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Lebenskunst – Haus Ledwin (4)

19/04/2026 0 comments Article Gemischt Olaf
This entry is Teil 4 von 4 in the series Lebenskunst
Windelgeschichten.org präsentiert: Lebenskunst  – Haus Ledwin (4)

Friedemann 3

Einige Wochen nach den Ferien war er wieder in der Fabrik, als er Igor über den Weg lief. Er war gerade damit beschäftigt ein Problem an der Maschine zu lösen. Als er Friedemann sah, fragte er ihn nach einer guten Idee. Friedemann überlegte eine Zeit und es schien, als wären die beiden ein eingespieltes Team. Ein „high five“ besiegelte ihren kleinen Erfolg. Als Friedemann gehen wollte, rief in Igor noch mal zu sich. Ihm fiel ein, dass er noch die Strumpfhose in seinem Spint hatte, die an Wanja ausgeliehen wurde. In dem Alter dachte er, und Irgendwie war es Igor ebenfalls peinlich, wäre es auch für Friedenmann peinlich, seine Strumpfhose zurückzubekommen, zumal dann klar wäre, dass Igor davon wusste. Igor wusste nicht so recht, was er sagen sollte, und Friedemann schaute ihn an und meinte, dass wohl eine Überwindung für Wanja gewesen wäre nochmal eine Strumpfhose anzuziehen. Er schob sein Hosenbein hoch und zeigte Igor seine Strumpfhose mit der Bemerkung, dass er sie gerne anzöge. Igor lachte und war sichtlich erleichtert.

Friedemann wusste, dass Igor immer wieder nach Sibirien zu seinem Verwandten reiste. Das wäre weit weit weg. Mehr und mehr suchte er seine Nähe und fragte ihn über Sibirien aus. Igor war einfach nett und klopfte immer wieder auf die Schulter und sagte ihm welch cooler Junge er sei. Aber er hatte natürlich nicht so viel Zeit für ihn und die Pausen waren kurz. Igor merkte seine Neugier und lud ihn am Wochenende zu sich nach Hause. Wanja freute sich ebenfalls auf ein Widersehen. Sie saßen lange abends im Hof und verwandelten den Grill zu einem kleinen Lagerfeuer. Igor erzählte, Friedemann fragte und Wanja meinte irgendwann, ob Friedemann nicht im Sommer mitfahren könnte. In der Datscha seien doch genug Betten. Friedemanns Augen leuchteten.

Igor war eher zögerlich, aber Friedemann wandte sich fast flehend an ihn, so dass er einwilligte und versprach die Dinge abzuklären. Friedemann kam die Aufgabe zu, das Einverständnis seiner Eltern zu erreichen.

Friedemann hätte sich in dieser Nacht fast wieder in die Hose gemacht, so sehr beschäftigte ihn diese Herausforderung. Im letzten Moment erreichte er das Klo, zog die Schlafanzughose runter und pinkelte im großen Strahl. Er dachte an Wanja im Zoo und war nun hellwach. Sein Onkel wäre der Schlüssel. Gleich morgen wollte er mit ihm sprechen.

Tatsächlich reisten am Ende Igor, Wanja und Friedemann nach Krasnojarsk. Es waren ereignisreiche Tage und ein Eintauchen in eine neue Welt. Dort lernte er Dimitri kennen, einen Schlosser mit einer kleinen Produktion von Seilen und Drähten, kleinen Pressformen und Werkzeugen. Es waren simple Maschinen, die aber offensichtlich gut funktionierten. Dimitri war Friedemann sehr zugetan, als er merkte, wie schnell er die Arbeitsprozesse in dem Betrieb erfasste. Hier und da hatte er sogar die eine oder andere Verbesserungsidee. Manchmal fasste sich Dimitri der Tüftler an die Stirn und fragte sich warum er nicht von selbst drauf gekommen war. Sein Sohn Pawel war gut mit Wanja befreundet und die drei Jungen hatte eine ausgelassene Zeit. Niemand kümmerte sich darum mit welchem Blödsinn sie den Tag verbrachten. Friedemann lernte erstaunlich schnell sich irgenwie auch auf russisch zu verständigen. Vor allem die technischen Begriffe sog er wie ein Schwamm auf.

Als der Rückreisetermin näher rückte, kam Dimitri auf ihn zu und bot ihm an nach seiner Schulzeit ein Praktikum bei ihm zu machen und so vieles an unterschiedlichen Produktionsprozessen zu lernen. Pawel war begeistert. „Ich gehe auch in die Fabrik, da können wir viel zusammen machen.“ Für Friedemann war das die Chance endlich weit weg von zu Hause zu kommen, und zwar nun für länger. Er sah sich im sibirischen Winter mit Windel und Strumpfhose und seinem dicksten Island-Pullover. „Warum mit Windel“ durchzuckte es ihn“ er dachte an den frierenden Wanja im Zoo, an Viktor und ihn gemeinsam im Bett liegend. Er blickte auf Pawel fragte sich, ob er wohl Strumpfhosen im Winter anhätte.

Tatsächlich kam es so. Über Igor hielt er den Kontakt zu Dimitri und Pawel. Mit Igor lernte er mehr russisch. Und als er die Schule beendet hatte, machte er sich zum Herbst auf nach Krasnojarsk. Igor lachte ihn an und strich im, als wäre er ein kleiner Junge, durch Haar. „Vergiss deine warmen Strumpfhosen nicht“, frotzelte er, als er erfuhr, dass Friedemann tatsächlich zu Dimitri und Pawel zum Praktikum reisen würde.

 

Die Schule hatte er gut abgeschlossen, wenn auch nur die 10 Klasse. Es war seinem Onkel und Viktor zu verdanken. Nun ging es bald weit weg und er war einerseits froh. Andererseits wusste, er dass eine Welt auf ihn wartete, die voll von den Vorstellungen seines Vaters im Hinblick auf „Mannsein“ war.

Dimitri empfing ihn am Flughafen mit festem Handschlag. Sie fuhren zu dem etwas außerhalb gelegenen Grundstücks. Für Mitte Oktober war es in Krasnojarsk noch recht warm. Friedemann bekam ein eigenes kleines Zimmer im Souterrain des Hauses. Pawel freute sich riesig. Schon am nächsten Morgen ging es in die Fabrik.  Zunächst war alles neu und spannend. Friedemann war in der Fabrik genau mit dem Rollenbild des Mannes konfrontiert, dem er von zu Hause entkommen wollte. Aber er war neu und man zollte seinem technischen Verständnis und Ideenreichtum Respekt. Nach einigen Wochen hatte er den Beinamen „“Molodietz“ – Prachtkerl frei übersetzt.

Ganz anders war es bei Pawel. Er war zwar der Sohn vom Chef wurde aber nur „Spabak“ – der Schwächlich gerufen. Pawel hatte sich daran gewöhnt.

Mit fortschreitendem Herbst wurden die Tage kühler und trotz laufender Heizung zog die Kalte Luft durch Türen, undichte Fenster und Ritzen in die Fabrik. Die meisten Männer trugen einfach zwei Jogginghosen übereinander, dazu Pullover und Hoodies.  Pawel erkundigte sich bei Friedemann, on er genügend warme Kleidung hätte. Friedemann vermisste seine dicken warmen Strumpfhosen von denen er nur eine im Gepäck hatte. Er trug sie selten, um sie nicht in die Wäsche geben zu müssen. . Eines Spätnachmittags, nach dem Essen kam Pawel in sein Zimmer, Er trug nur eine dicke Wollunterhose und ein dickes Wollhemd. Draußen waren es nun ganztägig zweistellige Minusgrade. Und in der Fabrik fühlte es sich an, als stehe man im Kühlschrank. Friedemann schaute ihn an. Pawel erklärte ihm, dass man ihn auch wegen seiner Winterkleidung Spabak nannte. Aber von Igor wusste er, dass Friedemann wohl auch immer warm angezogen war.  Er setzte sich zu ihm und ließ ihn die warme weiche Wäsche fühlen. Friedemann bemerkte, wie sich was in seiner Hose anspannte. Überhaupt erregte ihn die Nähe zu Pawel. Nach und nach verstand Friedemann, was Pawel ihm anbieten wollte. Er hätte einfach fragen können, aber er kam als Modell zu ihm, ließ ihn fühlen, um dann anzubieten zum Markt zu gehen. Am nächsten freies Tag gingen sie beide auf den örtlichen Markt, wo es eine Reihe von mongolischen Anbietern mit warmer Kleidung gab. Pawel riet ihm zu den warmen lagen Unterhosen aus Yakwolle. Friedemann sah auch die zahlreichen Strumpfhosen dort liegen. Pawel schien sein Interesse zu bemerken, zog ihn aber zu den “Männersachen.“ Damit lachen sie schon genug über dich, wenn sie es in der Umkleide seheN.“ waren seine Worte. In der Ferne sah Friedemann auch Wollwindeln für Kindern und entsprechende weite Wollüberhosen. Sein Glied zuckte in de Hose und er merkte, wie etwas Feuchtigkeit die Vorhaut benetzte.

Er ließ sich nichts anmerken. Schließlich kaufte er zwei dicke Garnituren Unterwäsche und eine Art Woll-Jogginghose. Pawel sah ihn an und meinte, ob er sich trauen würde, damit in die Fabrik zu kommen. Er nickte. Dann meinte Pawel, dann kommen wir beide zusammen so und suchte sich von dem grossen Stand ein passendes Exemplar. Er berichtete Friedemann, dass dies als Kind seine Lieblingshosen waren und richtige Männer, so was nicht ragen würden. Friedemann war mit seinen Einkäufen sehr zufrieden und konnte die Tage in der Fabrik nun wesentlich besser aushalten. Man spottete und lachte zunächst ein wenig, aber das gab sich bald.

Etwas anders war das bei Tatjana. Sie mit ihren 19 Jahren hatte ein Auge auf Friedemann geworfen und lag mit ihrer Vermutung richtig, dass er noch ein Jüngling war. Sie setzte sich oft zum Essen an seinen Tisch und griff in manchen unbemerkten Momenten in seinen Schritt. Schließlich verabredeten sich die beiden bei Tatjana zu Hause. Sie kam schnell zur Sache und zog Friedemann die Hose aus. Als er in der Yakwoll-Leggins vor ihr stand, lachte ihn erstmal aus. Er wird den Satz wohl nie vergessen. „“Da fehlt ja nur noch die podguznik (die Windel). Aber eher Friedemann noch an was denken konnte griff sie in die Hose und massierte sein langsam wieder steif werdendes Glied. Er ließ sich in das Abenteuer führen. Sie küssten sich, entblößten sich, streichelten die nackten Körper. Sie hatte alles im Griff, auch ihm zur rechten Zeit das Kondom über die schon feuchte Eichel zu stülpen. Fast wäre er dabei gekommen, aber sie brachte ihn in Stellung und ließ ihn in sie eindringen.

Friedemann war irritiert. Es war ein Erlebnis aber kein wirklich befriedigender Höhepunkt für ihn. Er verstand es nicht. Sie trafen sich noch einige Male, hatten Spaß, hatten Sex, aber das entscheidende Bindeglied zwischen ihnen fehlte. Als er erfuhr, dass der nicht der einzige Liebhaber von Tatjana war, beendete er die Beziehung.

Ganz anders war es mit Quang. Einem Jungen aus Vietnam, dessen Vater eine Bekleidungsfabrik hatte und eine entfernte verwandtschaftliche Beziehung zu Dimitri bestand. Quang war extrem schlank, aber fast genauso groß wie Friedemann. Die beiden konnten sich gut auf englisch unterhalten. Quang wohnte in einem Apartment in einem Hostel in der Nähe und kam wenige Wochen vor dem Ende von Friedemanns Praktikum.

Es war mittlerweile Februar geworden. Es herrschte sibirische Kälte und es schien, als hätte Quang alles, was er mitgebracht hatte, übereinander gezogen.

Die beiden hatten sich auf Anhieb gut verstanden, vielleicht auch wegen der Vorliebe für warme Kleidung. Sie verabredeten sich bei ihm im Apartment.  Wie alle Häuser war es schrecklich überheizt, aber zugig kalt, wenn man frische Luft wollte. Quang beklagte sich bitter bei Friedemann über die sibirische Kälte, die Fabrikhalle und die nicht regulierbare Heizung. Friedemann zeigte ihm sein Unterhemd aus Yakwolle und verabredeten sich für den Markt am nächsten Nachmittag. Anders als mit Pawel, blieb Quang an vielen Ständen stehen, nahm die dicken, weichen Strumpfhosen für Kinder eben auch für. Jungen in die Hand und begutachtete die gestrickten Wollwindelnhosen. Als Friedemann sie in die Hand nahm, fühlte er die Erregung, die er vor Quang verbarg.

Quang meinte von dem ein oder anderen müsste er noch mal Muster für zu Hause kaufen, und wandte sich dann den Kauf seiner warmen Unterwäsche zu. Friedemann glaubte auch bei ihm unter den zwei Jogginghosen eine kleine Beule entdeckt zu haben, als er die langen Unterhosen zum Abschätzen der Größe anhielt. „Sowas hatte ich als kleiner Junge in den Bergen wohl auch an“, erzählte er. Friedemann und Quang gingen noch häufiger über den Markt und kauften einmal sogar Windeln. Für Friedemann war es immer ein erregendes Erlebnis.

In der Fabrik bekam Quang mit, welche Begabung Friedemann hatte, Maschinen zu optimieren. Zudem war er recht neugierig. Er fragte viel und auch nach den Umständen in denen Friedemann aufgewachsen und gelebt hatte. Eines Nachmittags kam er nach der Schicht zu ihm nach Hause und fragte recht unvermittelt, ob er ihn nach Vietnam begleiten wolle, in ein kleines Dorf im Norden des Landes. Sein Vater würde für die Formalitäten sorgen du Friedemann könnte bei ihnen wohnen und ihnen bei der Modernisierung der Fabrik helfen.

Friedemann schaute ihn an, er hatte Tränen in den Augen und beide jungen Männer fühlten eine unbeschreibliche Nähe. Spontan umarmten sie sich recht innig. Quang und Friedemann schauten sich lange in die Augen. Es prickelte förmlich. Friedemann war gespannt was Quang zu berichten hatte. Beiden war warm geworden und sie zogen Pullover und Hose aus und saßen wie Zwillinge in der braunen Yakunterwäsche eng beieinander. Der Abend verging wie im Flug und die Pläne waren geschmiedet.

Autor: Olaf | Eingesandt via Ticket

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Lebenskunst

Lebenskunst – Haus Ledwin (3)
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Tags: friedemann, präsentiert, lebenskunst, haus, ledwin
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