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Lebenskunst – Haus Ledwin (3)

29/03/2026 0 comments Article Gemischt Olaf
This entry is part 3 of 3 in the series Lebenskunst
Windelgeschichten.org präsentiert: Lebenskunst Haus Ledwin (3)

Lebenskunst  – Haus Ledwin

Eine Geschichte mit leichten authentischen Einschlägen. Mehr DL als AB – Achtung sexueller Inhalt –

Friedemann 2

Friedemann war hin und her, denn wie sollte es mit Viktor auskommen und dann gleich 14 Tage. Auch darauf kam sein Onkel zu sprechen.

Auf seinem Schoß hatte Friedemann die Schmerzen am Po vergessen. Der tröstende Tonfall, die Hand, die ihn streichelte und der Arm der ihn festhielt, ließen ihn nicken.

Dann hieß es ein paar Sachen packen denn schon morgen nach dem letzten Schultag würde die Tante ihn abholen und zu ihnen fahren.  Friedemann sah alles mit gemischten Gefühlen. Seine Mutter begann schon Sachen zu packen, Schlafanzug, Unterwäsche, Strumpfhosen, Pullover, Hemden usw., alles, was man so braucht. De Onkel bremste sie ein wenig. Sie unterhielten sich über das was Friedenmann brauchen würde und was alles von Viktor auszuleihen bzw aufzutragen da wäre. Dann verabschiedete sich sein Onkel mit dem Koffer für die Winterferien. Seine Mutter blieb noch einen Moment. Sie streichelte ihm über den Kopf und gab ihm einen dicken Kuss auf die Backe. Friedemann genoß das Gefühl, weil sie es schon lange nicht mehr gemacht hatte. Es war ihm auch sonst eher peinlich, aber jetzt; jetzt war es gut, richtig wohltuend. Sie legte ihm eine Windel hin und sagte ihm, dass sein Onkel den restlichen Pack schon mitgenommen hätte. Sie hatte ihm alles erzählt.

Nach dem Abendessen legte sich Friedemann die Windel um, und zog die Schlafanzughose darüber. Es war ein Gefühl, das er lange vermisst hatte. Er schließ die Nacht gut durch und wachte mit einer trockenen Windel auf. Sein Vater war zum Glück nicht da, als er zum Frühstück in die Küche kam. Er wollte ihn auch nicht wiedersehen.

Nach der Schule wartete schon seine Tante im Auto auf iihn. Sie begrüßte ihn herzlich und auf ging die Fahrt Viktor abzuholen. Auf der Fahrt sprach sie ihn auf das peinliche Thema an und nahm ihm dabei die Angst wie Viktor reagieren würde. Es klang fast so als wenn Viktor auch ein ähnliches Problem hatte oder gar hat. Das führte sie aber nicht weiter aus. Für ihn war nur klar, dass Viktor um das Problem wusste, was sich auch nur schwer hätte verheimlichen lassen, da die beiden Jungen im gleichen Zimmer schlafen würden. Friedemann war erleichtert.

An der Schule angekommen begrüßte ihn Viktor wie immer mit einem freudigen „na Kleiner“. Aber man sah, dass er sich wirklich freute. Dann auch schon beim Letzen Besuch vor einigen Monaten hatten sich die beiden deutlicher besser verstanden und der Familienausflug machte auch Friedemann richtig Spaß. So freute er sich auf die Ferientage im Hause seines Onkels mit seinem Cousin. Denn och blieb die Angst, wie Viktor wohl am Abend auf seine Windel reagieren würde.

Zu Hause angekommen, gab es erstmal einen guten Kakao und ein Stück Kuchen. Danach ging es an den Einzug von Friedemann in Viktors Zimmer. Er hatte ein großes Zimmer mit viel Platz. Die Matratze für Friedemann lag schon bezogen neben dem Bett von Viktor. Eine kleine Kommode, die sichtlich nicht zur sonstigen Einrichtung passte stand neben dem Kleiderschrank und war für Friedemanns Sachen bestimmt. In einer Schublade lag auch schon das Paket mit den Windeln.

Am Nachmittag holte ihn sein Onkel zu sich. Er ließ sich noch mal kurz von Friedemann erzählen was vorgefallen war, obwohl er schon einiges von Friedemanns Mutter gehört hatte. Er bot Friedemann an auf seinen Schoß zu kommen, was der große Junge gerne annahm. Es war wohltuend die Zuneigung und Vertrautheit zu spüren. Er tröstete ihn und meinte, die Tage hier würden ihm gut tun, und sie würden einiges unternehmen, dass er einfach abschalten könne.  Gleichzeitig machte er ihm aber auch klar, dass das Thema Schule wichtig wäre.  Aber er wollte mit seinem Vater reden, dass er nicht darauf bestehen solle, dass Friedemann auf das Gymnasium ginge. Vielmehr sollte er einen guten Abschluss machen und dann könnte man in ein paar Jahren weitersehen. Dennoch würden sie in den Ferien täglich ein wenig mit ihm üben. Seine Mutter hatte von den Lehrern eine Aufgabensammlung bekommen, die auf seine Defizite zugeschnitten waren. Man würde sehen, wer ihm am besten helfen könne, wenn er Schwierigkeiten hätte. Friedemann erschrack, Nachhilfe von Viktor? Sein Onkel ließ es offen. Er bestärkte ihn sich weiter für die Technik zu interessieren und würde mit seine m Vater sprechen, dass er weiter in der Fabrik sein dürfte, da er dort schon wirklich gute Arbeit geleistet hätte, die mache Arbeiter nicht hinbekommen hätten.

Friedemann erzählte ihm, dass er das Gefühl habe, dass sein Vater ihn überhaupt nicht als seinen Sohn akzeptieren könne. Er könne und wolle seinen Erwartungen nicht entsprechen. Für eine knapp 13jährigen waren dass tarke Worte. Sein Onkel beruhigte ihn und versprach ihm, für ihn da zu sein.

Diese Ferien waren in vielerlei Hinsicht weichenstellend für die Zukunft.

Nach dem Mittagessen gingen die beiden Jungen zu Viktor ins Zimmer und spielten ein wenig am Computer. Für Friedemann stand das Thema nächtliche Windel irgendwie im Raum, aber er traute sich nicht es anzusprechen. Viktor schien vollkommen gelöst. Als sie mit dem Spielen fertig waren, begann er ein Gespräch über die Planung der nächsten Tage. Viktor zeigte Friedemann einige der Ausflugziele im Internet. Friedemann war mit seinen Eltern wenig unterwegs und wenn, dann eher mal in ein Museum oder ins Theater. Ab und zu ging er mit seiner Mutter mal ins Kino. Er wusste, dass die Familie seines Onkels auch viel draußen war. Viktor zeigte ihm den Zoo, und den Wildpark. Eine Wanderung an der Talsperre, wo es einige Geocaches zu finden gab. Er musste Friedemann erklären, dass es eine Schnitzeljagd mit einer Internetapp war, die gerade erst zugelassen wurde. Friedemans Gefühle waren wieder ambivalent. Alles klang interessant und er war zum letzten mal vor vielen Jahren im Zoo. Aber jetzt in dieser kalten Jahreszeit so viel draußen, wo er doch schon auf dem Schulweg fror.

Der Tag verging, wie im Fluge und es war Zeit ins Bett zu gehen. Zeit für den entscheidenden Augenblick. Die Tante hatte ihn noch gefragt, ob sie ihm helfen sollte, aber er verneinte.  Viktor stand im Zimmer und suchte etwas. Da gab sich Friedemann einen Ruck und holte die Windel aus der Kommodenschublade. Viktor schien es nicht bemerkt zu haben, er zeigte keine Reaktion. Friedemann ging ins Bad. Er setzte sich nochmal auf die Toilette, wusch sich und putze sich anschließend die Zähne. Eigentlich wäre es jetzt schon schön gewesen sich aufs Bett zu legen und gewickelt zu werden, dachte er. Ein seltsames Gefühl überkam ihn. Er stand da mit der Windel in der Hand, sollte er sie überhaupt anlegen? Er atmete tief und begann umständlich die Windel aufzufalten. Er strich it den Händen über die weiche Vlieseinlage. Es war ein prickelndes Gefühl.  So im Stehen im Bad hatte er noch nie eine Windel angelegt.  Dann bemühte er sich die Windel hinter seinen Rücken zu halten und den vorderen Teil durch seine Beine zu ziehen. Er war froh, dass ihn niemand so unbeholfen sah. Schließlich gelang es ihm die Klebestreifen straff zu befestigen. Er schaute in den Spiegel und fand, dass es gar nicht so schlimm aussah. Dann zog er die Schlafanzughose darüber und stülpte sich das weite lange Oberteil über den Kopf. Es reiche fast über den Po, sodass man die Windel in der Schlafanzughose nur erahnen konnte, wenn man es wüsste.

Als er ins Zimmer kam, wartete Viktor schon auf ihn und lud ihn zu einer Runde Autorennen am Computer ein.  Als die Maus herunterfiel und Victor sich bückte, wurde der Rand seiner Unterhose sichtbar. Komisch dachte sich Friedemann.

Kurze Zeit später kam der Onkel noch mal ins Zimmer und beendete die Jungenrunde. Er strich Friedemann noch mal über den Kopf und drückte ihn und fand dabei tröstende Worte. Viktor schickte er ins Bad.

Friedemann lag noch länger wach und Viktor der schon bald wieder aus dem Bad war, offensichtlich auch. Viktor eröffnete die Unterhaltung.  „Du machst ab und zu noch ins Bett, wenn es Stress gab?“ Friedenmann war irritiert. „Du weißt es doch, warum fragst Du?“ Viktor druckste herum, es schien, als überlegte er, ob es ein Fehler war. Dann erzählte er aber Friedemann von seinem eigenen Schicksal.

Als er 8 Jahre alt war, hatte war er bei einem Fahrradausflug mit seinem Klassenfreund zu nah an den Hang eines kleinen Teiches gekommen und war abgerutscht und in den Teich gefallen. Er saß mit ausgestreckten Beinen mit dem Hintern im flachen Wasser. Es war ein kühler Herbsttag. Seine Freunde halfen ihm heraus. Er wollte es zu Hause nicht erzählen, und so fuhr er mit den nassen Sachen noch über eine halbe Stunde zu seinem Freund, dort im Trockenraum des Mietshauses zog er die nassen Sachen erst aus und saß dort über eine Stunde frierend in eine Decke eingehüllt. Natürlich waren die Sachen in der kurzen Zeit nicht getrocknet. Aber er musste schließlich nach Hause, was nun ebenfalls noch ein weiter Weg war. Er zog die klamme lange Unterhose und die Jeans wieder an. Zu hause angekommen steckte ihn seine Mutter in ein warmes Bad und es gab warmen Kakao. Er konnte sich noch genau erinnern. Am meisten wurde er ausgeschimpft dafür, dass er nicht direkt nach Hause gekommen war. Die Sorge, war, dass er sich kräftig erkälten könne. Aber es kam anders. In der Nacht wachte er auf und spürte den Druck auf seine Blase, aber merkte auch ,dass es bereits zu spät war. Er hatte das Bett eingenässt. Seine Mutter hatte dann alles gewechselt und ihn getröstet. Viktor bemerkte, dass sein Pipi am nächsten Morgen etwas trüb war und komisch roch. Er wollte aber nichts sagen. So wiederholte sich das nächtliche Ereignis. Als er seiner Mutter alles erzählte, suchten sie einen Arzt auf, der eine starke Blasenentzündung diagnostizierte.  Es entwickelte sich recht heftig und si blieb ihm nichts anderes übrig als für fast 14 Tage 24/7 eine Windel an und noch lange danach in der Nacht. Viktor erzählte Friedemann, dass sein Vater ihm dann erzählte, dass er in der Kindheit auch schon solche Probleme hatte und er froh sein könne, dass es heute mit den Windeln für Große so einfach sei. In der kalten Jahreszeit muss er seitdem besonders drauf achten was Warmes drunter zu ziehen. Aber die Sachen würde Friedemann ja von ihm kennen. Er wollte er keine Strumpfhosen anziehen, sondern lange Unterhosen. Aber in der Klasse machte man sich immer mehr über Kinder mit langen Unterhosen lustig. Man zog die Hosenbeine von unten hoch bei den Kindern, von denen man wusste, dass sie lange Unterhose tragen mussten. Bei den Strumpfhosen konnten es auch Kniestrümpfe sein. An Sporttagen trug er oft daher nur die normale Unterhose mit Kniestrümpfen. Wobei seine Mutter ihm Unterhosen aus Merinowolle besorgt hatte, die etwas wärmer hielten.

Dennoch – seit dieser Zeit gab es auch bei ihm in Stresszeiten Situationen, wo er ab und zu die Kontrolle über seine Blase verlor und hin und wieder Windeln trug.

„Auch jetzt?“ fragte ihn Friedemann. Viktor schwieg lange. Friedemann entschuldigte sich für die frage. Viktor schluckte und begann umständlich zu erzählen. Im Moment trug er eine Windelpant unter dem Schlafanzug. Aber aus einem etwas anderen Grunde. Vorsichtig tastete er sich an das Thema heran und versuchte herauszufinden, was Friedemann schon so wusste. Friedemann war auch ohne eigne Erfahrung klar, wovon er sprach.

Auf dem Weg zum Mann hatte Viktor in letzter Zeit häufiger feuchte Träume. Was für eine 15jährigen durchaus normal ist. Die Menge, die dabei ni die Schlafanzughose geht, würde diese normalerweise problemlos aufsaugen. Bei Viktor kam aber hinzu, dass er oft danach nicht merkte, dass seine Blase zum Nachspülen etwas Pipi austreten ließ. Wenn er wach wurde, war es meist schon passiert, nicht viel aber so viel, dass die Hose gut durchnässt war. Der Schonbezug schützte die Matratze, aber es war ihm immer unangenehm. So fragte ihn seine Mitter schließlich, ob er bereit wäre solche Pants für Jugendliche zu tragen. Anfänglich zögerte er, als er sie ausprobierte, merkte er, wie angenehm sich diese Windelpants anfühlten. Daher trug er sie jetzt recht gerne.

Viktor war sehr erleichtert, als er alles Friedemann erzählt hatte. Beide versprachen sich diese geheimnisse für sich zu behalten. Es entstand ein vollkommen neues Vertrauensverhältnis zwischen den beiden.

Viktor fragte Friedemann, ob er noch mal in sein Bett kommen wollte. Friedemann kletterte von der Matratze in das dagegenstehende Bett und Viktor nahm Inn fest in den Arm. Er beteuerte nochmal, wie sehr er sich auf diese Ferien freuen würde. Die beiden lagen noch eine Zeitlang schweigend halb im Arm des anderen nebeneinander.

Als Friedemann der Arm eingeschlafen war, beschloss er wieder auf seine Matratze zu gehen. Als er dort alg. rieb er ein wenig von außen an seiner Windel. Er genoss das Gefühl.

In der Nacht wurde er wach. Viktor atmete schwer und seine Atemfrequenz wurde schneller. Dann atmete er lange uns anhalten sich entspannend aus. Friedemann ahnte was gerade passierte. Wenige Minuten später stand Viktor auf und ging ins Bad.

Am nächsten Morgen war die Windel von Friedemann gefüllt. Er hatte es in den frühen Morgenstunden bemerkt, aber es wäre mal wieder zu spät gewesen. Als er so dastand und die gefüllte Windel zwischen den Beinen spürte, überkam ihm wieder ein Wohlgefühl und die Vorstellung die warme Windel abzumachen und die Kühle des Zimmers zu spüren behagte ihm überhaupt nicht. Viktor hatte seine Windelhose nach dem nächtlichen Ereignis ausgezogen.

Die beiden verloren kein Wort über die Ereignisse der Nacht und gingen in ihren Schlafanzügen in die Küche. Friedemann hatte einen kleinen Abstecher ins Bad gemacht und sich von der vollen Windel getrennt. Es war Samstag und daher wirklich Wochenende. Es war ein kühler aber sonniger Tag und daher wurde der Plan gefasst mit dem Rad in den großen Park zu fahren. Dort gab es eine Boccia-Bahn, einen Trimmpfad mit einigen lustigen Übungen und auch eine gute Gelegenheit einzukehren.

Die beiden Jungen wurden ermahnt sich warm anzuziehen. Ein wenig unwohl war Friedemann schon, vor einem ganzen Tag draußen. Viktor holte ein dicke Wollstrumpfhose aus seinem Schrank und kramte in dem Wäschepacken von letztem Jahr, und hielt Friedemann eine dicke lange Frotteeunterhose und eine Strumpfhose hin. Friedemann tat es Viktor gleich und wählte die Strumpfhose, obwohl er eigentlich zu der Unterhose tendierte. Die Strumpfhose war sowohl vorne als auch am Gesäß gedoppelt, sodass man keine weitere Unterhose mehr brauchte. Die beiden jungen mussten lachen, las sie so in der Strumpfhose mit nacktem Oberkörper dastanden. Bei Viktor schien sich etwas zu regen, weshalb er schnelle das langärmelige Unterhemd und die flauschige Trainingshose anzog. Für Friedemann gab es eine gefütterte Cordhose. Es war ein großartiges Gefühl die Wärme zu spüren. Erst als sie draußen waren zogen sie ihre Pullover an. Der Tag verging wie im Flug.

Als es daran ging ins Bett zu gehen, standen die beiden Jungen wieder im Zimmer. Friedemann holte seine Windel hervor und wollte ins Bad gehen. Da fragte ihn Viktor, ob er ihn nicht helfen solle. Zunächst war Friedemann verdutzt, stimmte dann aber zu. Es fühlte sich gar nicht komisch an, nackt vor seinem Cousin zu stehen, der ihm die Windel gerade unter den Beinen durch nach oben zog. Richtig routiniert machte er das. Dann fragte ihn Viktor, ob er eine von den Klebewindeln von ihm bekommen könnte und er ihm auch helfen würde, diese anzulegen. Warum willst Du nicht deine Pants anziehen, wolle Friedemann wissen und bekam aber nur eine ausweichende Antwort. So stand Viktor dann nackt vor ihm, mit einem leicht zuckenden Penis. Beide mussten lachen und das Zucken hörte auf. Etwas unbeholfen lief diese Aktion ab, aber am Ende standen beide gemeinsam vor dem Badezimmerspiegel und putzen sich die Zähne. Viktor legte vertraut seinen Arm um Friedemanns Schulter.

Es sollte in den nächsten Tagen nicht das einzige Mal bleiben, dass die beiden sich gegenseitig eine Windel anlegten. Friedemanns Erinnerungen daran sind tief mit viel Wohlgefühl in seinem Gedächtnis verankert.

Am nächsten Morgen waren zwei Windeln trocken geblieben und beide Jungen gingen mit den Windeln in den Schlafanzughosen zum Frühstück.  Der Sonntag war verregnet und die beiden hatten viel Spaß beim gemeinsamen Spiel mit einem Konstruktionsbaukasten aus den Kindheitstagen des Vaters bzw. Onkels. Dabei hatten sie noch mehr Spaß in der Windel auf dem Boden zu sitzen. Wenn die Blase zu sehr drückte, entfernten sie die Windel und gingen zur Toilette, um sich danach wieder die weiche Windel umzulegen. Als sie noch im Schlafanzug zum Mittagessenerschienen, sahen sie ein unverständliches Kopfschütteln der Erwachsenen. Trotz der Aufforderung sich richtig anzuziehen, verbrachten sie den Nachmittag mit Windel und Schlafanzug. Erst als es zum Nachmittag wieder in die Küche gehen wollten, kam den beiden eine verrückte Idee. Als sie vom Spielen aufstanden, merkten sie, dass sie zur Toilette mussten. Viktor schaute Friedemann an und schlug vor gleichzeitig in die Windel zu machen. „Weißt Du noch, wie wir zusammen in den Badesee gepinkelt haben?“ bemerkte Viktor. Friedemann erinnerte sich an die lustige Geschichte. Er hatte zuvor noch nie bewusst in einen Badesee  gepinkelt. Es war erst komisch, fühlte sich dann aber richtig gut an als das warme Pippi sich in der Badehose sammelte und sich die Wärme untenrum ausbreitete, bis so nach und nach alles sich im Badesee verdünnt hatte.  Die Beiden stellten sich wie damals breitbeinig auf und das Bild im Kopf von der damaligen Situation half dabei es einfach in die Windel laufen zu lassen. Da war es wieder das Gefühl von Wärme, das nur langsam verschwand, nachdem die Flüssigkeit in dem Sauggewebe verschwand. Wie lustig jetzt die Windeln zwischen den Beinen hing. Die Jungen sprangen noch ein wenig herum und genossen den neuen Erkenntnisgewinn von bewusst vollgemachten Windeln. Dann gingen sie ins Bad und waren erstaunt, wie trocken alles war als sie die Windeln öffneten.  Sie nahmen einen Waschlappen und wuschen sich untenherum ab, bevor sie sich die Unterhose anzogen.  Friedemann hatte eine Wollschlüpfer mit längeren beinen angezogen, eine Unterhose, die Friedemann in der Form nicht kannte. Viktor sah, dass er neugierig zu ihm hinschaute. Er ging an den Schrank und kramte eine wenig in seinen Sachen.  Er hielt ihm ein ähnliches Modell hin. “Sehen nicht so toll aus, sind aber warm und superbequem. Friedemann zog die Wollunterhose an und merkte, wie sich der kleine Mann darin etwas bewegte, so wie bei der weichen Vlieseinlage der Windel. Viktor hatte es wohl bemerkt und grinste ihn an.

Ordentlich angezogen gingen die beiden Jungen in die Küche und genossen Caro-Kaffe und Mohnteilchen.

Friedemann konnte sich nicht mehr an viele Details erinnern, nur so viel, dass es eine für ihn entspannte Ferienzeit war. Er wußte nun, dass er mit seinem Problem nicht ganz allein war und Viktor und er durchaus Spaß hatten und Windeln und Windelpants dazugehörten.

Eindrücklich in Erinnerung blieb ihm der Tag im Zoo. Es war ein kalter trüber morgen. Viktor schlug vor, die Windelpants unter die Strumpfhose anzuziehen, da die Toiletten im Zoo oft weit auseinanderlagen und jetzt im Winter auch nicht alle geöffnet waren. Schön warm verpackt würden sie lange aushalten können. Da hörte sie auch schon die ermahnenden Worte vom Onkel, etwas richtig Warmes drunter zu ziehen. Viktor holte zwei dicke Wollstrumpfhosen hervor, die sie über die Windelpants zogen. Dazu die gefütterte Cordhose. So waren sie gut verpackt. Nun noch ein warmes Unterhemd Sweatshirt und Anorak, so waren sie perfekt vorbereitet für ein Zootag.

Für den Zoobesuch war noch Wanja eingeplant, ein Klassenkamerad von Viktor. Wanja war ein eher zarter Junge trotz seiner 15 Jahre etwas kleiner als die beiden. Er war ebenfalls ein wenig Außenseiter und Viktor und er bildeten so eine Zweckgemeinschaft. Wanja war aber geschickt und flink und meist lustig drauf mit coolen Sprüchen.

Sie holten Wanja auf dem Weg zum Zoo von zu Hause ab. Er wohnte in einem Altbauwohnblock in einem Vorort. Wanja wartete schon vor der Tür. Er schien ein wenig zu frieren. Er trug eine schlabbrige Jogginghose mit Turnschuhen, dazu eine blaue Art Daunenjacke, die es so beim Discounter gab. Darunter einen selbstgestrickten Pullover.

Er kannte Friedemann von den Erzählungen seines Bruders Igor, der in der Fabrik arbeite

Am Eingang des Zoos, schauten die drei Jungen nach der Tafel von den Fütterungszeiten, während die Erwachsenen die Eintrittskarten kauften. Wanja war sichtlich kalt: er rieb sich die Hände an den Oberschenkeln.  Nach fast zwei Stunden Rundgang gelangten sie zur Fütterung der Pinguine. Während sie so warteten, zappelte Wanja von einem auf das andere Bein und griff sich hin und wieder in den Schritt. Schließlich drängte er sich durch die Reihe der Zuschauer und rannte los zu einem Baum gegenüber dem Gehege und begann deutlich hörbar zu pinkeln. Einige Erwachsenen drehen sich um und schüttelten mit dem Kopf. „Das war aber sehr dringend“, kommentierte der Onkel leicht lächelnd das Geschehen. Wie man am dem nassen Fleck auf der Jogginghose deutlich erkennen konnte, hatte es Wanja nicht ganz geschafft. Daher beschlossen sie sich Richtung Zoo Restaurant zu begeben, um Wanja aufzuwärmen und die Hose zu trocknen. Die drei Jungen rannten schon mal vor. Im Restaurant angekommen wunderte sich Wanja, dass die beiden noch nicht zur Toilette mussten.  Mit der Frage wurden ihnen bewusst, dass es keine schlechte Idee wäre mal eine Toilette aufzusuchen. Bevor sie loszogen, fragte ihn Friedemann, ob er nicht warmes unter der Hose tragen würde. Wanja schaute ihn erstaunt an und fragte, ob sie eine lange Unterhose anziehen würden. Friedemann schob das Hosenbein hoch und zeigte seine dicke Wollstrumpfhose. Wanja schaute Viktor an. „Du auch?“ Viktor war es etwas peinlich, nickte aber. Wanja lachte etwas verdutzt. Friedemann zeigte auf den immer noch deutlich sichtbaren Fleck, und legte dabei den Arm um Wanjas Schulter. Jetzt mussten duie drei lachen. Die Sache mit den Windelpants behielten die beiden Jungen jedoch für sich. Es dauerte noch eine Weile, bis die Erwachsenen eintrafen. Die Tante war zurück zum Auto gegangen, wo immer Wechselsachen für die beiden Jungen lagen, falls mal etwas „auslaufen“ sollte. Sie wandte sich an Wanja mit der Frage ob er nicht was Trockenes darunterziehen wollte. Wanja währte zunächst ein wenig ab, der Druck auf seiner Blase verriet ihm aber, dass es klüger wäre, das Angebot anzunehmen. Ich hatte noch was im Auto, könnte Dir etwas zu groß sein aber sollte trotzdem gehen. Sie hielt ihm eine dicke hellgraue Wollstrumpfhose hin. Wanja nahm sie in die Hand und musste lachen, ebenso wie Viktor und Friedemann. Alle drei Jungen machten sich daraufhin auf zum Toilettengang. Da Wanja sich umziehen musste, nahm er eine Kabine und Viktor und Friedemann mussten auch nicht erklären, warum sie nicht am Urinal standen.

Als Wanja von der Toilette zurückkam, war er sichtlich entspannter und die Wärme schien ihm gut zu tun.  Der Nachmittag im Zoo verging wie im Fluge.

Für Friedemann wurden diese Ferien zu einer echten Umbruchzeit. Einerseits hatte sein Onkel es geschafft, ihn dazu zu bringen die Schule mit anderen Augen zu sehen. Es war auch ein gutes Gefühl zu wissen, dass er das Thema mit seinem Vater klären würde. Tatsächlich machte Friedemann in der 10 Klasse einen guten Abschluss.

Gleichzeitig war es zwei Wochen, in denen der Stress wirklich verschwand und er auch das Thema Bettnässen überwand. Geblieben war ein ambivalentes Gefühl, eine Hingezogenheit zu Windeln. Die Erinnerungen an die Tage mit Viktor hatten sich tief in sein Gedächtnis eingegraben.  Auch sein Verhältnis zu Viktor was ein Intensives geworden. Immer wieder, wenn er in den nächsten zwei Jahren zu Besuch war, lagen die beiden Jungen gerne innig gemeinsam im Bett. Auch Viktors heftiger Eintritt in die Pubertät hatte sich nach einigen Wochen gelegt.

Sein Verhältnis zu seinem Vater blieb schwierig und meist war ei mit seinem Onkel in der Fabrik. Sein Wunsch so schnell wie möglich weit weit weg zu kommen war in diesen ferien gelegt worde und wuchs kontinuierlich.

Es war Igor, Wanjas Bruder, der ein neues Kapitel in seinem Leben eröffnen sollte.

Autor: Olaf | Eingesandt via Mail

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Lebenskunst

Lebenskunst – Haus Ledwin (2)
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Tags: geschichte, präsentiert, lebenskunst, haus, ledwin
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