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Laura (32)

19/06/2026 0 comments Article Mädchen kleineHexe
This entry is Teil 31 von 31 in the series Laura
Windelgeschichten.org präsentiert: Laura (32)
„Laura mein Liebling“, rief Lauras Mutter.
„Ja was ist denn?“
„Ich denke ich hab was richtig schönes für dich gefunden.“
„Was ist es denn?“, freute sich Laura.
„Ich hab vorhin mit Sandra gesprochen. Du kannst nächste Woche ein Praktikum bei ihr im Kindergarten machen“, sagte Beate. „Was hältst du davon?“
„Super Idee.“
„Aber du musst dich gegenüber den Kindern auch durchsetzen können. Schaffst du das?“
„Ich will einfach nur lieb zu ihnen sein“, sagte Laura.
„Manchmal musst du auch ein bisschen streng sein. Genauso wie später in der Schule. Deshalb denke ich, dass das eine gute Übung für dich ist.“
„Ja gut …“
„Ich weiß, dass du der liebste Mensch auf der Welt bist, nur musst du auch respektiert werden.“
„Ja vielleicht …“
„Komm mal her meine Liebe“, sagte Beate und nahm Laura in den Arm. „Du schaffst das Laura. Mach einfach was Sandra dir sagt.“
„Ich liebe Kinder. Ich denke, dass ich gut mit ihnen umgehen kann, weil ich ja selber noch eins bin.“
„Sei aber nicht zu kindlich, denn dann respektieren sie dich nicht.“
„Ja ok.“

„Viktoria! Da bist du ja endlich“, sagte Laura, als Viktoria nach Hause kam. „Wie wars?“
„Sehr schön. Tanzen macht Spaß. Gut dass ich jetzt in die Tanzschule gehe.“
„Ich muss dir was ganz tolles erzählen!“
„Du freust dich sehr. Was ist passiert meine Süße?“
„Ich mach nächste Woche ein Praktikum im Kindergarten.“
„Wie schön. Du kennst dich mit Kleinkindern ja schon sehr gut aus. Ich denke das wird kein Problem für dich werden.“
„Mama meint nur, dass ich auch manchmal streng sein muss.“
„Ja das denke ich auch.“
„Ich weiß nur nicht, ob ich das kann.“
„Wir können es ja heute Abend üben“, sagte Viktoria.
„Wie üben?“, fragte Laura.
„Ich bin ein bisschen frech zu dir und du darfst dir das nicht gefallen lassen.“
„Aber ich finde es lustig, wenn wir frech zueinander sind“, sagte Laura.
„Heute Abend mal nicht“, sagte Viktoria. „Heute bist du die strenge Mutter.“
„Ja gut“, sagte Laura.
„Also Lara …“
„Du kleine Maus!“
„Sei streng!“, bestimmte Viktoria. „Also Lara …“
„Ich heiße Laura!“
„Schon besser“, sagte Viktoria.
„Das ist irgendwie komisch“, sagte Laura.
„Das ist jetzt egal. Wir ziehen das jetzt durch heute Abend.“

„Meine Windel ist voll Lara!“, sagte Viktoria.
„Laura!“, rief Laura.
„Jetzt wickel mich Lara!“
„Wenn du mich nochmal Lara nennst, werfe ich deinen Schnuller aus dem Fenster“, sagte Laura.
„Sei nicht so gemein“, sagte Viktoria.
„Aber ich soll doch streng sein.“
„Alles gut … das war nur ein Test. Also Lara …“
„Laura!! Und jetzt leg dich hin!“, rief Laura.
„Warum wirfst du meinen Schnuller nicht raus?“
„So gemein bin ich nicht.“
„Ist gut, aber du musst konsequent sein. Ich werde dich nicht mehr Lara nennen, aber wenn du etwas androhst, musst du es auch machen.“
„Mach ich dann. Jetzt leg dich hin!“
Viktoria legte sich hin und Laura wickelte sie. Viktoria trat Laura danach leicht in den Bauch.
„So gehts nicht!“, sagte Laura. „Du kriegst jetzt keine Milch.“
Viktoria fing an zu weinen.
„Vielleicht doch …“
„Du holst jetzt keine Milch“, sagte Viktoria. „Das Weinen war auch wieder ein Test. Du darfst dich von sowas nicht beeinflussen lassen.“
„Ok.“
„Die Strafe, dass ich keine Milch kriege, ist hart, aber vertretbar. Also alles gut.“
Die beiden setzten sich auf den Teppich in Lauras Zimmer. Viktoria warf ein paar Stofftiere nach Laura.
„Du Frechdachs! Lass das!“, sagte Laura.
Viktoria hörte zunächst nicht auf.
„Du hast es so gewollt. Setz dich auf den Stuhl und sag nichts.“
„Aber …“
„Ruhe“, rief Laura.
„Du machst das wirklich gut“, sagte Viktoria.
„Ich hab gesagt Ruhe!“
Viktoria lächelte.

Laura warf sich danach auf Viktoria und schluchzte: „Ich hasse streng sein. Ich liebe dich und will deshalb mit dir spielen und kuscheln. Ich will dich nicht anmeckern.“
„Du hast es doch schon wirklich gut gemacht. Zudem wirst du dieses Gefühl bei den Kindern nicht haben, weil du sie nicht persönlich kennst.“
„Vielleicht.“
„Doch ganz sicher“, sagte Viktoria. „Du kannst streng sein.“
Viktoria zog einmal ganz kurz an Lauras Schnuller.
„Jetzt bist du zu weit gegangen. Ab ins Bett mit dir!“
„Du kannst streng sein“, sagte Viktoria lächelnd und legte sich ins Bett.
Laura machte ein schmollendes Gesicht, nuckelte stark und sah Viktoria nicht an.
„Es tut mir leid. Ich hätte wissen müssen, dass das nicht lustig ist“, sagte Viktoria.
„Du hast das schon mal gemacht und mir damals versprochen, dass du das nie wieder machen wirst!“, sagte Laura trotzig.
„Ich wollte doch nur nochmal aufzeigen, dass du streng sein kannst. Jetzt sei nicht böse“, sagte Viktoria.
„Ich gebe sehr viel auf Versprechen“, sagte Laura.
„Ich weiß meine Süße. Du weißt, dass es nicht böse gemeint war.“
„Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht.“
„Laurachen …“
„Das darf nur Johanna sagen!“
„Entschuldige bitte. Jetzt lasst uns kuscheln und schlafen meine Süße. Ich liebe dich!“
„Ich dich auch“, sagte Laura.
„Dann leg dich zu mir“, sagte Viktoria.
Laura legte sich zu Viktoria.
Viktoria streichelte Lauras Wange und sagte: „Schlaf gut meine Süße.“
„Du auch mein Engel“, sagte Laura.
In der Nacht vergaß Laura ihren Groll gegen Viktoria und drückte sich im Schlaf an Viktoria.

Am nächsten Morgen fragte Viktoria: „Was machen wir an diesem schönen Samstag?“
„Keine Ahnung“, sagte Laura.
Nach dem Frühstück klingelte es. Lauras Vater öffnete die Tür.
„Laura! Johanna ist da!“, rief er.
Laura rannte zur Tür und umarmte Johanna.
„Hallo meine Kleine“, sagte Johanna.
„Schön dich wieder zu sehen“, sagte Laura.
„Wir haben uns doch erst vor wenigen Tagen gesehen.“
„Es ist trotzdem schön.“
„Ja das ist es. Marie und ich wollen heute nach Würzburg fahren.“
„Was wollt ihr denn da?“, fragte Laura.
„Einfach die Stadt ansehen. Wollt ihr mitkommen?“, sagte Johanna.
„Ja schon aber … wie kommen wir dahin?“
„Mit dem Auto.“
„Und wer fährt uns?“
„Ich“, sagte Johanna.
„Wie das?“, fragte Laura.
„Ich hab letzte Woche den Führerschein fertig gemacht und wir können das Auto von meinem Vater haben.“
„Ja super“, freute sich Laura. „Wir kommen sofort.“

„Du fährst ziemlich wild“, sagte Viktoria.
„Ich mag deinen Fahrstil“, sagte Laura.
„Du hast das wohl von Papa übernommen“, sagte Marie. „Unser Vater fährt auch immer so schnell und das auch in den Kurven.“
„Vielleicht liegt es auch am Auto“, sagte Laura. „Das ist ein schönes schnelles Auto.“
„Fahr bitte langsamer“, sagte Viktoria.
„Nein schneller“, sagte Laura. „Ich mag wilde Sachen.“
„Pass nur auf, dass du nicht geblitzt wirst“, sagte Marie.
„Jetzt seid alle leise. Ich fahr wie ich will“, sagte Johanna.
„Darf ich wenigstens Musik anmachen?“, fragte Laura.
„Nein. Von deinem Heavy Metal dröhnt mir immer so der Kopf“, sagte Johanna. „Und außerdem gilt: wer fährt, macht Musik.“
„Du bist gemein“, sagte Laura.
„Ja und?“, fragte Johanna mit einem leichten Grinsen.
„Laura wird am Montag auch gemein sein“, sagte Viktoria.
„Nein werde ich nicht.“
„Was ist denn am Montag?“, fragte Marie.
„Ich mach ein Praktikum im Kindergarten“, sagte Laura.
„Das freut mich“, sagte Marie.

„Wie gefällt euch die Stadt?“, fragte Johanna, als sie da waren.
„Sehr gut“, sagte Viktoria. „Ich war noch nie hier.“
„Und dir meine Kleine?“
„Ja auch. Es ist nicht so groß wie Freiburg“, sagte Laura.
„Ich mag es auch hier“, sagte Johanna. „Ich war schon ein paarmal hier.“
„Ich auch“, sagte Marie.
„Ja mit mir“, sagte Johanna.
Laura hatte dennoch ein bisschen Angst, da sie die Stadt kaum kannte. Sie griff nach Johannas Hand.
„Hier passiert dir nichts“, sagte Johanna. „Du warst doch auch schon mal hier.“
„Aber nur ein mal“, sagte Laura. „Und das ist ewig her.“
„Wie auch immer … es wird nichts passieren.“
Nachdem sie sich die Sehenswürdigkeiten angesehen hatten, gingen die Mädchen ins Restaurant.

„Ich mag diese gemütlichen Wirtshäuser“, sagte Laura.
„Ja das hat schon was“, sagte Viktoria.
„Habt ihr euch schon was ausgesucht?“, fragte Johanna.
„Ja klar“, sagte Marie.
„Dich meinte ich nicht. Ich weiß, dass du immer sehr schnell im Entscheiden bist.“
„Was ist Schäufele?“, fragte Viktoria.
„Fleisch“, sagte Johanna. „Das ist typisch für diese Gegend hier.“
„Ja dann nehm ich das“, sagte Viktoria.
„Ich weiß es noch nicht“, sagte Laura.
„Ich bestell irgendwas für dich, wenn du dich nicht entscheiden kannst“, sagte Johanna.
„Ja ne … ich hab doch schon eine Idee“, sagte Laura.
„Ich weiß, was ich zu dir sagen muss“, sagte Johanna lächelnd.
Nach dem Essen fuhren sie wieder nach Hause.

Als sie nach Hause fuhren, blitze plötzlich ein rotes Licht auf.
„Haha Johanna, da wird sich Papa aber freuen“, sagte Marie grinsend.
„Verdammte schei*e!“, rief Johanna.
„Ich hab doch gesagt du sollst langsamer fahren“, sagte Viktoria.
„So viel zu schnell war ich jetzt aber auch nicht“, sagte Johanna. „Der Lappen wird nicht weg sein.“
„Aber trotzdem wurdest du bei unserer ersten richtigen Fahrt geblitzt“, sagte Marie und lachte Johanna aus.
„Und du wirst das natürlich nie vergessen und mich regelmäßig damit aufziehen“, sagte Johanna.
„Ja klar“, sagte Marie. „Das ist eine ideale Möglichkeit dich zu ärgern. Vielen vielen Dank, dass du zu schnell gefahren bist.“
„Ist eigentlich irgendjemand nett zu mir?“, fragte Johanna. „Jeder muss mich immer ärgern. Ihr zwei Mäuse da hinten, dann du, du freches Schwesterherz und allen voran mein großer Schlingel Max.“
„Ist doch lustig“, sagte Laura.
„Jaja“, sagte Johanna. „Aber ernsthaft: Es ist alles in Ordnung, solange ihr es nicht übertreibt. Das gilt auch für dich Marie.“
„Ich bin immer so nett zu dir wie du zu mir“, sagte Marie.
„Das kriegst du zurück“, sagte Johanna.
„Mal sehen“, sagte Marie.
„Wirst du das Foto sofort beichten?“, fragte Viktoria.
„Ja natürlich, denn sonst macht es Marie“, sagte Johanna.
Marie grinste nur.

„So da sind wir“, sagte Johanna. „Bis die Tage meine Süßen.“
„Bis dann“, sagte Laura und küsste Johanna auf die Wange.
„Bis demnächst ihr zwei“, sagte Marie.
„Wiedersehen“, sagte Viktoria.

In Lauras Zimmer angekommen, wurde Viktoria natürlich wieder gewickelt.
„Du machst das wie immer sehr gut“, sagte Viktoria. „Das wird dir nächste Woche bestimmt auch helfen.“
„Aber fremde Kinder zu wickeln, stelle ich mir doch ein bisschen unangenehm vor. Fremde Kinder nackt zu sehen … naja.“
„Das wird kein Problem werden“, sagte Viktoria. „Du bist die beste Wicklerin die es gibt und das werden auch die Kinder merken und dich dafür mögen.“
„Ja das werden sie“, sagte Laura.
„Mach dir keine Gedanken darüber. Den Kinder wird es egal sein, dass du etwas von ihnen siehst.“
„Aber mir nicht“, sagte Laura.
„Wenn du es trotzdem machst, wird dich das menschlich weiterbringen, weil du deine Scham überwindest“, sagte Viktoria.
„Meinst du?“
„Ja ganz sicher. Ich weiß das.“
„Ok.“

Laura und Viktoria machten sich danach bettfertig und legten sich ins Bett.
„Schon wieder geht ein Tag zu Ende, an dem ich etwas neues erlebt hab“, sagte Viktoria. „Eine zu wilde, aber auch lustige Autofahrt, die ich so noch nicht hatte und ich hab eine neue Stadt kennengelernt.“
„Mir hat es heute auch gefallen“, sagte Laura.
„Ich liebe es einfach, dass ich jetzt so viel mache in meinem Leben.“
„Ich freu mich auch sehr für dich.“
Viktoria lächelte und sagte: „Sehr schön. Dann wünsche ich dir jetzt eine wunderschöne Nacht meine Süße.“
„Die wünsche ich dir auch mein Engel“, sagte Laura.

Autor: kleineHexe | Eingesandt via Formular

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