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Leo

04/07/2026 1 comment Article Jungs Xm
Windelgeschichten.org präsentiert: Leo

Mist. Panisch kneife ich meine Beine zusammen und pressen meine Hände krampfhaft zwischen die Beine. Warum muss  ich plötzlich so dringen pipi? Hoffentlich sieht mich gerade keiner. Ich drehe mich nach hinten um zu schauen ob ich alleine bin. Bin ich nicht. Ungefähr zwei Häuser weiter sehe ich einen Haufen Jungs aus meiner Klasse. Tim, Joschi, Ben und Kevin.Oh nein. Die haben mir gerade noch gefehlt. Mit schweißnassen Händen versuche ich meine Blase aufzuhalten die Kontrolle zu verliehen. Bis nach Hause sind es noch mindestens 5 Minuten, warum hatte ich nicht daran gedacht noch mal in der Schule auf Klo zu gehen.

Mist Mist Mist. Schwer atmend merke  ich wie Tim, Joschi, Ben und Kevin immer näher kommen. „Na Nerdyleo“ ruft Tim. Die anderen lachen. Ich höre sie garnicht richtig. Stattdessen merke ich wie es langsam in meine Unterhose zu tröpfeln beginnt. Nein! denke ich entsetzt. Nicht jetzt nicht hier nicht vor Tim, doch es hilft alles nichts. Das tröpfeln stoppt nicht. Ich gehe in die Hocke und Presse meine linke Ferse zwischen die Beine. Ich spüre wie das tröpfeln nachlässt,doch ich wage nicht nach unten zu schauen ob man etwas sieht, den jetzt habe ich ein ganz anderes Problem. Tim. „Suchst du was Loserleo“ fragt er und beugt sich zu mir runter. Dabei sehe ich sein schadenfrohes grinsen und Sekunden später weis ich auch warum. Joschi reist mir grob die Schultasche vom Rücken und lehrt sie aus. Buntstifte Hefte und Bücher prasseln wie Regen auf den Bürgersteig und rollen in alle Richtungen. Ich spüre wie meine Augen vor Verzweiflung feucht werden. „Suchst du was Looserleo“ fragt Tim erneut. Ich frage mich ob er wirklich eine Antwort oder einfach nur den Namen Looserleo aus sprechen will. Deshalb bleibe ich still und schaue auf den Boden, der langsam aber sicher vor meinen Augen verschwimmt. Bloß nicht weinen, denke ich und kneifen mir unauffällig in den Arm um nicht loszuheulen. So wie immer. Am liebsten würde ich ein Loch graben, hineinspringen und nie wieder rauskommen genau jetzt und hier. Dann wäre ich wenigsten für einen Moment unerreichbar und unsichtbar. Dann höre ich eine Stimme. „Hey was macht ihr den da“ es ist mein Englischlehrer Herr Krämer. Hoffnungsvoll schaue ich auf. Tim, Joschi, Kevin und Ben drehen sich erschrocken um. „Äh“ stammelt Kevin. „Wir helfen nur Leo seine Sachen aufzuräumen, weil er gestolpert ist.“ Joschi, der immernoch meinen Rucksack in der Hand hält nickt schnell und sammelt zur Demonstration meine Hefte ein und steckt sie zurück in den Rucksack. Herr Krämer geht weiter,ohne auch nur anzuzweifeln was die Jungs ihm gesagt haben. Joschi wirft mir meinen Rucksack entgegen. „Für heute hast du Glück gehaben Nerdyleo“ sagt er. Dann ziehen sie ab.

Als sie weg sind atme ich erleichtert aus. Ich zitter am ganzen Körper. Ob vor Angst, Schock oder Anstrengung nicht zu pinkeln weiß ich nicht. Vorsichtig stehe ich auf, um unbeabsichtigt eine große Menge pipi in meine Hose gehen zu lassen. Schnell setze ich mich wieder hin und versuche den Rest meiner Sachen im sitzen einzuräumen. Bloß nicht in die Hose machen. Denke ich. Wenn mich jemand aus der Schule mit eingepullerter Hose sieht, bin ich geliefert. Nicht das ich jetzt schon Stress in der Schule gehabt hätte, aber noch mehr würde ich beim besten Willen nicht verkraften.

Immer noch auf den Kien über den Bürgersteig rutschend,merke ich wie trotz meiner Bemühungen ein weiterer Strahl in die Hose geht. Bevor ich auch nur nachdenken kann spüre ich wie der Wall endgültig bricht und ein Gefühl der Erleichterung mich durchströmt. Jedenfalls so lange bis mir klar wird was gerade passiert ist. Ein dunkler Fleck wird auf meiner  Jeans sichtbar und das warme Gefühl von Urin bereitet sich langsam aus. Unter mir bildet sich ein pipi See. Vor meinen Augen verschwimmt alles. Ich bin so peinlich. Die Demütigung ist riesig. Zu allem Überfluss läuft jetzt auch noch eine Dame mit ihrem Hund vorbei und sieht mich mitleidig an. Natürlich tut sie das. Mein pipi See und die nasse Hose sich ja auch kaum zu übersehen.

Ich bleibe eine Weile so sitzen, zitternd weinend und völlig am Ende, bis ich Stimmen höre. Es sind Kinder aus meiner parallel Klasse. Wenn sie mich so sehen dann werden sie mich auslachen und es allen erzählen und dann werde ich noch mehr geärgert werden. Die Erkenntnis trifft mich wie ein Schlag. Ich stehe auf greife meine Schultasche und renne so schnell ich kann nach Hause. Ich stoppe nichtmal bei einer roten Ampel, obwohl einige Autos auf der Straße waren. Ich überhöre auch das Hupen und schimpfen der Auto Fahrer. Als ich endlich vor unserer Haustür stehe und kurz davor bin zu klingeln, fällt mir etwas auf. Ich habe eine sichtbar nasse Hose, Was wenn Mama sauer wird weil ich schon wieder eingepuller haben, oder noch schlimmer Lia (meine Große Schwester) findet mich dann auch peinlich und dumm. Ich sehe an mir hinunter. Man sieht den nassen Fleck deutlich. Verzweifelt versuche ich ihn irgendwie mit meinem T Shirt zu verdecken, doch es hilft nichts. Was mach ich den jetzt. Warum bin ich nur so ein dummes Kind und mache in die Hose, warum kann ich nicht einfach normal sein. Schon wieder laufen Tränen über meine Wangen.

„Hey Leo“ höre ich plötzlich eine weiche Stimme und eine sanfte Hand streicht über meinen Rücken. „Was ist den mit dir passiert?“ es ist Lia. Bevor meine Schwester versteht was los ist fange ich erst richtig an zu heulen. Das schluchzten und zittern lässt meine Schultern beben und ich spüre wie meine Nase läuft. Lia sagt nichts. Ganz langsam zieht sie mir den Rucksack von den Schultern und stellt ihn vor der Haustür ab. Dann hockt sie sich runter, sodass sie auf meiner Augenhöhe ist. Falls sie bemerkt hat, das ich eingenässt habe sagt sie das nicht. Statttdessen legt sie ihre Arme um meine Schultern und umarmt mich so lange bis ich aufgehört habe zu schluchzen, dann hebt sie mich hoch, obwohl ich dafür eigentlich schon viel zu klein bin, nimmt meine Schultasche und trägt mich ums Haus in den hintergarten. Dort setzt sie mich wieder ab und streicht ein paar Tränen von meinen Wangen. „Weißt du was Leo? Wir gehen jetzt in den Pool…Hast du in der Schule schon etwas gegessen?“ Verwirrt weil Lia noch nichts zu meinen Klamotten gesagt hat nicke ich einfach nur. Lia lacht. „Okay Leo, was hältst du davon wenn du dir eben deine Badehose  anziehst und ich eben Marie fertig mache. Erst jetzt merke ich das im Wohnzimmer meine kleine Schwester Marie zu weinen angefangen hat. Ich will Lia antworten, doch mein Bauch gibt ein lautes grummeln von sich. „Vielleicht doch noch Hunger“ rät Lia. Ich nicke vorsichtig. „Das Essen in der Schule ist ekelig ich weiß“ sagt Lia bevor sie ihre Sandalen auszieht und im Haus verschwindet. Bei ihr geht immer alles so schnell das ich garnicht Zeit habe richtig zu antworten oder über das nachzudenken was sie gerade gesagt hat. Ich folge ihr schnell ins Haus, wo ich nach oben in mein Zimmer gehe um mir Badesachen anzuziehen. Dabei sehe ich wie Lia Marie im Badezimmer wickelt. Marie hat es gut. Denke ich. Sie Brauch nie Angst zu haben in die Hose zu machen, oder sich Gedanken zu machen auf Klo zu gehen. Sie kann einfach machen wann sie muss. Vielleicht sollte ich Lia auch nach einer Windel fragen, überlege ich. Aber eigentlich sind Windeln ja für Kleinkinder und ich bin kein Kleinkind mehr.

Also gehe ich still in mein Zimmer und ziehe die nasse Hose aus. Während ich meine Badehose suche, kommt Lia ins Zimmer. Ohne ein Wort hebt sie meine nasse Hose auf und bringt sie ins Bad. Fuck sie weiß es doch. War ja klar. Mein Unfall war ja auch nicht zu übersehen, jetzt denkt Lia sicher auch das ich ein Freak bin. Wieder spüre ich Tränen auf meiner Wange. Bloß nicht weinen denke ich. Wenn ich schon ein Freak bin soll ich wenigstens keine Memme sein. Kevin und Tim sagen immer das ich eine Memme bin, obwohl ich in der Schule fast nie weine. Plötzlich steht meine große Schwester schon wieder im Tür Rahmen. „Was willst du“ presse ich hervor. Ich weiß das es unfreundlich ist,aber ich hasse es wenn andere mich heulen sehen. Das ist peinlich! Immerhin heule ich gerade nicht richtig. Noch nicht. Lia hebt beschwichtigend die Hände. „Kein Grund zur Sorge Capitän, ich habe nur ihre Badehose gefunden“. Sie wirft mir grinsen meine Badehose zu. Da merke ich das ich untenrum nackt bin. „Danke“ nuschel ich verlegen und ziehe schnell die Badehose an und dann mein t Shirt aus.

Lia nimmt mich an die Hand und läuft mit mir gemeinsam die Treppe runter. Eigentlich bin ich ja schon zu groß zum händchenhalten, aber bei Lia ist mir das nicht peinlich. Ich weiß auch nicht warum. Da fällt mir ein wie unfreundlich ich gerade zu Lia gewesen bin. „Entschuldigung wegen…also wegen eben“ stottere ich, als mir einfällt das sorry vielleicht cooler klingt. „Äh ich meine sorry“ meine Hände verkrampfen sich, warum muss ich immer so komisch und peinlich sein. Warum kann ich nicht einfach sein wie die anderen Kinder. Lia bleibt stehen und hält mich an. Habe ich etwas falsches gesagt. Wie in Zeitlupe drehe ich mich zu ihr, doch sie sieht nicht böse aus. Im Gegenteil. Sie legt vorsichtig einen Arm auf meine Schulter und geht in die Hocke. „das ist doch nicht so schlimm Leo, jeder kann mal einen schlechten Tag haben, sag mal, magst du mir gleich beim Essen vielleicht erzählen was passiert ist. Ich nicke leicht um sie nicht zu enttäuschen, weil ich weiß wie gerne sie wissen möchte wie es mir geht. Eigentlich erzähle ich ihr jeden Nachmittag von der Schule. Aber es sind erfundene Geschichten über Freunde die es garnicht gibt und über Dinge die in Wirklichkeit garnicht passiert sind. Weil ich nicht möchte das Lia weiß wie es mir geht. Weil ich mir selber zu peinlich bin um es meiner Schwester zu erzählen. Immer wenn ich Lia erzähle das ich etwas mit meinen Freunden gemacht haben, war ich allein. Weil ich immer alleine bin. Ich schlucke. Lia hockt immernoch auf der Treppe und sieht mich an. Ich nicke noch mal, diesmal etwas zaghafter, damit sie weiter geht. In diesem Moment schreit Marie von unten. Bestimmt ist ihr heiß. Lia fährt sich durch die Haare bevor sie aufsteht und die Treppe runtergeht. „Setzt dich schonmal an den Tisch, ich kümmer mich eben um Marie und rufe Mama am ok?“ Ich nicke und gehe ebenfalls die Treppe runter. Im Wohnzimmer sehe ich wie Lia, Marie auszieht ihr eine schwimmwindel anzieht und gleichzeitig Mama anruft. Ich bewundere sie ein bisschen weil sie so viel kann und so viel Verantwortung übernimmt. als sie mit ,Arie fertig ist setzt sie sich mit Marie auf den Arm zu mir an den Tisch. Marie versucht vergeblich mit beiden Händen nach meiner Paprika zu greifen. Als es nicht klappt, stößt sie ein kleines „hmpf“ aus und strampelt mit den Beinen. Lia lacht. „Ich weiß Mausi, das Leben ist unfair.“ Weil Marie dabei ist, vergisst Lia mich zum Glück zu fragen wie die Schule war.

Als ich aufgegessen habe stelle ich den Teller in die Spülmaschine und frage Lia ob Mama heute Früh nach Hause kommt. Lia,  die gerade Marie die Schwimmflügel anzieht zuckt die Schultern. „Keine Ahnung, sie geht nicht ans Telefon.“ Etwas an dem Ton wie Lia es sagt lässt meine Brust verkrampfen,doch ich weiß nicht was es ist. „Komm jetzt,wir gehen in den Pool“ entscheidet sie und hebt die fertige Marie auf ihren Arm. Ich folge ihr in den Pool. Das Wasser ist kalt und ich merke direkt wie meine Blase drückt. Ehe ich weiß was passiert, spüre ich wie ich es einfach in den Pool laufen lasse.  Panisch sachte ich  zu Lia, doch sie scheint es nicht bemerkt zu haben. Langsam beginne ich mich zu entspannen. Das Wasser ist schön kühl und eine tolle Abwechslung zu der Hitze außerhalb der Pools. nach einer Weile muss Lia Marie zum Mittagsschlaf ins Haus bringen. Auch ich mache eine kleine Pause, steige aus dem Pool und trockne mich ab. Danach gehe ich in die Küche und hole mir ein Mango Eis aus dem Gefrierschrank. Mango ist meine absolute Lieblingssorte. Ich heiße die Verpackung ab und werfe sie in den Plastikmüll. „Leoo“ ruft Lia von oben. „Was“ rufe ich zurück und schlecke einmal mit der Zunge über die Mango Glasur. Hmmmmm schön fruchtig. „Leooooo“ Ruft Lia abermals. Ich seufze und gehe nach oben. Lia wickelt gerade Marie neu.  In meinem Magen zieht es nach Sehnsucht,aber ich sage nichts. „Was“ frage ich mit belegter Stimme und Eis in der Hand. „Komm mal kurz“antwortet Lia nur. Ich gehe zwei Schritte ins Bad und stelle mich neben Lia. Ehe ich weiß was passiert beugt Lia sich runter und bei.t die Hälfte von meinem Eis ab. „Heee“ empöre ich mich und mache sicherheitshalber einen Schritt nach hinten. „Das was mein Eis!“ Lia lacht und sagt unschuldig. „Ich hab doch nur probiert.“ Ich will protestieren und sagen das dass jawohl mehr als probieren war,doch da fällt mir ein das Lia mich ja eben gerufen hatte. Genau das scheint meiner großen Schwester auch gerade wieder eingefallen zu sein. „Leo, kannst du bitte auf die Einkaufsliste an der Küchentür. Pampers und Babyöl schreiben,bevor ich das vergesse.“ Ich grummle einmal. Das hätte Lia ja auch selber machen können. Beim runtergehen merke ich wie ich plötzlich auf die Toilette muss. Aber ich kann doch nicht auf Klo gehen wenn Lia dabei ist. Das ist ja Mega peinlich. Also kneife ich kurz die Beine zusammen, damit ich noch anhalten kann und gehe die Treppe runter und Windeln und Babyöl auf die Einkaufsliste zu schreiben. Ich finde es gut das Lia sich um uns kümmert weil Mama immer so viel arbeiten muss. Lia ist aber ja auch schon groß. Mit groß meine ich 19 Jahre alt. Sie ist schon mit der Schule fertig und wohnt noch so lange bei uns bis sie eine Wohnung findet. Hoffentlich findet sie niemals eine Wohnung!

Plötzlich merke ich das meine Blase wieder stark drückt. Richtig stark,so stark das ich spürte wie ein harter Strahl in meiner Hose landet. Und noch einer. Ich hocke mich auf den Boden,doch es hilft nichts. Ich höre wie es zischend in meine Hose geht und die Wärme sich langsam ausbreitet. Das dabei auch pipi auf den Boden kommt merke ich nicht. Was mach ich den jetzt. Ich spüre wie mein Herz zu rasen beginnt und mir das Mango Eis  aus der Hand rutscht. Ich höre wie Lia oben Maries Zimmer Tür zumacht und die Treppe runterkommt. Ich muss hier weg. Denke ich, sie darf das einfach nicht sehen. Ich renne schnell durch das Wohnzimmer in den Garten. „Leo,alles gut bei dir“ höre ich Lia aus dem Wohnzimmer fragen. Verzweifelt schaue ich mich um. Ich hab’s. Ich springe in den Pool,dann ist alles nass und man sieht das vollgepinkelte nicht. So schnell ich kann springe ich in den Pool und da kommt auch schon Lia und streckt ihren Kopf durch die Tür. „Hey Leo geht’s dir gut,du hast dein Eis fallenlassen.“ Ich nicke schnell,zu schnell. „und wo Kahm die Pfütze vor der Haustür her?“ Ich werde rot. Um nicht zu antworten tauche ich unter. Ich spüre wie meine Haut vor Scham brennt. Hoffentlich sieht Lia nicht jetzt hin. Als ich wieder auftauche steht sie immer noch da. Mir ist klar das sie eine Antwort will. Was soll ich sagen. „Ich also“ druckse ich herum. „Ich hab die Blumen gießen wollen“ sage ich schnell,bevor Lia auffällt,das ich lüge. Sie schaut mich lange an. Das ist gruselig,weil es so aussieht als würde sie Gedanken lesen. Schnell tauche ich wieder ab. „Hat’s du Klamotten an Leo?“ höre ich Lia fragen. Ich tauche wieder auf und nicke beschämt. Lia deutet vorwurfsvoll auf meine in der Sonne fest wieder getrocknete Badehose. „Zieh doch die Badehose an Leo,dann muss ich nicht so viel waschen“ ich nicke schnell und steige aus dem Pool. „Mit Klamotten baden ist eh nicht so toll“ sage ich und hoffe das Lia nicht umfällt das ich nach Urin rieche. Lia nimmt meine Sachen,als ich sie gegen die Badehose Wechsel. Ich spüre immernoch das brennen in meinen Wangen. Lia sagt nichts. Wenn sie weiß das ich eingenässt habe geht sie nicht drauf ein. Als ich wenig später ins Haus gehe,liegt mein Eis im Mülleimer und der Boden vor der Haustür ist frisch gewischt. Vor Scham weiß ich überhaubt nicht wo ich hingucken soll. Zum Glück ist Lia gerade oben, sich duschen. Ich schleiche die Treppe hoch in mein Zimmer und lege mich aufs Bett. Dann fange ich an zu heulen. Ich kann garnicht richtig denken. Alles was ich sehe bin ich in nasser Hose alleine in einer Ecke. Ich bin so komisch, so ekelig,so ein Freak. Ich höre nicht auf zu heulen. Nicht als Lia das Duschwasser abstellt,nicht als sie in Handtücher eingewickelt in mein Zimmer kommt und auch nicht als sie sich aufs Bett setzt und mir beruhigend über den Rücken streicht. „Leo“ ich drücke mein Gesicht in mein Kopfkissen. „Leo“ ich schüttelte den Kopf. „hey“ Lias Stimme ist nicht scharf, aber sie gibt mir das Gefühl aufzusehen. Lia wartet bis ich ihr in die Augen schaue. Dabei sehe ich mein Gesicht im Spiegel an der Tür. Meine Augen sind rot verquollen und ich sehe aus wie ein Hässliche Entlein. Lia scheint das nicht zu stören. Sie nimmt mich in den Arm. So wie Mama das früher gemacht hat, bevor sie keine Zeit mehr für uns hatte. Ein dicker Kloß bildet sich in meinem halt. Nach dem ich eine Weile so dalag,halb auf Lia halb im Bett, steht Lia auf und hebt mich auf ihrem Arm. Ganz vorsichtig geht sie mit mir die Treppe hinunter. Ich liege wie ein erschöpfter Sack in ihren Armen und währe mich nicht. Unten setzt Lia mich an den Küchentisch und holt Pizza aus dem Gefrierschrank. „Lust auf Pizza“ fragt sie und sieht mich warm an. Ich zuckte die Schultern. „Pizza wärmt die Seele“ erklärt Lia und schiebt die eingefrorene Pizza in den Ofen. Ich schniefe. „shhhhhh Leo beruhige dich“ Lia stellt mir ein Glas Wasser hin und erklärt. „Du musst viel trinken wenn du weinst okay“ ich nicke und setze meine Lippen an das Glas. Das kühle Wasser tut gut. In großen Zügen hab ich das Glaß ausgezogen. Da fällt mir etwas ein. Was wenn ich dann in die Hose mache. Jetzt mach ich bestimmt wieder ein. Mist warum war mir das nicht vorher eingefallen. Nervös kneife ich meine Hände zwischen die Hose. „Musst du mal“ fragt Lia sanft und legt mir eine Hand auf den Rücken. Ich schüttle den Kopf. Die Pizza im Ofen piept. Lia holt die Pizza raus und schneidet so ein zwei Teile. „Messer und Gabel wird überbewertet“ entscheidet sie und beißt einfach in die Pizza. Ich mach es ihr nach. Obwohl es eine Fertigpizza  ist schmeckt sie lecker. Schön knusprig und aromatisch. Im nu ist meine Pizza weg. Lias auch. „YouTube“ bettel ich Lia an. Sie überlegt kurz dann sagt sie. „Ja aber erst Zähne putzen und auf Klo gehen“ Ich nicke und flitze die Treppe hoch. Oben mach ich mich schnell fertig und setze mich einmal auf die Toilette. Obwohl ich nicht musste, kommt erstaunlich viel pipi in die Klo Schüssel. Als ich fertig bin fällt mein Blick auf die Windeln. Ich würde so gerne ein,alleine anziehen,doch ich Trau mich nicht. Also gehe ich wieder runter und setzte mich aufs Sofa. Lia hat ihren Computer geholt. Meine Schwester studiert Jura und sie zeigt mir jeden Abend ein Video darüber. Ich verstehe zwar nicht immer alles aber es macht Spaß. Heute gucken wir eine Folge übers Zivilrecht. Nach dem Video macht Lia den Bildschirm aus. Ich spüre wie meine Blase zu drücken beginnt. „Sag mal Leo,was war den da heute los bei dir hm?“ fragt mich Lia. Ich zuckte mit den Schultern obwohl es dunkel ist. Sollte ich ihr meinen Windel Wunsch beichten. Nervös verkrampften sich meine Hände in der Wolldecke über meinen Beinen und ich schaue zu Boden. „Lia…darf ich dich mal was fragen“ „Ja Leo alles“ kann ich vielleicht mal Windeln ausprobieren?“

 

Autor: Xm | Eingesandt via Ticket

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Tags: mist, panisch, kneife, meine, präsentiert
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Littleboy99
Littleboy99
Gast
04/07/2026 16:53

Hallo, ein gelungener erster Teil finde ich.Bin gespannt wie es weitergeht mit Leo und ob ihm seine Schwester Windeln erlaubt. Von der Grammatik her finde ich es, trotz einiger kleiner Fehler (zb Hat’s statt hast) gut lesbar. Tipp: Lass ein Rechtschreibbprogramm drüber laufen 🙂 Freue mich auf die Fortsetzung. Grüße Littleboy99

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