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Die Lehre (16)

03/09/2026 2 comments Article Mädchen Soe Lückel
This entry is Teil 16 von 16 in the series Die Lehre
Windelgeschichten.org präsentiert: Die Lehre (16)

Prolog – Das Fenster aus Papier

Wenn ich heute im Rückspiegel auf jene Tage knapp vor den 80er Jahren zurückblicke, kann ich den kalten, schweren Jungenpanzer, den ich damals so unendlich müde durch die Welt schleppen musste, kaum noch spüren. Mein Name war Julian. Aber mein wahres Ich, die kleine, sehnsüchtige Seele tief in meiner Brust, hieß schon immer Jule.

Zu Hause, in meinem einsamen kleinen Zimmerchen auf dem Dorf, gab es für meine Träume keinen Platz. Nach dem traurigen, viel zu frühen Tod meiner leiblichen Mutter war da nur noch eine unendliche Kälte. Mein Vater, der mir gegenüber schon lange nicht mehr gerecht wurde und meine Not nicht sehen wollte, traf irgendwann die herzlose Entscheidung, mich einfach abzugeben. Er schob mich ab in die Hände seiner Schwester, meiner strengen Stiefmutter, und verschwand von heute auf morgen für immer aus meinem Leben. Für meine neue Familie war ich kein geliebtes Kind, sondern nur ein störendes, fehlerhaftes Wesen, das unauffällig im Haushalt zu funktionieren hatte.

In dieser dunklen Einsamkeit gab es für mich nur eine einzige Rettung: die kiloschweren, dicken Versandhauskataloge, die ich heimlich unter meinem Bett versteckte. Sie waren mein ganz persönliches, geheimes Fenster aus Papier in eine andere, wunderschöne Welt. Stundenlang blätterte ich mit zittrigen Fingern durch die bunten Seiten, strich über die Abbildungen der zarten Spitzenunterwäsche, der bauschigen Rüschenschürzen und der pastellfarbenen Trägerkleidchen für kleine Mädchen. Wie schrecklich gerne wäre ich ein Teil dieser Bilder gewesen. Ein unschuldiges, behütetes Windelkind, das von einer lieben Mama an die Hand genommen, gewickelt und nach Strich und Faden verwöhnt wird.

Als ich schließlich mit vierzehn Jahren mein allererstes Lehrjahr in der gut fünfundzwanzig Kilometer entfernten Kleinstadt begann, ahnte ich noch nicht, dass das Schicksal mein heimliches Flehen endlich erhören würde. Die neue Stadt und mein erster Job öffneten mir plötzlich Türen, von denen ich vorher nicht einmal zu träumen gewagt hatte.

Und dann… dann betrat ich an jenem unvergesslichen Tag im Sommerschlussverkauf das kleine Kaufhaus.

Als ich dort die gütigen Augen von Frau Schneider und das warme, mütterliche Lächeln von Tante Simone erblickte, begann in mir ein wahres Karussell der Gefühle. Mit ihnen und der wirbeligen, unendlich selbstbewussten Franzi an meiner Seite schienen all meine frühen Kinderträume mit einem Schlag Wirklichkeit zu werden. Zum ersten Mal durfte der traurige Junge Julian auf dem harten Linoleumboden kapitulieren, und das kleine Mädchen Jule durfte auf ihren weichen Strumpfhosenfüßen auferstehen.

Wohlwissend, dass all diese tiefe, neu gefundene Freude am Abend wieder vorbei sein konnte, klammerte ich mich an jeden Moment der Geborgenheit. Die schwierige Kindheit, die Einsamkeit und der Schmerz der Vergangenheit verflogen im warmen Duft von Babypuder und weichem Strickzeug. Ich war endlich angekommen. Ich war sicher. Und ich ahnte noch nicht, dass das, was an diesem einen Tag im kleinen Kaufhaus so unschuldig als Spiel begann, mein ganzes Leben für immer verändern würde…

Geheimnis unter den Libellen

Frau Köhler überhörte meine kleinen Zweifel und mein schüchternes Zögern einfach mit einem unendlich lieben, mütterlichen Schmunzeln.

„Du müsstest jetzt nur aus dem hübschen Spielhöschen von Frau Schneider steigen, Liebes“, bestimmte Simone mit einer unendlich weichen, aber klaren Stimme und deutete mit dem Finger sanft auf meine Hüften. „Das Spielhöschen brauchen wir für die nächste Zeit wohl erst einmal nicht mehr. Kommst du denn schon ganz alleine da raus, oder soll ich dir schnell dabei helfen, Kleines?“

Ich versuchte meine große Unsicherheit einfach mit einem schüchternen Lächeln wegzublenden, schaffte es aber kaum, ihr fest in die Augen zu sehen. So unendlich viel Fürsorge und mütterliche Beachtung machten mich vollkommen befangen, hilflos und unselbstständig. In der Gegenwart von Frau Köhler wäre mir meine alte, wollgraue Jungs-Hose und der abgewetzte blaue Pulli sicherlich wesentlich peinlicher gewesen als das, was ich nun durch Frau Schneiders Hilfe unten drunter trug. Dennoch brauchte ich eine gefühlte Ewigkeit, bis ich ganz zaghaft an den Knöpfen des Spielhöschens nestelte. Meine Finger zitterten vor purer Aufregung, und das Auskleiden fiel mir unendlich schwer. Ich fühlte mich so hilflos und tapsig wie ein kleines I-Dötzchen an seinem allerersten Schultag.

Frau Köhler sah mir mit einer Engelsgeduld dabei zu, wie ich mich so mühsam abmühte, und erlöste mich schließlich mit einem leisen, verständnisvollen Seufzer.

„Was für blöde Knöpfchen… mhh… extra für so kleine, ungeschickte Fingerchen gemacht, und dann auch noch ausgerechnet an der Seite vom Höschen, nicht wahr?“, wiederholte Frau Köhler entlastend und übernahm ganz selbstverständlich das Aufknöpfen für mich. Sie ging vor mir in die Hocke. „Für uns Muttis ist das natürlich immer sehr schön und praktisch, wenn wir euch mal schnell frisch wickeln müssen, weißt du? Und weil wir euch am liebsten immer ganz knuffig und hübsch angezogen sehen möchten, bekommt ihr natürlich diese süßen Spielhöschen an.

Es wirkt bei euch ja auch einfach zu putzig, wenn ihr mit euren dicken Windeln darunter durch die Welt wackelt.“

Während sie so dicht vor mir kniete und die blauen Blütenknöpfe aufknöpfte, hatte sich eine feine Haarsträhne hinter ihrem Ohr gelöst. Sie baumelte leicht im kalten Kabinenlicht und killerte mir ganz sachte an der Wange, so nah hatte sie sich zu mir herangebeugt, obwohl ich noch auf dem hölzernen Bänkchen stand. Bei dieser innigen Nähe stieg mir ihr vertrauter Duft aus Haarspray, nussiger Seife, süßem Parfüm und dem dumpfen Babypuder direkt in die Nase. Es hüllte mich vollkommen ein.

Frau Köhler drehte mich mit einer behutsamen Handbewegung etwas seitlich und streifte mir ganz vorsichtig die Träger von den Schultern. Das weiche Spielhöschen glitt an meinen Beinen hinunter und fiel mir in weichen Falten auf die nackten Füße.

„Jetzt nur noch die kleinen Knöpfchen auf der Schulter öffnen und wir haben es geschafft!“, redete sich Frau Köhler mit einer fröhlichen Stimme Mut zu, während sie an meinem weißen Unterhemdchen arbeitete.

Plötzlich hielt sie einen Moment mitten in der Bewegung inne. Sie blickte mich unendlich intensiv an, und ein ganz wehmütiger, trauriger Ausdruck legte sich auf ihr Gesicht. Ihre Stimme wurde ganz leise und klang wie ein warmer Sommerregen. „Meine eigene Tochter Isabella ist jetzt schon zwölf… ein richtiges, großes Schulmädchen. Sie will von all dem Betüdeln und der niedlichen Wäsche leider überhaupt nichts mehr wissen. Sie macht ihre Zimmertür zu, weißt du? Ach, Maus… wie gerne möchte ich noch einmal so ein süßes, bedürftiges Knubbelchen wie dich verwöhnen und liebhaben dürfen. Das fehlt mir als Mama so unendlich sehr.“

Ein Schauer aus wohliger Wärme und einer unbeschreiblichen, zutiefst devoten Unterwerfung durchfuhr meinen gesamten Körper bei ihren Worten. Ich nickte nur ganz ergeben, schluckte schwer und war völlig unfähig, auch nur ein einziges Wort darauf zu erwidern. Ich wollte in diesem Moment nichts lieber auf der Welt, als genau dieses kleine, hilflose Knubbelchen für sie sein, das all ihre Liebe und Fürsorge dankbar aufnahm.

„So, dreh dich mal um, mein Kleines, damit ich dir die Träger und das Hemdchen hinten ordentlich aufknöpfen kann“, bat sie mich sanft, aber mit einer absolut unmissverständlichen, mütterlichen Autorität.

Ich gehorchte ihr sofort und ohne das geringste Zögern. Stumm drehte ich mich auf dem Bänkchen um. Kurz darauf verschwand auch das Hemdchen nach oben, und ich stand fast ganz im Freien. Nur meine dicke Rippenstrumpfhose strahlte weiter in einem hellen, unübersehbaren Blau, und über dem breiten Bund bauschte sich die dicke, vom Pischern unheimlich schwere und warme Stoffwindel auf.

„Hui, du bist aber wirklich eine unendlich zierliche Maus“, kommentierte Frau Köhler den Anblick überraschend direkt, während sie mir mit ihren warmen Handflächen ganz mütterlich und beruhigend über die nackten, schmächtigen Schultern strich. „Maus, setzt du dich jetzt bitte hier vor mir auf das Bänkchen, damit ich auch gut an deine Strumpfhose herankomme? Es ist für uns beide doch viel bequemer, wenn ich dir bei allem behilflich sein darf.“

Vollkommen gehorsam folgte ich Simones Anweisung. Ich fügte mich ihrer Dominanz blind und ließ mich sachte auf das Holz sinken. Nun saß ich nur noch in meiner Unterwäsche und der Windel vor ihr, was mir in diesem Moment überhaupt nicht mehr unangenehm oder peinlich war. Es fühlte sich in meiner Gedankenwelt einfach so unendlich richtig an, so klein zu sein und von ihr gelenkt zu werden.

Mit einem gekonnten, geübten Handgriff zog sie mir die blaue Strumpfhose über den Po nach unten, bis der Stoff an den Oberschenkeln stoppte.

„Hach, wie hübsch deine geblümte Unterwäsche ist! Da haben die kleinen Libellen auf dem Spielhöschen ja immer etwas Feines zu naschen gehabt“, bemerkte Simone mit einem breiten, herzlichen Lächeln, als sie mein sorgsam abgestimmtes Untendrunter betrachtete. „Da hat Frau Schneider unten aber wieder mal ganz doll auf alles genau geachtet, was, Maus?! Aber die blaue Strumpfhose, die ziehen wir jetzt bitte auch gleich noch ganz aus!“

„Wirklich?“, fragte ich ganz leise, folgsam und mit klopfendem Herzen nach.

„Ja, unbedingt, mein Schatz. Du bekommst gleich eine ganz weiche, neutrale weiße Strumpfhose von mir!“

„Ah, okay“, presste ich hauchzart durch meine Lippen und überließ ihr nun vollends die absolute Kontrolle über meinen Körper. Ich hob brav nacheinander meine Beinchen, bis auch das Blau ganz von mir wich.

Frau Köhler nahm die nagelneue, dicke weiße Strumpfhose von der Bank und strich das weiche Material vor meinen Augen glatt. „Kommst du denn mit der neuen Strumpfhose alleine zurecht, Maus? Am allerleichtesten geht es im Sitzen, mein Schatz.“

„Ja, das weiß ich schon“, flüsterte ich mit einer kleinen Portion Kinderstolz und blickte zu ihr auf. „Frau Schneider hat mir unten in der Kabine schon einen richtigen kleinen Anfängerkurs gegeben.“

„Ahaa… wie schön!“, jubilierte Frau Köhler und strahlte mich mit leuchtenden Augen an. „Na, dann zeig mir das mal!“

Unter Frau Köhlers aufmerksamen, liebevollen Adleraugen versuchte ich ganz konzentriert, die weiße Strumpfhose vorsichtig über meine noch ein bisschen feuchten Zehen zu ziehen. Bloß nichts kaputt machen! Erst über das linke Beinchen, dann über das rechte.

„Du musst erst beide Seiten ganz ordentlich bis zu den Knien hochziehen, Jule“, kam die aufmunternde Ansage von Frau Köhler, die jeden meiner Griffe genau überwachte.

Ich nickte eifrig. Schließlich stand ich auf und zog mit einem festen, ziemlich ungeschickten Ruck das breite Bündchen über meinen dicken Windelpo nach oben. Aber das elastische Bündchen blieb durch das massive Paket einfach auf halber Strecke an meiner Hüfte kleben und schlug dicke Falten.

„Na, da ist wohl noch ein ganz kleines bisschen Übung notwendig, Maus! Aber wenn du das jetzt ab jetzt jeden Tag ganz fleißig üben kannst, wirst du das ganz bald schon prima alleine hinbekommen!“, lobte sie meinen Umgang mit der feinen Mädchenwäsche, ohne auch nur ein bisschen ungeduldig zu sein. Sie trat ganz nah an mich heran. „Hui, aber die Doppelgröße 152-164 ist dir am Bauch noch deutlich zu groß. Warte mal, Simone richtet dir das gerade.“

Mit geübten, unendlich sanften Handgriffen packte sie den Stoff an meinen Knöcheln und zog die weichen Stofffalten an meinen dünnen Beinchen ganz einfach nach oben hin glatt. Dann nahm sie den elastischen, breiten Bund in beide Hände und zog das obere Bündchen unendlich weit nach oben – weit über meinen Bauchnabel hinaus, fast bis unter meine Achseln. Die dicke Stoffwindel darunter wurde dadurch herrlich fest, kompakt und sicher an meinen Unterleib gepresst.

„Siehst du? So geht es doch viel besser, Maus! Eine passende Größe 134 sitzt zwar enger am Bein, aber da wächst du mir am Ende vielleicht einfach viel zu schnell heraus. Und dein Windel-Popo braucht schließlich auch noch ein bisschen Platz zum Wachsen, mmh?!“, erklärte sie mir augenzwinkernd. „Die engere Größe würde dich nachher beim Spielen und beim Sport viel zu sehr einengen.“

Sie klopfte mir ganz zärtlich hinten auf die Hüfte, sodass die stramme Windel leise knisterte. „Steigst du dann bitte wieder zurück auf die Bank, Maus? So, ganz fein… und hier – zieh bitte jetzt noch dieses Höschen darüber.“

Ich betrachtete das bauschige, weiße Stoffteil, das sie mir hinhielt, mit einer großen Portion Neugier. „Was ist das denn für ein Höschen und wofür brauche ich das, Simone? Ich habe doch schon meine ganze Unterwäsche und die neue Strumpfhose an.“

Geheimer Rüschenberge
„Das ist ein ganz besonderes Überhöschen, mein Schatz“, erklärte Simone mit einer unendlich weichen Stimme und strich über die dichten Rüschenreihen auf der Rückseite. „Das ist extra dafür gedacht, dass man deine Unterwäsche und die dicken Windeln darunter gar nicht sehen kann. Es verdeckt alles auf eine ganz entzückende Art und Weise und zaubert dir einen wunderschönen, unendlich niedlichen Mädchen-Po.“

Ich blickte ganz fasziniert auf den bauschigen Stoff, nahm das Höschen entgegen und schlüpfte ganz hastig mit meinen Beinchen hinein.

„Bin schon fertig!“, flüsterte ich stolz, zog den elastischen Bund nach oben und betrachtete mich im Kabinenspiegel. „Das ist ja süß… wirklich eine tolle Idee! Dass ich da vorhin bloß nicht selbst dran gedacht habe!“ , hielt Simone plötzlich mitten in der Bewegung inne.

„Bitte was?“, fragte ich nervös. „Und warum denn bitte wirklich süß, Herzchen?“

Und direkt verwandelte sich ihr gesamtes Gesicht mit einem Mal in ein unendlich amüsiertes, warmes Lächeln.

Ich verstand ihre Verwirrung im ersten Moment überhaupt nicht und legte ganz unwissend den Kopf schief.

„Du bist ja herzig!“, feixte sie gutmütig und schüttelte schmunzelnd den Kopf. „Die dichten Rüschen gehören doch nach hinten – an den Po! Du hast das Höschen gerade einfach komplett falsch herum angezogen, du kleiner Schussel!“

Im selben Augenblick schoss mir die Hitze kochend heiß in die Wangen, und ich spürte, wie meine Ohren glühten. „Oh… du hast ja so recht!“, murmelte ich verlegen und nestelte am Stoff. „Aber… aber von vorne sah es eben auch schon sehr hübsch aus, Simone.“

„Warte mal bitte, das können wir noch viel schöner machen“, kicherte sie und strich mir beruhigend über die Wange. „Weißt du was? In deiner kleinen Größe habe ich im Lager sogar noch Höschen mit echten Rundum-Rüschen liegen. Die sind noch viel herziger und unendlich goldig! Du steigst bitte schon mal ganz brav aus diesem Höschen hier aus, und Simone besorgt uns in der Zwischenzeit schnell den perfekten Ersatz, okay, Maus?“

Schnell huschte sie aus der Kabine und zog den Vorhang fest hinter sich zu. Die kaum drei Minuten, die ich nun ganz alleine im Raum stand, fühlten sich für mich an wie eine kleine Ewigkeit, in der die hellen, nackten Wände mich unendlich neugierig betrachteten. Aber dann war sie auch schon wieder da. Ihre Freude war ihr unübersehbar anzusehen, als sie die Arme vollgepackt mit neuen Stoffträumen wieder zu mir hereinkam.

„Leider haben wir keines mehr in Knallrot auf Lager“, bedauerte sie mit einem verschmitzten Augenzwinkern. „Du musst dich also wohl oder übel zwischen einem reinen Weiß und einem zarten Rosé entscheiden – oder du nimmst nachher einfach beide mit! Ton in Ton mit deiner neuen Strumpfhose sieht es nämlich immer am allerhübschesten aus.

Probier doch bitte das Weiße zuerst an. Hier, nimm ruhig, Maus, ich habe dir die nächste Größe 152 schon ausgepackt!“

Sie reichte mir den unendlich weichen, leichten Stoff. Etwas unbeholfen drehte ich das Höschen in meinen Händen und suchte ganz angestrengt nach dem Vorne und dem Hinten. Aber durch das dichte, flauschige Meer aus all den Rüschenbergen war überhaupt kein Unterschied mehr zu erkennen.

„Das kleine Schildchen muss immer nach hinten, mein Krümel“, erklärte sie mir mütterlich und half mir mit zärtlichen Griffen beim Sortieren. „Und weißt du, die Kleidchen für euch Minis sind nun mal immer etwas kürzer geschnitten. Da ist so ein Rüschenhöschen wie ein schützendes Geheimnis, das man darunter trägt, damit alles fein verpackt bleibt.“

„Hab ich… so richtig, Simone…?“, fragte ich ganz leise und zupfte das elastische Höschen vorsichtig in Position, während ich unruhig von einem Fuß auf den anderen trat.

„Das klappt ja schon alles wunderbar. Soweit alles gut bei dir, meine kleine Maus?“, hauchte sie besorgt.

Ich nickte ihr nur ganz matt und schüchtern zu.

„Warte mal kurz…“ Mit einem sanften, aber unheimlich bestimmten Ruck packte sie den breiten Bund und zog mir die weiße Strumpfhose und das Rüschenhöschen gemeinsam noch ein ganzes Stückchen höher – bis weit über meinen Bauchnabel hinaus. „In der 152 hat dein Windelpopo sogar noch richtig viel Platz zum Wachsen!“, kommentierte sie ihre mütterliche Korrektur zufrieden und klopfte mir ganz sachte hinten auf das dicke Polster, das leise unter ihren Fingern knisterte. „Sitzt doch prima so, oder zwickt es dich irgendwo, Maus? Genau so gefällt mir das: keine Falten, einfach toll und so unendlich hübsch. Niemand kann mehr deine dicke Windel sehen, und du hast jetzt den allersüßesten Popo der Welt! Was meinst du denn dazu, hm?“

„Ganz schön bequem“, stellte ich mit einer ganz leisen, piepsigen Stimme für mich fest.
Insgeheim und völlig wortlos musste ich mir in diesem Moment eingestehen, wie unfassbar gut, warm und sicher sich das alles anfühlte! Ich kostete den Augenblick in der Kabine voll aus, blickte an mir herunter und stellte stumm bewundernd fest, dass das neue Höschen mächtig aufbauschte.

Mein gesamter Unterkörper wirkte durch die dicke Pampers und die vielen Rüschenschichten plötzlich wie eine übergroße, wunderschöne Geschenkverpackung. Weil ich ihr aber meine ganze, große Wahrheit natürlich nicht sagen durfte, flüchtete ich mich hastig in eine kleine Notlüge. Während ich ihre lieben Worte sacken ließ, wich sämtliche Farbe aus meinem Gesicht und mein Bauch krampfte sich kurz zusammen.

„Ich… ich werde zu Hause eben sehr oft bei meiner kleinen Stiefschwester als Babysitter gebraucht“, flüsterte ich verlegen. „Da habe ich diese feinen Höschen bei den Babys aber noch nie gesehen. Und bisher habe ich selbst so etwas noch nie getragen… es ist noch ziemlich neu und unheimlich ungewohnt für mich, Simone.“

Meine kleine Antwort schien sie vollkommen zu beruhigen. All ihre mütterliche Sorge wich einem unendlich mitfühlenden Blick.

„Oh, entschuldige bitte, mein Schatz! Ich hatte ja ganz vergessen, dass du bisher noch gar keine echte Erfahrung mit richtigen Mädchenkleidchen hattest!“, entschuldigte sich Frau Köhler umgehend für ihre Neugier und strich mir unendlich beruhigend über den nackten Arm.

Ich schaute noch einmal ganz still an mir herunter. Statt vor Scham zu erstarren, fühlte sich diese Kombination für mich nun vollkommen richtig an. Ungewohnt, ja, aber wunderschön. Es kratzte überhaupt nicht, war unheimlich gemütlich und machte mich im Herzen nur noch viel neugieriger auf das, was als Nächstes folgen würde. Okay, man bekam durch die Rundum-Rüschen zwar einen deutlich größeren, aber eben auch einen viel, viel niedlicheren Po-Umfang.

„So, und dann bitte einmal die beiden Ärmchen hoch, Maus, damit wir dir endlich das erste Kleidchen anziehen können!“, forderte Simone mich mit einem freudigen Lächeln auf.

„Ja, okay…“, hauchte ich folgsam und hob ganz brav wie eine kleine Puppe die Arme in die Luft.
Nur wenige Sekunden später zog mir Frau Köhler das erste Blümchenkleid ganz sanft über den Kopf. Der weiche Stoff glitt über meine Haare. Sie zupfte hier ein bisschen, strich dort ungewollte Falten glatt und bat mich leise, einfach ganz stillzustehen.

„Oh, das sitzt ja viel besser, als ich anfangs gedacht habe!“, rief sie völlig verzückt aus, als mein Kopf gerade glücklich durch die Halsöffnung schlüpfte und ich wieder ganz klar aus meinen Augen sehen konnte.

Autor: Soe Lückel | Eingesandt via Formular

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Die Lehre

Die Lehre (15)
Post Views: 369
Tags: lehre, präsentiert, prolog, fenster, papier
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Leerer
Leerer
Gast
03/09/2026 19:37

Die Geschichte müsste korrekt „Die Leere“ heißen, denn inhaltlich ist sie leer.

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Lukas
Lukas
Admin
Antwort an  Leerer
03/09/2026 20:08

Siehst du die Geschichte nicht?

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