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Die Klassenfahrt

19/04/2026 0 comments Article Jungs Mutzelprim
Windelgeschichten.org präsentiert: Die Klassenfahrt

Kapitel #1

Es war ein schöner Montagmorgen, als mich mein Wecker schon um 6:30 Uhr aus dem Schlaf riss. „Och nö“, murmelte ich vorsichtig vor mich hin, als ich den Wecker ausschaltete. Plötzlich öffnete sich die Tür und meine Mutter guckte herein.
„Liam, komm, aufstehen! Erster Schultag nach den Ferien, und du willst ja nicht zu spät kommen“, sagte sie.
„Ich will gar nicht hin“, antwortete ich noch halb am Schlafen, raffte mich aber zusammen und stand auf.

Ich ging ins Bad und duschte erst einmal. Nach dem Duschen ging ich zurück in mein Zimmer, zog mich an und ging runter in die Küche, um mir etwas zu trinken für die Schule fertig zu machen. Als ich meinen Kram für die Schule endlich fertig gepackt hatte, sagte ich zu meiner Mutter:
„Okay, bin weg.“
„Okay, viel Spaß“, sagte sie, während sie mich umarmte.
„Pff, Spaß – guter Witz“, sagte ich beim Hinausgehen.

Auf dem Weg traf ich wie immer meinen Klassenkameraden, mit dem ich auch gut befreundet war, und wir machten uns auf den Weg.
„Und du hast genauso wenig Bock auf Schule wie ich, nicht wahr, Liam?“, fragte er mich.
„Ach, weißt du, Lasse, wer hat schon Bock auf Schule“, erwiderte ich.
„Da sagst du was.“

In der Schule angekommen, setzten wir uns wie üblich auf unsere Plätze, und ich begann mich durch die Stunden zu quälen. In der Klassenratsstunde jedoch kam dann die Ankündigung:
„Also, liebe Leute, da ihr jetzt in der 10. Klasse seid, machen wir auch eine Abschlussfahrt zusammen. Ich werde gleich drei Reiseziele an die Tafel schreiben, und wir werden dann als Klasse entscheiden, wo wir hinfahren werden. Am Ende teile ich dann ein Informationsschreiben für eure Eltern aus“, sagte meine Klassenlehrerin.

Während sie dann die Optionen an die Tafel schrieb, begann in der Klasse ein wirres Durcheinander-Geflüster.
„Hey Liam, hast du schon eine Idee, was du von den dreien wählst?“, fragte mich Lasse.
„Hm, weiß nicht. Also, nach Hamburg – das stelle ich mir irgendwie langweilig vor. Ich meine, da war ich schon zu oft. Vielleicht nach Amsterdam, da ist es sehr schön. Oder halt Paris… aber nee, ich werde Amsterdam wählen. Da ist es bestimmt am besten“, antwortete ich ihm.
„Ja, glaube ich auch“, sagte Lasse.

„Ruhe bitte! So, wir fangen jetzt an zu wählen. Wer ist dafür, dass wir nach Hamburg fahren? Okay, 15 Stimmen. Wer ist für Paris? 2 Stimmen. Und wer ist für Amsterdam? Okay, 13 Stimmen. Damit ist entschieden, dass wir nach Hamburg fahren“, sagte sie und begann, die Zettel zu verteilen.

„Hamburg – wie langweilig“, sagte ich zu Lasse.
„Ja, voll, oder“, erwiderte er.

Als ich nach der Schule zu Hause ankam, war meine Mutter noch bei der Arbeit. Ich ging hoch in mein Zimmer, schleuderte meinen Rucksack auf mein Bett und setzte mich an meinen PC. Kurz darauf hörte ich einen Schlüssel im Schloss, dann Schritte auf der Treppe, und mein großer Bruder John stürmte in mein Zimmer.
„Na, Knirps, wie war Schule?“
„Langweilig. Was willst du eigentlich hier?“, fragte ich etwas genervt.
„Was will ich wohl hier? Ich wohne hier genauso wie du“, antwortete er.

Ich stand auf und ging zu ihm rüber.
„Schön für dich, aber du hast ein eigenes Zimmer – also raus“, sagte ich und boxte ihm leicht auf den Arm. Doch John lachte nur kurz und schubste mich auf mein Bett.
„Ey!“, sagte ich, doch John war schon längst wieder in seinem Zimmer verschwunden.

Ich ging zur Tür, schloss sie und schmiss mich wieder aufs Bett. Ein bisschen später kam dann meine Mutter nach Hause und rief mich runter.
„Okay, ich komme gleich“, rief ich und machte mich auf den Weg nach unten.
„Deckst du bitte den Tisch?“, sagte sie, als ich unten ankam.
„Kann das nicht John machen?“, fragte ich genervt.
„Nein, das machst du jetzt bitte“, kam die Antwort prompt.

Ich seufzte resigniert und begann, den Tisch zu decken. Als ich damit fertig war, kam auch mein Vater nach Hause und kam zu uns in die Küche, um zu helfen. Das restliche Essen verlief ruhig. Nach dem Essen wurde John verdonnert, den Tisch abzuräumen, und ich verzog mich hoch in mein Zimmer.

Ich setzte mich direkt an meinen PC und begann, ein bisschen zu zocken. Um 23 Uhr kam meine Mutter ins Zimmer und sagte:
„Liam, kannst du jetzt bitte ins Bett gehen? Morgen ist Schule.“
„Okay, mach ich“, sagte ich, machte den PC aus und ging ins Bad, um mich bettfertig zu machen.

Als ich fertig war, ging ich zurück in mein Zimmer, legte mich ins Bett und begann noch ein bisschen auf meinem Handy zu schauen. Um 00:30 Uhr machte ich dann schließlich mein Handy aus und schlief ein.

Der Rest des Halbjahres ging verdammt schnell rum. Als es dann schließlich nur noch eine Woche bis zur Abschlussfahrt war, begann die Vorfreude doch zu steigen – auch wenn wir nur nach Hamburg fahren.

Als ich am Dienstag dann nach Hause kam, schmiss ich mich aufs Sofa und machte meine Serie an. Als dann meine Mutter nach Hause kam, sagte sie:
„Komm, Liam, hilf mir mal beim Essen machen.“
„Hmmm“, brummte ich, stand auf und folgte ihr in die Küche.
„Was gibt es denn?“, fragte ich.
„Spaghetti Bolognese. Du kannst schon mal einen Topf für die Nudeln rausholen“, sagte sie und begann, die Soße vorzubereiten.

Als dann schließlich alles fertig war, setzten wir uns alle an den Tisch und aßen Abendbrot. Danach ging ich wieder hoch in mein Zimmer und schmiss mich aufs Bett. Um 23 Uhr kam dann wieder meine Mutter ins Zimmer.
„So, Schlafenszeit“, sagte sie.
„Och nööööö, bitte noch eine halbe Stunde“, versuchte ich zu diskutieren.
„Nein, morgen ist Schule. Und außerdem fährst du Samstag auf Klassenfahrt – da musst du jede Minute in der Schule wach sein, falls da noch etwas Wichtiges angesagt wird“, konterte sie.

Resigniert stand ich auf und ging ins Bad, um mich bettfertig zu machen. Doch als ich gerade Zähne putzen wollte, fiel mir ein, dass ich ja noch eine halbvolle Cola im Zimmer stehen habe. Also ging ich zurück ins Zimmer und exte kurzerhand den Rest, der noch über war von den zwei Litern, die ich mir nach der Schule geholt hatte. Dann ging ich wieder ins Bad, putzte mir die Zähne und ging schließlich ins Bett.

Mitten in der Nacht wachte ich auf. Ich guckte auf die Uhr: 3:56 Uhr.
„Noch so früh – warum bin ich schon wach?“, dachte ich, als ich bemerkte, dass etwas anders war. Ich musste ganz dringend auf die Toilette.

Ich versuchte einzuhalten, sodass ich einfach wieder einschlafen konnte. Doch je länger ich es hinauszögerte, desto schlimmer wurde der Druck. Bis es plötzlich geschah – ich ließ es einfach laufen. Schnell bildete sich ein Fleck auf der Matratze.

Panisch sprang ich aus dem Bett, ging leise ins Bad und setzte mich auf die Toilette, damit nicht noch mehr in die Hose ging. Als ich fertig war, ging ich zum Spiegel herüber und sah mir das Elend an.

Im Spiegel sah ich nun nicht mehr den selbstbewussten 15-jährigen Liam, sondern den verunsicherten, ängstlichen 10-jährigen Liam, der hilflos in seiner nassen Hose im Bad steht und nicht weiß, was er machen soll.

Autor: Mutzelprim | Eingesandt via Formular

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Tags: kapitel, schoner, präsentiert, montagmorgen, klassenfahrt
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