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Laura (23)

03/05/2026 1 comment Article Mädchen kleineHexe
This entry is Teil 22 von 22 in the series Laura
Windelgeschichten.org präsentiert: Laura (23)

Das Sommersemester ging mit großen Schritten in Richtung Ende. Alles lief in dieser Zeit in seinen gewohnten Bahnen, auch wenn Laura von der ganzen Lernerei ziemlich genervt war. Ihre Freundinnen konnten sie aber jeden Abend beruhigen, indem sie ihr Lauras Lieblingsgeschenk gaben, körperliche Nähe.

An einem schönen Nachmittag kurz vor den Klausuren ging Laura kurz einkaufen für das gemeinsame Abendessen mit Johanna und Viktoria, welches den dreien sehr wichtig war. Als sie im Supermarkt vor einem Regal stand, wurde sie plötzlich von hinten angerempelt. Der junge Mann entschuldigte sich sehr freundlich und legte ganz kurz seine Hand auf Lauras Schulter. Normalerweise hasste sie das, aber heute lächelte sie deswegen ein wenig.
„Ich hoffe ich hab dich nicht aus einem Tagtraum geweckt“, sagte der Mann.
„Ja … ne … hast du nicht“, sagte Laura. „Ich mag es nur nicht so, von fremden Menschen berührt zu werden.“
„Ich bin doch nicht fremd, ich bin der Nils“, sagte er.
„Ich … äh … Laura.“
„Hi Laura, ich sehe du kaufst für ein sehr gutes Essen ein.“
„Ja schon … also …“
„Ich seh schon, du bist ziemlich überfordert mit der Situation. Wir können ja morgenabend in Ruhe sprechen.“
„Ich … ne lieber nicht“, sagte Laura.
„Morgen um 18 Uhr in diesem Café“, sagte Nils und zeigte Laura auf dem Handy ein Café.
„Ich weiß nicht“, sagte Laura.
„Überleg nochmal und schreib mir dann.“
„Meine Nummer kriegst du nicht, die ist mir heilig“, sagte Laura.
„Dann überleg so. Ich wünsche dir einen schönen Abend.“
Laura lächelte kurz, antwortete aber nicht.

Als sie zuhause war, sagte sie aufgeregt zu Johanna: „Mich hat einer im Supermarkt angesprochen und auf ein Date eingeladen.“
„Sehr schön, du solltest auf jeden Fall hingehen“, sagte Johanna und freute sich.
„Warum? Ich hab kein gutes Gefühl bei der Sache.“
„Du solltest ihn erst kennenlernen, um dann zu entscheiden.“
„Ich will nicht“, sagte Laura.
„Du musst natürlich nicht hingehen, aber ich bitte dich, es zu machen.“
„Ne mach ich nicht.“
„Überleg nochmal und wir entscheiden dann morgen“, sagte Johanna.

Am nächsten Nachmittag sagte Laura: „In einer Stunde ist das Date.“
„Hast du dich schon entschieden?“, fragte Johanna. „Ich kann auch mitkommen, aber nur so, dass er mich nicht sieht.“
„Ja das solltest du machen“, sagte Laura.
„Das heißt du willst hingehen?“, fragte Johanna.
„Ich weiß nicht genau.“
„Geh hin. Im Geiste bin ich bei dir und ich warte in der Nähe auf dich“, sagte Johanna.
„Ok“, sagte Laura.
Johanna freute sich sehr und umarmte Laura.
„Dein erstes Date. Zieh dir ein schönes Kleid an“, sagte Johannna.
Laura zog sich ihr Lieblingskleid an, dass sie zu Weihnachten gekriegt hatte.
„Es sieht schon ein bisschen kindlich aus“, sagte Johanna.
„Ich liebe es“, sagte Laura.
„Ist in Ordnung. Es sieht ja süß aus und du sollst dich auch wohlfühlen.“
„Wobei vielleicht erahnt er dadurch, dass ich noch ein Kind bin“, sagte Laura.
„Das ist doch ok“, sagte Johanna.
„Nein ich will doch ein anderes Kleid anziehen“, sagte Laura.
„Dann los“, sagte Johanna.

„Das ist auch sehr schön“, sagte Johanna.
„Ich weiß“, sagte Laura.
„Jedes Kleid von dir ist sehr hübsch“, sagte Johanna. „Jetzt lasst uns endlich losgehen. Zum Date muss man pünktlich sein.“
„Ich wünsche dir einen sehr schönen Abend“, sagte Viktoria.

„Da vorne ist es“, sagte Laura. „Muss ich irgendetwas beachten?“
„Sei nicht so verklemmt. Alles andere muss er machen“, sagte Johanna.
„Ich hab Angst“, sagte Laura.
„Er wird dir nichts tun und wenn es zu schlimm wird, dann renn weg und ich warte hier auf dich.“
„Ach ich weiß nicht.“
„Jetzt geh rein, wie ich sehe, ist er schon da.“
„Woher weißt du, wer er ist?“
„Ich erkenne sowas“, sagte Johanna. „Auf jetzt!“

„Hallo Laura“, sagte Nils und umarmte sie kurz, als sie reinging. Laura fühlte sich unwohl bei der Umarmung.
„Setz dich meine Liebe“, sagte er und bot ihr einen Stuhl an.
Laura setzte sich hin und lächelte einmal kurz und unsicher.
„Bist du nervös?“
„Ja schon … es ist halt … ich war noch nie auf einem Date“, sagte Laura.
„Irgendwann ist immer das erste Mal.“
„Ich hab Angst vor Fremden“, sagte Laura.
„Ich bin doch gar nicht mehr fremd.“
„Doch bist du.“
„Dann lernen wir uns jetzt entspannt ein bisschen kennen“, sagte Nils. „Ich komme aus Nürnberg und bin fürs Studium hierher gekommen. Wo kommst du her?“
„Baden-Württemberg“, sagte Laura.
„Geht das auch etwas genauer?“
„Nördliches Baden-Württemberg.“
„Mensch Laura, ein bisschen was solltest du schon erzählen“, sagte Nils.
„Ich erzähle fremden Leuten nichts über mich.“
„Dann fang ich einfach mal an. Ich bin 21 und mach sehr gerne Sport.“
„Welchen Sport am liebsten?“
„Am liebsten Handball. Ich spiel im Verein.“
„Bist du gut?“
„Ich bin der beste Spieler der Welt.“
„Glaub ich nicht.“
„Warum nicht?“
„Weiß nicht warum.“
„Komm doch mit zu einem Spiel und überzeug dich selbst.“
„Ne keine Zeit“, sagte Laura.
„Jetzt entspann dich doch einfach mal.“
„Geht jetzt nicht. Dazu brauche ich meinen Schnmm.“
„Deinen was?“
„Egal!“
Laura versank innerlich in Scham und Traurigkeit.
„Jetzt sag schon.“
„Ja … ne … nur meinen Teddy.“
„Aber du hast doch etwas mit Schn gesagt.“
„Ja es ist … er heißt Schnuffi“, sagte Laura, obwohl sie ihrem Teddy keinen Namen gegeben hatte.
„Das ist ja süß.“
Laura war sehr erleichtert, dass er ihr Geheimnis nicht erfuhr.
„Ich dachte grade kurz an etwas anderes, aber das wäre schon reichlich absurd gewesen“, sagte er.
Laura wurde sofort knallrot im Gesicht und rannte zu Johanna.
„Laura?“, rief er ihr noch hinterher.

„Wie wars? Du bist schon ziemlich schnell wieder zurück“, fragte Johanna.
„Es war schrecklich“, sagte Laura und weinte.
„Wieso was war denn so schlimm?“
„Ich hab ihm aus Versehen beinahe mein großes Geheimnis verraten.“
„Oh! Aber es ist ja nochmal gut gegangen wie ich merke.“
„Was ist, wenn er jetzt doch etwas ahnt? Niemand darf das wissen!“
„Was hast du denn gesagt?“
„Dass ich einen Schnmm brauche und dass damit mein Teddy gemeint gewesen sei. Ich hab behauptet, dass er Schnuffi heißen würde.“
„Oha! Das ist schon ziemlich deutlich“, sagte Johanna.
„Er hat auch schon Andeutungen gemacht, dass er es erfahren haben könnte.“
„Das tut mir sehr leid.“

Laura heulte Rotz und Wasser und wurde von Johanna umsorgt, als Nils aus dem Café kam.
„Was ist denn los mit dir? Es ist doch nicht schlimm, dass du einen Teddy hast. Es gibt viele in unserem Alter, die noch ein Kuscheltier haben“, sagte er.
„Nein darum geht es nicht“, sagte Johanna. „Laura hat große Angst davor, dass jemand falsch über sie denkt. Sie glaubt, dass du durch ihren Versprecher mit Schnuffi denkst, dass sie einen Schnuller hätte.“
„Das dachte ich tatsächlich kurz, aber das kann doch nicht sein.“
„Nein natürlich nicht“, sagte Johanna. „Sie ist 19 Jahre alt.“
„Ja eben. Ich finde es nur traurig, dass sie deswegen weggelaufen ist.“
„Ja finde ich auch. Ich hab ihr versprochen, dass ich hier auf sie warte, weil sie wirklich sehr viel Angst vor eurem Date hatte.“
„Warum hat sie so viel Angst?“
„Sie ist halt ein sehr ängstlicher Mensch. Angst hat sie vor allem vor Missverständnissen wie diesem hier.“
„Ja gut, dann lass ich euch mal alleine. Vielleicht sieht man sich ja wieder.“
„Machs gut“, sagte Johanna.

„Komm wir gehen nach Hause“, sagte Johanna.
„Hast du meinen Schnuller dabei?“, fragte Laura.
„Ja natürlich“, sagte Johanna.
Johanna steckte den Schnuller in Lauras Mund, woraufhin Laura sehr stark nuckelte. Die beiden gingen Hand in Hand nach Hause.
„So meine Kleine. Wir schlafen jetzt eine Nacht drüber und morgen ist alles wieder vergessen“, sagte Johanna.
„Ich geh nie wieder auf ein Date!“, sagte Laura.
„Es kann doch nächstes Mal nur besser werden“, sagte Johanna.
„Nein es wird nie besser“, sagte Laura.
„Wir schlafen jetzt erstmal. Vorher gehen wir noch ins Bad.“
„Machst du mich wieder sauber?“, fragte Laura und freute sich.
„Ja heute mach ich das“, sagte Johanna.
„Danke meine Liebe“, sagte Laura.
Es geschah nur selten, dass Johanna Laura sauber machte, daher freute sich Laura umso mehr darauf. Laura zog sich aus und setzte sich in die Badewanne. Johanna begann mit einem Waschlappen Laura am ganzen Körper abzuwischen. Laura kicherte dabei und fühlte sich sehr wohl.

„Was ist das denn hier?“, fragte Johanna geschockt.
„Wieso?“, fragte Laura.
„Tätowierungen sind nichts für Kinder!“
„Ja das hab ich mir schön stechen lassen“, sagte Laura.
„Ich … ich bin … sprachlos“, stammelte Johanna und ließ den Waschlappen fallen.
Laura grinste frech und sagte dann: „Nein natürlich hab ich mir nichts stechen lassen. Das geht nach ein paar Tagen wieder weg. In der Uni gabs so einen Stand, an dem die für 10 Euro sowas gemacht haben, was nach spätestens einer Woche wieder abgeht.“
„Du bist mir eine … mir ist fast das Herz stehengeblieben“, sagte Johanna und spritzte Laura Wasser ins Gesicht.
„Du hättest dich mal sehen sollen“, sagte Laura und lachte.
„Ich fands diesmal wirklich nicht lustig“, sagte Johanna. „Jetzt ab ins Bett, bevor heute noch schlimmere Sachen passieren.“

„Ein ereignisreicher Tag geht zu Ende“, sagte Johanna, als sie bei Laura im Bett lag.
„Ja der Abend hat den Tag ein wenig gerettet“, sagte Laura.
„Nur dass ich fast einen Herzinfarkt gekriegt hab“, sagte Johanna.
„So kannst du dich freuen, dass dein Herz noch schlägt.“
„Auch wenn es nicht lustig war, wäre das Leben doch langweilig ohne sowas.“
„Mit dir ist es nie langweilig, auch wenn wir zwei Stunden kuscheln, ohne etwas zu sagen“, sagte Laura.
„Das finde ich auch. Deine Nähe ist das schönste was es gibt und dadurch, dass wir das fast nur noch abends machen, ist es noch schöner geworden“, sagte Johanna.
„Ich liebe dich über alles und ich will für immer bei dir bleiben“, sagte Laura.
„Wir werden für immer zusammen bleiben, auch wenn wir irgendwann nicht mehr zusammen wohnen“, sagte Johanna.
„Und Viktoria muss auch bei uns bleiben. Sie ist wirklich so ein fantastischer Mensch.“
„Ja das ist sie. Ich freue mich jeden Tag darüber, zu sehen, wie glücklich sie bei uns ist, nachdem sie jahrelang so misshandelt wurde.“
„Leider schläft sie schon, ansonsten würde ich sie auch zu uns holen“, sagte Laura.
„Zu dritt in deinem Bett wird es aber schon kuschelig“, sagte Johanna.
„Ich liebe kuscheln“, sagte Laura.
„Ja ich weiß. Ich meine ja nur, dass es sehr eng werden würde. Jetzt schlaf gut meine liebe süße kleine freche Maus.“
„Gute Nacht Johanna.“

Autor: kleineHexe | Eingesandt via Formular

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Tags: präsentiert, ging, laura, sommersemester, großen
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Burli
Burli
Gast
04/05/2026 08:35

Auch dieser Abschntt war wieder ein sehr interessanter Teil. Toll das Laura sich getraut hat, sich mit einem Jungen zu treffen. Auch wenn das dann doch nach hinten losging. Bin gespannt ob Laura Nils nocheinmal wiedersieht oder ob es doch ein anderer sein wird.

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