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Laura (36)

19/07/2026 0 comments Article Mädchen kleineHexe
This entry is Teil 35 von 36 in the series Laura
Windelgeschichten.org präsentiert: Lena (36)

Die restlichen zwei Tage im Kindergarten konnte Laura ohne große Gefühlsausbrüche überstehen.
„So liebe Laura, vielen lieben Dank, dass du uns die Woche unterstützt hast“, sagte Sandra. „Auch die Kinder waren sehr zufrieden mit dir. Sie haben deshalb für dich ein Gruppenbild gemalt. Jedes Kind hat dabei sich selber gemalt und Lennart hat dich dazu gemalt.“
Laura freute sich sehr über das Bild.
„Es sieht sehr schön aus und ich finde es sehr süß, dass die Kinder sich so viel Mühe für mich gegeben haben“, sagte Laura.
„Wie fandest du es hier?“, fragte Sandra.
„Ich liebe Kinder, weshalb ich gut mit ihnen umgehen kann, aber wie du auch gemerkt hast, hat mich die Woche sehr traurig gemacht, weil meine Sehnsucht nach der Kindheit wieder hochkam“, sagte Laura.
„Das war auch mein Eindruck von dir“, sagte Sandra.
„Ich hätte liebend gerne als Kleinkind mitgespielt bei den Kindern“, sagte Laura.
„Ja verstehe, aber das können wir nicht machen, weil wir für die Kinder Bezugspersonen, Vorbilder und auch Autoritätspersonen sind und nicht auf einer Ebene mit ihnen stehen, auch wenn wir schon darauf achten müssen, ihnen auf Augenhöhe zu begegnen und nicht als übergriffige Anführer“, sagte Sandra.
„Ich kann aber nicht weitermachen, weil ich sonst vor Trauer und Sehnsucht einen Nervenzusammenbruch erleiden würde“, sagte Laura.
„Hauptsache, du warst hier und hast die Erfahrung gemacht“, sagte Sandra. „Viel Erfolg in deinem Studium.“
„Danke“, sagte Laura.

„Du hast es geschafft“, sagte Viktoria.
„Ja“, sagte Laura. „Es war sehr schön und traurig zugleich.“
„Was machen wir jetzt an diesem schönen Nachmittag?“, fragte Viktoria.
„Ich weiß was. Wir besuchen Julia auf dem Pferdehof“, sagte Laura.
„Klingt gut“, sagte Viktoria.

„Hey Laura, hi Viktoria“, wurden die beiden auf dem Pferdehof begrüßt. „Ich bin die Sophia und meiner Familie gehört der Hof hier. Wahrscheinlich werde ich den Hof bald komplett übernehmen, weil mein Bruder und meine Schwester schon anderweitig arbeiten und nicht an dem Hof interessiert sind.“
„Das weiß ich doch alles“, sagte Laura.
„Ich habs doch nur für Viktoria nochmal erklärt“, sagte Sophia. „Julia ist grade dabei den Stall auszumisten.“

„Hallo ihr zwei Süßen“, sagte Julia. „Laura, du kannst direkt den Stall ausmisten, denn dann muss ich das nicht mehr machen.“
„Sehr witzig“, sagte Laura.
„Sei eine gute Freundin und mach es“, sagte Julia.
„Nein“, sagte Laura.
„Ja war nur Spaß“, sagte Julia. „Natürlich mach ich das selber, aber du kannst mir mal eine Flasche Wasser bringen, weil ich Durst hab.“
„Ja mach ich“, sagte Laura.
„Wie viele Pferde habt ihr hier?“, fragte Viktoria.
„Zur Zeit leben 24 Pferde hier. Die gehören aber nicht alle dem Hof. Es gibt auch Leute, die sich eine Box mieten und ihr eigenes Pferd darin unterbringen. Insgesamt haben wir Platz für 30 Pferde“, sagte Julia.
„Arbeitet hier sonst noch jemand außer dir?“
„Die Martina, die auch meine Ausbilderin ist und natürlich Sophia, die Tochter von den Eigentümern.“
„Und gefällt es dir?“
„Ja sehr. Ich denke viele kleine Mädchen träumen davon, Pferdepflegerin zu werden. Ich habe sehr oft Grundschülerinnen hier, die sich hier pudelwohl fühlen.“
„Das denke ich mir“, sagte Viktoria.
„Hier dein Wasser“, sagte Laura.
„Danke meine Kleine“, sagte Julia. „Ihr könnt euch gerne hier umsehen und alles machen was ihr wollt. Passt nur auf, dass ihr nicht direkt hinter einem Pferd steht, weil die gerne mal ohne Grund nach hinten treten. Mir ist das schon mehrfach passiert, dass ich getreten wurde, wie ihr wisst.“
„Wir passen schon auf“, sagte Viktoria.

„Das ist aber ein schönes Pferd“, sagte Viktoria. „Ich bin noch nie geritten.“
„Ich schon ein paar mal. Ich mag Pferde zwar schon ein bisschen, aber ich konnte mich nie so richtig für Pferde begeistern. Ich bin einfach kein Pferdemädchen“, sagte Laura.
„Ich bin nie mit Pferden in Kontakt gekommen“, sagte Viktoria. „Ich wüsste auch nicht, dass es in Kreuzberg sowas gibt.“
„Wo ist denn Kreuzberg? Ich dachte du kommst aus Berlin“, sagte Laura.
„Kreuzberg ist der Stadtteil von Berlin, aus dem ich komme“, sagte Viktoria.
„Achso“, sagte Laura. „Ich hab halt keine Ahnung von Geographie. Ich weiß aber, wie unser Dorf heißt und dass es im Odenwald in Baden-Württemberg liegt.“
„Das wär auch traurig, wenn du das nicht wüsstest“, sagte Viktoria.
„Ja schon“, sagte Laura lächelnd.
„Ich frag mal Julia, ob ich auf diesem Pferd reiten darf“, sagte Viktoria.

„Dieses Pferd gehört uns nicht und der Besitzer ist grade nicht da“, sagte Julia.
„Schade“, sagte Viktoria.
„Aber auf meinem Pferd darfst du gerne reiten“, sagte Julia.
„Du hast auch ein eigenes Pferd?“, fragte Viktoria.
„Schon seit ich 14 bin. Wusstest du das nicht?“
„Vielleicht wieder vergessen.“
„Ja egal. Ich krieg auch einen Mitarbeiterrabatt für die Box“, sagte Julia.
„Wunderbar“, sagte Viktoria.
„Die Hilde ist sehr ruhig und auch auf Fremde reagiert sie normalerweise ruhig“, sagte Julia.
„Hilde?“, fragte Viktoria.
„Das Pferd!“, sagte Julia.
„Achso klar“, sagte Viktoria.
„Du bist mir eine“, sagte Julia. „Streichel sie erstmal, damit sie sich an dich gewöhnt und dann helfe ich dir beim Aufsteigen.“
Julia legte Hilde das Zaumzeug um.
„Hier ein Helm für dich und jetzt helf ich dir hoch.“
Viktoria stieg mit Julias Hilfe auf das Pferd.
„Wie fühlt es sich an?“
„Irgendwie ungewohnt und wackelig“, sagte Viktoria.
„Ja das ist normal am Anfang. Halt dich einfach vorne fest und bleib ruhig sitzen, weil Hilde keine schnellen oder ruckartigen Bewegungen mag.“
„Seht mich beide mal an“, sagte Laura und fotografierte Viktoria auf dem Pferd mit Julia davor.
„Julia, jetzt musst du noch eins von Laura und mir machen“, sagte Viktoria.
„Ja mach ich“, sagte Julia und machte ein Foto.
„Jetzt noch wir alle drei zusammen“, sagte Julia und machte ein Selfie.
„Sehr schöne Bilder“, sagte Laura.
„So Viktoria, wir laufen jetzt los. Ich führe euch über die Wiese“, sagte Julia.
Sie gingen nach draußen und Laura lief neben Julia.
„Wie ist es da oben?“, fragte Laura.
„Schon gut“, sagte Viktoria. „Und es ist wieder eine neue Erfahrung.“
„Ja das ist es“, sagte Julia.

„Lasst uns noch eine Runde gehen“, sagte Viktoria.
„Ja gerne“, sagte Julia.
„Und jetzt noch eine.“
„Dir gefällt es wohl“, sagte Julia.
„Los nochmal.“
„Weil du es bist“, sagte Julia.
„Jetzt gehen wir aber wieder rein“, sagte Julia nach der letzten Runde.
„Na gut“, sagte Viktoria.

„Ich fands gut“, sagte Viktoria.
„Freut mich“, sagte Julia. „Du kannst gerne öfter kommen.“
„Ja wenn ich Zeit hab“, sagte Viktoria.
„Was machst du denn sonst noch?“
„Ich geh jetzt zweimal die Woche zum Tanzen“, sagte Viktoria.
„Da bleibt doch aber genug Zeit, oder machst du noch andere Sachen?“
„Mit Laura kuscheln“, sagte Viktoria und umarmte Laura.
„Ihr seid einfach zu süß“, sagte Julia. „Wenn ihr noch kurz hierbleibt, können wir danach noch was zusammen machen, weil ich hier nicht mehr lange brauche.“
„Gute Idee“, sagte Laura.

„So was machen wir jetzt?“, fragte Viktoria.
„Wir können uns bei mir im Garten ins Baumhaus setzen“, sagte Julia.
„Au ja!“, rief Laura.
„Dann los. Ich wohne ja quasi nebenan“, sagte Julia.
Die drei kletterten in das Baumhaus und setzten sich hin.
„Das sind schon eigenartige Sessel“, sagte Viktoria.
„Die hat mein Vater aus Sperrmüll zusammengebaut“, sagte Julia. „Das Baumhaus hat er auch extra für mich gebaut.“
„Wie großzügig“, sagte Viktoria.
„Er ist ein richtiger Heimwerker und hat es auch gebaut, weil er Spaß am Bauen hatte.“
„Also eine win-win-Situation“, sagte Viktoria.
„Ja genau“, sagte Julia.
„Ich war noch nie in einem Baumhaus“, sagte Viktoria.
„Ich bin hier auch nicht mehr so oft, weil es mit mehr als vier Leuten sehr eng wird hier oben“, sagte Julia. „Für uns vier war das immer perfekt, aber jetzt bist du ja auch dabei meine liebe Viktoria.“
„Jetzt sind wir ja nur zu dritt hier, also Platz genug“, sagte Laura.
„Ja“, sagte Julia.

„Worüber können wir jetzt reden?“, fragte Viktoria.
„Irgendwas finden wir schon Viktoria“, sagte Laura.
„Viktoria. Weißt du überhaupt was das bedeutet?“, fragte Julia.
„Äh … was?“, fragte Viktoria verwirrt.
„Weißt du, was dein Name bedeutet?“, fragte Julia.
„Äh … nein?“, sagte Viktoria.
„Du weißt nicht was dein Name bedeutet??“, fragte Julia etwas überrascht.
„Nein nie drüber nachgedacht“, sagte Viktoria.
„Viktoria ist die römische Siegesgöttin. Dein Name bedeutet Sieg“, sagte Julia.
„Wusste ich gar nicht, aber jetzt mag ich meinen Namen noch mehr als vorher“, sagte Viktoria.
„Hast du noch einen zweiten Namen?“, fragte Julia.
„Nein.“
„Ich auch nicht, aber Klara. Sie heißt nämlich Klara Irene“, sagte Julia.
„Wirklich?“
„Ja klar. Sprich sie nächstes Mal einfach mit Irene an“, sagte Julia und grinste.
„Ja mach ich“, sagte Viktoria.
„Das wird lustig, denn sie mag diesen Namen überhaupt nicht“, sagte Julia.
„Warum müsst ihr euch denn immer so ärgern? Also nicht nur so ein bisschen wie wir, sondern so richtig?“, fragte Viktoria.
„Es ist einfach unsere Art uns zu sagen, dass wir uns lieben. Wir haben ja beide gehörig einen an der Waffel und deshalb passt das einfach hervorragend zu uns“, sagte Julia.
„Ich hab nur etwas Angst, dass ihr euch doch streitet“, sagte Viktoria.
„Keine Angst. Solange wir noch miteinander reden, streiten wir uns nicht. Sollten wir uns streiten, dann reden wir nicht mehr miteinander.“
„Das hast du schon mal gesagt, aber es widerstrebt mir ein wenig, das aufzunehmen“, sagte Viktoria. „Ich bin sehr harmoniebedürftig und mag am liebsten Umarmungen, Streicheleinheiten und liebe Aussagen. Neckereien sollten vorkommen, aber nicht zu oft.“
„Also so wie bei mir“, sagte Laura.
„Nicht ganz“, sagte Julia. „Johanna ärgerst du wirklich oft.“
„Aber nur Johanna“, sagte Laura. „Zu allen anderen bin ich sehr lieb.“
„Genau so sollst du es auch machen. Johanna mag es, von dir geärgert zu werden, während alle anderen das wahrscheinlich komisch fänden. Ein bisschen frech bist du aber auch zu uns, was völlig in Ordnung ist. Dass Johanna die einzige ist, die du so richtig ärgerst, zeigt ja, wie wichtig sie dir ist“, sagte Julia.
„Ihr seid mir auch sehr wichtig“, sagte Laura.
„Du mir auch“, sagte Julia.
„Und du mir erst“, sagte Viktoria.

„So wir sind vom Thema abgekommen“, sagte Julia. „Wir waren dabei über unsere Namen zu sprechen.“
„Ich liebe meinen Namen“, sagte Laura.
„Weißt du auch, was er heißt?“, fragte Julia.
„Das war mir immer egal, weil ich ihn einfach so sehr schön finde“, sagte Laura.
„Er bedeutet etwas ganz besonderes“, sagte Julia.
„Was denn?“
„Laura heißt die Lorbeerbekränzte“, sagte Julia.
„Das ist ja toll. Ich bin also auch eine Gewinnerin wie Viktoria, aber eine besonders geehrte Gewinnerin“, sagte Laura.
„Wir haben schon schöne Namen“, sagte Viktoria.
„Und was heißt Julia?“, fragte Laura.
„Julia heißt von den Juliern kommend. Das war ein römisches Adelsgeschlecht“, sagte Julia. „Klara heißt die Helle oder die Berühmte, falls ihr das auch noch wissen wolltet.“
„Und was heißt Johanna?“, fragte Laura.
„Johanna heißt der Herr ist gnädig“, sagte Julia.
„Das klingt irgendwie … “, sagte Laura.
„Johanna kommt aus dem Hebräischen, während Klara, Julia, Viktoria und Laura Latein sind.“
„Schon interessant“, sagte Viktoria.
„Ich liebe Vornamen und beschäftige mich gerne damit“, sagte Julia. „Umso trauriger macht es mich, wenn Eltern ihren Kindern keinen richtigen Namen geben, sondern sich irgendwas selbst ausdenken oder Namen irgendwie komisch abändern.“
„Ja … schon irgendwie“, sagte Viktoria.

„Hast du denn noch einen zweiten Namen meine Süße?“, fragte Viktoria.
„Ja schon“, sagte Laura.
„Und wie ist er?“
„Obwohl mein zweiter Name sehr schön ist und ich ihn wirklich mag, will ich nicht, dass man mich so nennt und ich will, dass du ihn niemals, egal in welchem Zusammenhang, in den Mund nimmst. Johanna, Klara und Julia kennen ihn und müssen schweigen wie ein Grab“, sagte Laura.
„Warum willst du das nicht, obwohl du den Namen magst?“
„Weil ich Laura bin und sonst niemand.“
„Ok verstehe. Jetzt sag ihn.“
„Du musst es mir noch versprechen, dass du es nicht machst“, sagte Laura.
„Ich verspreche es dir hoch und heilig“, sagte Viktoria.
„Gut“, sagte Laura. „Mein zweiter Name ist Annemarie.“
„Das ist wirklich ein sehr schöner Name“, sagte Viktoria.
„Finde ich auch“, sagte Laura. „Aber du weißt ja jetzt …“
„Ja alles klar. Ich werde ihn nie aussprechen“, sagte Viktoria.
„Sehr gut mein Engel.“
„Und hat Johanna noch einen Namen?“, fragte Viktoria.
„Ja“, sagte Laura.
„Und?“, fragte Viktoria.
„Sie heißt Johanna Franziska.“
„Witzig“, sagte Viktoria.
„Es bringt nichts, sie so zu nennen, weil sie gar nicht drauf reagiert“, sagte Laura. „Nur Klara regt sich auf, wenn du sie Irene nennst.“

„Wie würdet ihr eure Kinder nennen?“, fragte Julia.
„Puh … keine Ahnung“, sagte Laura. „Ich bin selber noch ein Kind.“
„Ja ich weiß. Ich meine ja nur, wenn es irgendwann mal soweit ist“, sagte Julia.
„Muss ich mir erst überlegen“, sagte Laura.
„Ich muss auch erst nachdenken“, sagte Viktoria.
„Ich weiß es schon“, sagte Julia. „Fritz, Richard, Elsa und Helene.“
„Sehr schöne Namen hast du dir ausgesucht“, sagte Viktoria.
„Ich hab eine Idee. Ich nenne meine Töchter einfach Johanna und Viktoria“, sagte Laura.
„Du bist süß“, sagte Klara.
„Ich weiß“, sagte Laura.
„Und wenn du Jungs kriegst?“, fragte Viktoria.
„Johannes und Viktor“, sagte Laura.
„Wirklich?“, fragte Viktoria.
„Nein war Spaß. Vielleicht … Anton und Linus.“
„Auch sehr schön“, sagte Viktoria. „Mir fällt so spontan nichts ein.“

Laura fing plötzlich an zu weinen und griff nach ihrem Schnuller.
„Was ist denn?“, fragte Julia, nahm Laura in den Arm und streichelte sie fürsorglich.
„Der Gedanke Kinder zu haben, überfordert mich“, sagte Laura.
„Das wird bei uns doch eh noch lange dauern“, sagte Julia.
„Ja schon, aber … ich liebe Kinder wirklich sehr und deshalb will ich Kinder haben, aber ich bin selber ein Kind und will deshalb keine Kinder haben.“
„Warte erstmal ab“, sagte Julia. „In fünf oder sechs Jahren können wir wieder darüber reden. Bis dahin beendest du dein Studium und findest deinen Traumprinzen.“
„Aber Julia … wie soll ich meinen Traumprinzen finden?“
„Laura meine Süße“, sagte Viktoria. „Darüber haben wir schon oft gesprochen. Das Gesagte gilt weiterhin.“
Laura weinte lauter und drückte sich fester an Julia.
„Es wird alles gut Laura“, sagte Julia und streichelte sie weiterhin.
„Mach dir nicht immer so viele Gedanken über die Zukunft“, sagte Viktoria und streichelte Lauras Wange. „Genieß doch erstmal die schöne Zeit mit Johanna, Klara, Julia und mir.“
„Ja mach ich doch“, sagte Laura.
„Gut meine Süße“, sagte Viktoria.
Laura und Julia kuschelten noch ein bisschen, bis Laura aufhörte zu weinen.

„So ihr beiden, es ist schon spät und ich bin müde“, sagte Julia.
„Ja ich auch“, sagte Laura.
„Dann mal raus aus dem Baumhaus“, sagte Julia.
Die drei kletterten nach unten und umarmten sich.
„Wollt ihr bei mir schlafen? Dann können wir morgen gleich wieder zu den Pferden gehen“, fragte Julia.
„Ich hab aber keinen Schlafanzug dabei“, sagte Laura.
„Ist doch nicht schlimm“, sagte Viktoria. „Das wichtigste haben wir dabei.“
„Ich kann dir einen geben“, sagte Julia.
„Du bist aber fast 10 cm größer als ich“, sagte Laura.
„Ich hab auch noch einen älteren, der etwas kleiner ist“, sagte Julia.
„Gut“, sagte Laura.
„Und was soll ich erst sagen“, sagte Viktoria. „Ich bin ja noch kleiner als du.“
„Da kann ich dir auch nicht helfen“, sagte Julia.
„Ist egal. Ich kann auch ohne Schlafanzug schlafen“, sagte Viktoria.
„Ja super, dann kommt mit“, sagte Julia.

„Du kannst Viktoria gerne auf meinem Bett wickeln“, sagte Julia. „Also wenn ihr es nicht dreckig macht.“
Laura wickelte Viktoria, welche beim Eincremen babyhaft kicherte.
„Ich liebe euch. Ihr seid einfach so unglaublich süß“, sagte Julia.
Die beiden lächelten verlegen.
„Ich hab ja ein ziemlich großes Bett. Da können wir zu dritt drin schlafen“, sagte Julia.
„Und Viktoria?“, fügte sie hinzu.
„Ja?“
„Darf ich dir bitte den Schnuller in den Mund stecken? Laura hat ihren Schnuller ja schon seit vorhin im Mund.“
„Ja darfst du“, sagte Viktoria.
Die drei legten sich ins Bett.
„Wir machen das so“, sagte Viktoria. „Du steckst mir den Schnulli in den Mund und ich nehme dir deine Brille ab.“
„Einverstanden“, sagte Julia.
Julia streichelte Viktoria durch die Haare und steckte ihr den Schuller in den Mund. Viktoria freute sich sehr und nahm Julias Brille und legte sie auf den Nachttisch.
„Gute Nacht ihr Lieben“, sagte Julia.
„Schlaft schön“, sagte Laura.
„Gute Nacht“, sagte Viktoria.

Autor: kleineHexe | Eingesandt via Formular

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