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Laura (29)

26/05/2026 0 comments Article Mädchen kleineHexe
This entry is Teil 28 von 28 in the series Laura
Windelgeschichten.org präsentiert: Laura (29)

Am nächsten Tag gingen sie zum Jetskifahren.
„Ich will fahren!“, rief Laura.
„Hast du da keine Angst vor?“, fragte Max.
„Nein wieso?“, fragte Laura.
„Ihre Ängste sind sozialer Natur. Vor sowas hat sie keine Angst“, sagte Johanna.
„Verstehe“, sagte Max. „Sollen wir uns zwei Geräte mieten oder will noch jemand unbedingt fahren?“
„Ich will auch fahren“, sagte Viktoria.
„Ich auch“, sagte Johanna.
„Ja gut, dann kriegt jeder ein eigenes Gerät“, sagte Max.

Die vier fuhren los und hatten den Spaß ihres Lebens. Max fuhr extra knapp an Johanna vorbei, um sie nass zu machen. Johanna jagte ihn deswegen übers Meer, bis sie ihn auch nass machen konnte. Auch Laura gab Vollgas auf ihrem Gerät und genoss die Fahrt.

„Schade, schon vorbei“, sagte Laura nach der Fahrt.
„Ihr seid ja ganz nass“, sagte Viktoria zu Max und Johanna.
„Ja warum wohl“, sagte Johanna und schlug Max in den Nacken. „Dieser Herr musste mich mit viel zu wenig Abstand überholen, damit ich schön nass werde.“
„Ja klar“, sagte Max.
„Zum Glück konnte ich das dann auch bei ihm machen“, sagte Johanna.
„Aber nur, weil ich umdrehen musste, um nicht aufs offene Meer hinauszufahren. Sonst hättest du mich nicht eingeholt.“
„Du hast auf jeden Fall die Rache bekommen“, freute sich Johanna.

Am Tag danach sahen sie sich die Stadt an.
„Eine schöne kleine Altstadt ist das hier“, sagte Laura.
„Wir werden uns zum Schluss noch Rio ansehen“, sagte Max. „Die letzte Nacht verbringen wir dort.“
„Wunderbar“, sagte Viktoria.

„Heute sehen wir uns die Gegend von oben an. Ich hab uns eine Hubschraubertour gebucht“, sagte Johanna ein paar Tage später.
„Ich war noch nie in einem Hubschrauber“, sagte Viktoria.
„Dann wirds Zeit“, sagte Max.
„Es ist immer noch alles so unwirklich“, sagte Viktoria. „Und das wir hier eine tolle Sache nach der anderen machen, ist einfach unglaublich. Das alles hier hab ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können.“
„Und jetzt ist es so“, sagte Johanna.
„Nochmals unendlich danke dafür, dass ihr mit mir hier hergekommen seid.“
„Wegen dir ist der Urlaub so schön“, sagte Laura.
„Danke meine Süße für diese Aussage.“

„Ich glaube das ist unser Hotel“, sagte Max, als sie über den Strand flogen.
„Die Gegend hier ist wunderschön“, sagte Johanna.
„Ich liebe es hier, können wir nicht einfach hierbleiben?“, sagte Viktoria.
„Da bin ich auch dafür“, sagte Laura.
„Das wir nicht hierbleiben, macht doch den Reiz aus“, sagte Max.
„Recht hast du mein Schatz“, sagte Johanna.

Als sie das Hotel verließen, weinten Laura und Viktoria.
„Es war so unglaublich schön hier. Ich will nicht gehen“, sagte Viktoria.
„In Rio wird es auch schön“, sagte Johanna.
„Ja stimmt, aber dann fliegen wir wieder zurück“, sagte Viktoria.
„Ja leider“, sagte Johanna.

Die vier stiegen in den Bus und fuhren wieder nach Rio de Janeiro.
„So ein schöner Urlaub war es hier“, sagte Laura.
„Er ist noch nicht vorbei“, sagte Max.
„Ich will wiederkommen“, sagte Viktoria.

Nachdem sie ankamen, gingen sie in ihr Hotel. Diesmal war es nur ein sehr einfaches Hotel ohne Frühstück und Abendessen.
„Hier sind wir zu viert in einem Zimmer“, sagte Max. „Ich denke das ist kein Problem für euch.“
„Nein ist es nicht“, sagte Viktoria.
„Für mich auch nicht“, sagte Laura.
„Für mich schon“, sagte Johanna.
„Dann schläfst du unter der Brücke“, sagte Max.
„Ne Spaß. Ich schlaf gerne mit euch allen in einem Raum“, sagte Johanna.

Johanna war begeistert von Rio. Laura hingegen hatte Angst und ging nur an Johannas Hand.
„Wir passen gut auf dich auf“, sagte Johanna.
„Das müsst ihr auch. Wer weiß, was hier alles passieren kann“, sagte Laura.
„Dir wird nichts passieren“, sagte Johanna.
„Große Städte sind nicht so deins“, sagte Max.
„Ich kann mich verlaufen oder entführt werden“, sagte Laura. „Und die vielen Menschen …“
„Wir sind ja da, also passiert nichts“, sagte Max.

„Ein Foto müssen wir von uns machen lassen mit der Statue im Hintergrund“, sagte Johanna, als die Statue gut zu sehen war.
Max fragte einen Passanten nach einem Foto, was dieser gerne machte.
„Obrigado“, sagte Max zu ihm.
„Was heißt das?“, fragte Laura.
„Einfach nur danke.“
„Zeig die Fotos her, die er gemacht hat“, sagte Johanna.
„Sie sind gut geworden“, sagte Laura.
„Mach bitte noch eins von uns dreien“, sagte Johanna zu Max.
„Ja klar.“
Johanna stellte sich in die Mitte und legte je einen Arm um die Kleinen.
„Hier ist euer süßes Mädchenbild“, sagte Max.
„Danke Mäxchen“, sagte Johanna.
„Nenn mich noch einmal so und du bleibst für immer hier“, sagte Max.
„Ich finde es ganz schön hier“, sagte Johanna.
„Ich zerreiße dein Flugticket, wenn du mich nochmal so nennst“, sagte Max ernst.
„Ja beruhig dich, es war nur ein Spaß“, sagte Johanna.
„Ich bin ruhig, aber du weißt, wo die Grenzen sind.“
„Was war daran jetzt so schlimm?“, fragte Viktoria.
„Wir machen viele Späße miteinander, aber wie wir uns nennen, haben wir klare Regeln aufgestellt, die eingehalten werden müssen. Weil ihr die süßen Kleinen seid, darf ich Johanna nicht als »meine Süße«, »Schnuckelchen« oder ähnliches bezeichnen. Daher darf sie auch keine Verniedlichungen für mich verwenden.“
„Verstehe“, sagte Viktoria. „Wir haben auch solche Regeln. Laura ist für mich »meine Süße« und Johanna ist »meine Liebe«. Für Laura bin ich »mein Engel«. Johanna hat mehrere Optionen, wie sie uns nennen darf. Laura ist meistens »meine Kleine«, »mein Mäuschen« oder »Prinzessin« und ich bin meistens »meine Maus«, »Kleine« oder »Süße«.“
„Das gefällt mir sehr“, sagte Max. „Ihr habt euch wirklich sehr gut überlegt, wie ihr zusammen lebt.“
„Ja das haben wir, denn wir wollen ja glücklich sein und das geht nur, wenn unsere Bedürfnisse komplett erfüllt sind“, sagte Viktoria.
„Allerdings fällt mir schon auf, dass die Spitznamen für Laura etwas mehr Liebe und Verbundenheit ausstrahlen als deine.“
„Ja das stimmt, aber das passt zu unseren Bedürfnissen. Laura braucht einfach mehr Aufmerksamkeit, Liebe und Zuneigung als ich.“

Nach dem Abendessen im Restaurant gingen sie ins Hotel.
„Gute Nacht“, sagten alle nacheinander, woraufhin sie einschliefen.

Am nächsten Morgen gingen sie traurig zum Flughafen und stiegen in das Flugzeug ein.
„Es war ein Traum hier“, sagte Viktoria.
„Mir hat es auch sehr gut gefallen“, sagte Max.
„So viel Spaß wie hier hatte ich selten“, sagte Johanna.
„Ja wegen mir“, sagte Max.
„Ja auch wegen dir“, sagte Johanna.
„Ich fand es auch wunderbar. Zum ersten Mal ohne Eltern und mit meinem Engel“, sagte Laura.
„Das müssen wir unbedingt wiederholen“, sagte Viktoria.
„Mal sehen, wann sich wieder was ergibt“, sagte Max.

Im Flieger schliefen die Mädchen, während Max sie ansah und sich freute, mit ihnen im Urlaub gewesen zu sein.

Autor: kleineHexe | Eingesandt via Formular

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Laura (28)
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Tags: nächsten, gingen, jetskifahren, will, fahren
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