit euch.“
„Ja das war er“, sagte Klara. „Kommt gut nach Hause.“
„Die paar Meter sollten kein Problem sein“, sagte Johanna. „Sogar Laura findet den Weg.“
„Fiesling“, sagte Laura.
„Wer war denn in Dresden am orientierungslosesten?“, fragte Johanna.
„Naja“, sagte Laura.
„Du warst es“, sagte Johanna. „Ich weiß doch, dass du keinen Orientierungssinn hast.“
„Ja mag sein“, sagte Laura.
„Selbst dein Handy hilft dir dabei nicht weiter.“
„Ja ist gut“, sagte Laura.
„Schlaf gut meine Kleine“, sagte Johanna. „Und ihr anderen natürlich auch.“
„Gute Nacht“, sagten alle und gingen nach Hause.

„Ich bin wirklich sehr gerührt“, sagte Viktoria. „Manchmal kann ich es immer noch nicht so richtig glauben, dass ich vier wunderbare Freundinnen hab.“
„Du bist diejenige, auf die ich immer gewartet hab. Ein Baby, dass mit mir zusammen klein ist“, sagte Laura.
„Du bist einfach so wunderbar“, sagte Viktoria. „Niemand liebt so intensiv wie du.“
„So bin ich halt“, sagte Laura.
„Ich weiß“, sagte Viktoria. „Eine fest verschlossene Schatzkiste mit dem wertvollsten Schatz der Welt bist du.“
„Danke mein Engel“, sagte Laura. „Du bedeutest mir auch sehr sehr viel.“
„Es ist schon spät, aber ein bisschen Babyzeit können wir jetzt noch machen.“
„Ja gerne mein Engel“, sagte Laura und steckte sich ihren Schnuller in den Mund.

„Windel“, rief Viktoria.
Laura öffnete Viktorias Windel und stellte fest, dass diese noch trocken war.
„Du hast ja gar nicht gemacht du kleines Teufelchen“, sagte Laura.
„Was Teufelchen?“, fragte Viktoria mit babyhafter Stimme.
„Du, weil du gewickelt werden wolltest, obwohl du nicht gemacht hast.“
„Nein“, sagte Viktoria. „Du frech!“
„Du“, sagte Laura und kitzelte Viktoria.
„Immer frech“, sagte Viktoria.
„Du bist ein unartiges Baby. Du verdienst es, gekitzelt zu werden“, sagte Laura.
„Nein“, sagte Viktoria und kitzelte Laura.
„Lass es“, sagte Laura.
„Schnulli“, rief Viktoria.
„Hör auf mich zu kitzeln“, sagte Laura.
„Schnulli brauchen“, sagte Viktoria.
„Dann hör auf mich zu kitzeln.“
„Mir Schnuller geben.“
„Wenn du damit aufhörst“, sagte Laura.
„Ja“, sagte Viktoria.
Laura klemmte Viktoria ihre Schnullerkette wieder an den Schlafanzug und steckte ihr den Schnuller in den Mund. Viktoria nahm Laura daraufhin in den Arm.
„Meine Süße“, sagte Viktoria.
„Mein Engel“, sagte Laura.
„Dich lieben“, sagte Viktoria.
„Ich dich auch mein kleiner Engel“, sagte Laura.
„Große Schwester“, sagte Viktoria.
„Ja“, sagte Laura. „Ich bin deine große Schwester.“
„Große Laura“, sagte Viktoria.
„Ich bin klein“, sagte Laura. „Größer als du, aber klein.“
„Kleine große Laura“, sagte Viktoria.
„Kleine Laura“, sagte Laura.
„Süße Laura“, sagte Viktoria.
„Du bist auch sehr süß“, sagte Laura.
„Streicheln“, sagte Viktoria.
Laura streichelte Viktoria fürsorglich, während sie beide genüsslich an ihrem Schnuller nuckelten.
„So mein Engel, es ist wirklich Zeit für die kleinen Babys, schlafen zu gehen“, sagte Laura.
„Singen“, sagte Viktoria.
„Muss das sein?“
„Singen“, quieckte Viktoria.
Laura sang ein Schlaflied für Viktoria.
„Gute Nacht“, sagte Viktoria, nachdem sie ein noch ein kleines Küsschen bekam.
„Gute Nacht mein Engel. Solche Babyabende sind einfach das beste, was man mit dir machen kann“, sagte Laura, bevor sie friedlich einschliefen.

Autor: kleineHexe | Eingesandt via Formular

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