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Kerstin und Victoria (1)

19/07/2026 1 comment Article Mädchen Jonas
Windelgeschichten.org präsentiert: Kerstin und Victoria

Kerstin konnte es kaum fassen – es lief tatsächlich. Hier, zwischen all ihren Kolleginnen auf dem Weihnachtsmarkt. Sie spürte, wie ihr Urin von der Windel aufgesogen wurde und das Vlies langsam aufquoll. Durch den Slip über der Windel und die Jeans saß ohnehin schon alles enger als daheim in ihrer Wohnung. Jetzt schmiegte sich das Vlies an Kerstins Schamlippen, und sie spürte die Erregung bei jeder noch so kleinen Bewegung.

„Dass du noch nicht einmal auf dem Klo warst“, sprach sie ihre Bürokollegin Victoria an, „ich wünschte, meine Blase wäre so stabil!“ „Entschuldigt mich kurz“, sagte Victoria daraufhin in die Runde und verschwand in Richtung der Toiletten. Kerstin musste innerlich grinsen. Solche Sorgen habe ich nicht, dachte sie.

Zehn Minuten später vibrierte ihr Telefon. Eine Nachricht von Victoria: „Komm bitte schnell auf die Toiletten, linke Kabine! Schnell, du musst mir hier helfen!“

Kerstin war überrascht. Sie mochte Vici. Sie war so offen und direkt, süß in ihrer Art. Aber so eng standen sich die beiden dann auch nicht. Kerstin entschuldigte sich bei den anderen und lief zu den Toiletten. Ihre Windel spürte sie bei jeder Bewegung. Dort angekommen, war die Schlange unendlich lang. Gut, dass ich hier nicht anstehen muss, dachte sich Kerstin und ging geradewegs an der Schlange vorbei zur linken Kabine. Vorsichtig klopfte sie an die Tür.

Unter den kritischen Blicken der Wartenden sagte sie leise: „Vici? Hier ist Kerstin. Was ist denn …“

Die Tür öffnete sich einen Spalt, und eine Hand zog Kerstin in die Kabine. Vor ihr stand Vici, Tränen im Gesicht und völlig aufgelöst.

„Ich hab mir in die Hose gemacht“, begann Victoria und fing direkt an zu weinen.

Jetzt erst bemerkte Kerstin ihre nasse Hose.

„Oh je“, sagte sie und nahm Victoria reflexartig in den Arm. „Danke, dass du gekommen bist“, sagte Victoria und umarmte sie ebenfalls. Ihre Hände legten sich um Kerstins Hüften, und Kerstin bekam kurz Panik, dass Victoria etwas von ihrer Windel erfühlen würde.

„Was mache ich denn jetzt?“, fragte ihre Bürokollegin mit gebrochener Stimme. „So kann ich da doch nicht rausgehen!“

Kerstin begutachtete die nasse Hose.

„Ach komm, schau – das sind nur zwei kleine Flecken links und rechts. Schlüpf einfach wieder rein, das merkt niemand. Den Slip werfen wir einfach weg.“

„Das geht nicht. Ich habe meine Tage, und heute ist es besonders stark. Ich kann doch meine Hose nicht versauen“, begann Victoria erneut zu weinen.

Kerstin tat das alles fürchterlich leid. Victoria war mit ihren 23 Jahren eine so sympathische, eloquente und attraktive Frau. Eigentlich freute sie sich jeden Tag darauf, mit ihr im Büro zu arbeiten, auch wenn die Aufgaben manchmal unendlich langweilig waren.

Victorias Weinen riss Kerstin aus ihren Gedanken. Sie musste ihr irgendwie helfen, aber ihr fiel nichts Besseres ein, als ihr ihre Ersatz-Pants anzubieten. Das würde allerdings bedeuten, dass sie sich selbst als Windelträgerin outen müsste. Sie beschloss, ihre Freundin zunächst zu beruhigen.

„Hör mal, wir sind hier drin erst mal sicher. Lass uns überlegen“, sagte Kerstin mit etwas zu ernster Miene.

Vicis Gesicht hellte sich beim Anblick von Kerstins ernstem Ausdruck auf. Sie musste grinsen.

„Gefangen im WC – was für ein Mist!“, flüsterte sie kichernd.

„Okay, wir könnten uns einfach gemeinsam verabschieden und uns irgendetwas mit dem letzten Bus oder Bauchschmerzen aus den Fingern saugen“, durchbrach Kerstin die kurze Stille.

„Bis ich mit dem Taxi daheim bin, dauert es 45 Minuten. Ich kann dem doch nicht die Rückbank versauen“, warf Vici kichernd ein.

Kerstins Miene blieb dagegen ernst. Das fiel auch ihrer jüngeren Kollegin auf.

„Was ist?“

„Ähm … nichts.“

„Ach komm schon. Ich seh’s doch. Was ist, Kerstin? Hallo? Ich bin diejenige in der misslichen Lage! Sag schon, es kann ja nicht so schlimm sein.“

„Weißt du … ähm … also …“

Kerstins Herz schlug ihr bis zum Hals. Da kam ihr eine Idee.

„Hör mal, das darfst du niemandem erzählen. Niemals!“

Vicis Gesicht wurde angespannt.

„Jetzt bin ich aber gespannt“, sagte sie und fügte kurz darauf hinzu: „Ich erzähle es niemandem. Großes Ehrenwort!“

Kerstin öffnete ihre Handtasche.

„Ich habe für meine starken Tage immer eine Windel für Kinder dabei. So eine zum Hochziehen.“

„Das ist ja süß!“, platzte es aus Vici heraus. „Da sind ja Muster drauf, wie bei Kinderwindeln.“

Kerstin war von der Reaktion überrascht. Damit hatte sie nicht gerechnet. Ihr Puls beruhigte sich, und sie fühlte sich fast ein wenig überrumpelt.

„Ich könnte die anziehen, Hose drüber und ab nach Hause“, sagte Victoria.

Kerstin kam langsam wieder zu sich.

„Ja, das geht natür…“

Doch Victoria schnappte sich bereits die DryNights und wollte gerade anfangen, sich umzuziehen.

„Stört mich nicht, wenn du guckst. Aber du darfst dich auch gerne umdrehen. Vielleicht musst du auch einfach mal aufs Klo? Den ganzen Abend schon warst du nicht – das merke ich doch!“

Kerstin hasste sich jetzt dafür, sich entschieden zu haben, mit Windel auf den Weihnachtsmarkt gegangen zu sein. Eigentlich trug sie Windeln nur daheim. Sie mochte das Gefühl zwischen den Beinen. Sie liebte es, loszulassen und einzunässen. Schon immer fand sie Windeln anziehend. Eigentlich war sie nie wirklich aus ihnen herausgewachsen. Die 27-Jährige wohnte schon lange nicht mehr bei ihren Eltern. Aber selbst dort war ihre Vorliebe für Windeln ein offenes Geheimnis gewesen. Ihre Eltern hatten es irgendwann einfach akzeptiert. Sonst wusste niemand davon. Bis auf Victoria jetzt. Na ja, zumindest einen Teil.

„Hey?! Bist du noch da?“, riss Vici Kerstin aus ihren Gedanken.

„Nee, nee, ich muss nicht. Alles gut. Lass uns gehen“, reagierte Kerstin leicht perplex.

„Na gut“, antwortete Victoria und zog ihren nassen Schlüpfer aus.

Jetzt erst bemerkte Kerstin, wie nass Vicis Slipeinlage war.

„Die hat das meiste abbekommen“, musste Vici grinsen.

„Du nimmst das erstaunlich leicht. Das ist wirklich bewundernswert. Mir wäre das nur noch unangenehm“, sagte Kerstin.

Kerstin war erregt, aufgeregt und verunsichert – alles gleichzeitig. Und ihre Blase meldete sich auch langsam. Ich stehe hier in einer nassen Windel vor meiner Kollegin und helfe ihr mit einer Windel aus, dachte Kerstin.

„Ich will einfach nur heim, ganz ehrlich. Das sieht vielleicht nicht so aus, aber das ist mir echt unangenehm. Du kommst jetzt wie die Retterin in der Not mit deiner süßen Windel. Zum Glück sind wir beide so zierlich, die passt bestimmt! Mein Bruder hat noch bis zwölf ins Bett gemacht. Der hatte auch solche.“

Die Worte sprudelten nur so aus Vici heraus. Sie schlüpfte in die Windel, zog die feuchte Hose an, schlüpfte in ihre Schuhe und nahm ihren Mantel.

„Los geht’s, ab zum Taxistand“, sagten beide fast gleichzeitig und mussten lachen.

Sie schauten noch kurz bei ihren Kollegen vorbei, die alle leicht angetrunken am nächsten Glühweinstand standen.

„Wir dachten, ihr wärt beide schon heimgegangen. Das hat ja ewig gedauert!“, riefen sie den beiden Frauen entgegen.

„Unendlich lange Schlangen – nicht unsere Schuld“, rief Vici keck zurück. „Jetzt müssen wir aber wirklich los. Der letzte Bus fährt gleich. Schönen Abend noch!“

Ehe sich die beiden versahen, waren sie bereits auf dem Weg zum Taxistand.

Autor: Jonas | Eingesandt via Ticket

Diese Geschichte darf nicht kopiert werden.

Post Views: 606
Tags: präsentiert, kerstin, victoria, konnte, kaum
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Nici
Nici
Gast
19/07/2026 16:05

Gerne mehr 🙂

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