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Laura (22)

27/04/2026 0 comments Article Mädchen kleineHexe
Windelgeschichten.org präsentiert: Laura (22)

„Hast du heute schon jemanden angelächelt?“, fragte Johanna.
„Nein noch nicht“, sagte Laura.
„Nicht schlimm, aber morgen dann“, sagte Johanna.

„Viktoria, ich möchte dir etwas zeigen, das ich dir schon so lange zeigen wollte“, sagte Laura nach dem Abendessen.
„Da bin ich aber gespannt“, sagte Viktoria.
„Johanna soll auch dabei sein“, sagte Laura.

Die drei setzten sich aufs Sofa, Laura kuschelte sich an Johanna und Johanna öffnete ein Fotoalbum.
„Wir möchten dir die wichtigsten Momente aus unserer Freundschaft zeigen. Ich entschuldige mich dafür, dass ich das nicht schon früher gemacht hab“, sagte Laura.
„Besser spät als nie“, sagte Viktoria. Die Fotos lösten in Laura unglaubliche Emotionen aus, wodurch sie zur Beruhigung an ihrem Schnuller nuckelte und von Johanna gestreichelt wurde.
„Hier waren wir grade drei Jahre alt“, sagte Johanna.
„So ein süßes Bild, wie ihr da im Wald auf diesem Baumstumpf sitzt.“
„Was denkst du wer wer ist?“, fragte Laura.
„Ich hab so die ganz leise Vermutung, dass du diejenige mit dem Schnuller bist meine Süße.“
„Gut geraten“, sagte Laura.
„Im Grunde hat sich seitdem nichts verändert. Laura kuschelt sich nuckelnd an Johanna und Johanna streichelt sie“, sagte Viktoria.
„Ja schon irgendwie“, sagte Johanna.
„Unsere Eltern waren immer sehr gerührt davon, wie gut wir uns verstehen“, sagte Laura.
„Das kann ich mir vorstellen“, sagte Viktoria.

„Als Laura grade ein paar Wochen alt war und ich schon ein halbes Jahr, haben wir uns zum ersten Mal in der Krabbelgruppe gesehen. Laura ist direkt auf mich zugekommen und hat mich umarmt. Wir haben sofort gespürt, dass wir zusammengehören. Wir haben den ganzen Tag zusammen gespielt, gekuschelt und gelacht. Auch wenn wir noch nicht sprechen konnten, sind wir direkt an dem Tag die allerbesten Freundinnen geworden. Mit der Zeit hab ich gemerkt, dass Laura sehr ängstlich ist und daher stand ich ihr immer zur Seite, was Laura die Sicherheit gegeben hat und mich zu einem starken Mädchen gemacht hat. Mein Selbstvertrauen und meine Reife hab ich dadurch erhalten, dass ich schon als Kleinkind Verantwortung für Laura übernommen hab.
Ein paar Wochen später haben wir mit Klara und Julia, die ähnlich wie wir schon beste Freundinnen waren, in der Krabbelgruppe gespielt und uns auch direkt sehr gut verstanden. Daraus ist unsere Vierergruppe entstanden, die seit Anfang des Jahres zu fünft ist. Lauras Mutter kann sich an alles sehr gut erinnern, ich weiß das alles natürlich nicht mehr.“
„Was für eine wunderschöne Sache. Ich bin euch so dankbar, dazuzugehören zu dieser Truppe“, sagte Viktoria.
„Wir haben nie vorgehabt, noch jemanden aufzunehmen und es auch nie gewollt, aber du hast es mehr als verdient, dabeizusein. Wir alle lieben dich“, sagte Johanna.

Laura blätterte im Album auf die nächste Seite.
„Oder hier unsere Einschulung“, sagte Johanna.
„Auch ein schönes Bild. Man sieht, wie Laura ängstlich deine Hand greift.“
„Ich war schon immer die Beschützerin von unserer süßen Kleinen.“
Laura lächelte und drückte sich kurz etwas fester an Johanna.

„Hier waren wir zusammen im Urlaub, als wir acht Jahre alt waren.“
„Unsere Familien hatten benachbarte Hotelzimmer und wir haben alles zusammen gemacht im Urlaub. Auch durch den großen Altersunterschied zu meinen Brüdern glaubten viele, ich sei Johannas Schwester“, sagte Laura.
„Wie schön. Ist das Bild hier auch aus diesem Urlaub?“
„Ja.“
„Ist das dritte Mädchen auf dem Foto Marie?“, fragte Viktoria.
„Natürlich. Im Gegensatz zu Laura ist sie wirklich meine Schwester“, sagte Johanna.
„Sie ist auch sehr süß. Wie viel jünger als du ist sie?“
„Ungefähr zwei Jahre“, sagte Johanna.
„Habt ihr euch immer gut verstanden?“, fragte Viktoria.
„Ja sehr, auch wenn es natürlich kleinere Neckereien gab und gibt, lieben wir uns sehr, wie das unter Schwestern sein soll.“
„Hier sind wir im Pool im Hotel, nachdem Philipp und Matthias uns reingeschubst haben“, sagte Laura.
„Freche Brüder hast du“, sagte Viktoria.
„Brüder sind so, aber im Grunde haben sie sowas nur selten gemacht. Viel öfter haben sie sich gegenseitig geärgert und mich wie eine Prinzessin behandelt“, sagte Laura.
„Du bist auch eine Prinzessin“, sagte Viktoria.
„Matthias mochte mich immer sehr“, sagte Johanna. „Aber uns beiden war klar, dass knapp sieben Jahre ein zu großer Altersunterschied sind.“

„Was war denn hier los mit dir?“, fragte Viktoria.
„Da hatte ich eine kräftige Lungenentzündung“, sagte Laura. „Johanna hat mir im Krankenhaus meinen Schnuller vorbeigebracht und mir Geschichten vorgelesen.“
„Für mich war das auch schlimm“, sagte Johanna. „Ich wusste ja nicht, dass das bald vorbeigeht. Die Ärzte waren ganz gerührt davon, wie ich mich um Laura gekümmert und besorgt hab. Zum Glück haben wir es auch geschafft, ihren Schnuller immer zu verstecken, sodass die Ärzte davon nichts mitbekommen haben.“

„Ein Foto auf einem Trecker darf von Dorfmädchen auch nicht fehlen. Hier sitzen wir bei Julias Onkel auf dem Trecker. Wir sitzen links, während Klara und Julia rechts sitzen. Heute würde das nicht mehr gehen, weil wir zu groß geworden sind, aber vier neunjährige Mädchen passten da noch rein.“
„Was ein lustiges Bild“, sagte Viktoria.
„Wir hatten auf jeden Fall sehr viel Spaß“, sagte Johanna.

„Hier sind wir aufs Gymnasium gekommen. Einen Tag davor hatte ich meine Brille bekommen“, sagte Johanna.
„Und wie war das für dich? Ich kann ja nicht aus Erfahrung sprechen“, fragte Viktoria.
„Der Gedanke daran war zunächst fürchterlich, als ich gemerkt hab, dass ich nicht mehr alles sehen kann und der Sehtest nicht so gut verlief. Da war Laura dann auch für mich da. Klara und Julia, sowie meine Familie haben gesagt, dass das nicht so schlimm wird. Als ich die Brille dann aber hatte und im Spiegel gesehen hab, war ich begeistert. Ich finde sie steht mir nach wie vor richtig gut und ich hab mich auch besonders gefühlt, weil ich zunächst die einzige in der Klasse war, die eine Brille hatte, bis Julia irgendwann auch eine hatte.“
„Ich finde auch, dass sie dir gut steht“, sagte Viktoria.
„Ich auch, auch wenn ich mich damals noch dran gewöhnen musste“, sagte Laura.

„Hier waren wir 15, als wir am Lagerfeuer saßen. Es war ein sehr herzerwärmender Abend, der uns allen gezeigt hat, wie wichtig wir uns sind. Hier sieht man auch Paul, meinen ersten Freund. Wir sind irgendwann im Guten auseinandergegangen, weil es einfach nicht gepasst hat. Wir haben uns zum Abschied geschworen, keine privaten Dinge vom anderen zu erzählen und nicht zu lästern“, sagte Johanna.
„Das finde ich stark“, sagte Viktoria.
„Er ist auch ein super Typ, aber wir haben halt auf Dauer nicht zusammen gepasst.“

„Und das war kurz davor mein 15. Geburtstag“, sagte Laura. „Da habe ich das beste Geschenk aller Zeiten bekommen.“
„Ich seh schon den süßen kleinen Welpen“, sagte Viktoria. „Jetzt ist er groß und bespaßt uns alle.“
„Das hat er schon immer gemacht“, sagte Laura.

„Die Hälfte im Album ist noch leer, weil wir natürlich noch viel zusammen erleben werden“, sagte Johanna.
„Ich kann euch auch ein paar Bilder von mir zeigen“, sagte Viktoria.
„Hol die Bilder“, sagte Johanna.
Viktoria holte eine kleine Mappe mit ein paar wenigen Fotos.
„Es sind nicht viele, aber dafür umso wichtigere“, sagte Viktoria.
Viktoria zeigte das erste Foto.
„Das hier ist das einzige Foto von mir mit meinen Eltern. Ich war zweieinhalb Jahre alt und saß hier auf den Schultern von meinem Vater. Man sieht gut, wie er die Hand von meiner Mutter hält und sehr glücklich ist“, sagte Viktoria und fing an, etwas zu weinen.
„Und das hier ist das schlimmste Bild, dass es gibt“, sagte Viktoria.
Laura und Johanna kamen die Tränen, als sie das Bild sahen. Viktoria lag im Arm von ihrem Vater, der weinend vor dem offenen Grab von Viktorias Mutter stand. Viktoria weinte auf dem Bild ebenfalls und klammerte sich fest an ihren Vater, der seine Tochter in seinem einem Arm hielt und mit der anderen Hand die Blumen ins Grab warf.

„Kindergartenbilder gibt es keine, weil ich nicht im Kindergarten war, weil mein Vater ab diesem Zeitpunkt immer für mich da war. Er war durch den Tod meiner Mutter ein Jahr arbeitsunfähig und danach durfte ich immer mitkommen zur Arbeit, was ihm sehr geholfen hat und unsere Beziehung extrem innig gemacht hat. Auch seine Kollegen fanden mich süß und haben sich immer gefreut, mich zu sehen. Ich war die gute Seele in der Firma und hab immer für gute Laune gesorgt. Das ging so lange, bis ich zur Schule musste.
Ich kann euch leider keine Bilder von Freundschaften zeigen, weil ich in der Schule gemobbt wurde.“
„Du hast wirklich ein sehr trauriges Leben gehabt, bis du zu uns gezogen bist“, sagte Laura.
„Das schlimmste kam doch erst, als wir uns schon kannten“, sagte Viktoria.
„Ja ich weiß, aber dadurch bist du zu mir gezogen und seitdem hast du ein sehr schönes Leben“, sagte Laura.
„Du hast Recht meine Süße. Dank euch kann ich meinen großen Traum ausleben.“

„Hier war ich mit acht Jahren mit meinem Vater an der Ostsee. Wir waren insgesamt nur dreimal zusammen im Urlaub, weil das Geld nicht gereicht hat.“
„Du hast doch erzählt, dass du schon mal Ski fahren warst“, sagte Laura.
„Ja das war mit der Schule. Ich bin auf die Klassenfahrten normalerweise nicht mitgekommen, aber Ski fahren wollte ich unbedingt mal machen. Dennoch war es schrecklich, weil ich im Zimmer angespuckt und getreten wurde von meinen Mitschülerinnen. Die Lehrer konnten mich allerdings nicht umquartieren, weil alles voll war.“
„Wie kann man dir nur sowas antun?“, fragte Laura mit Tränen in den Augen.
„Sie sagten ich sei eine blonde Missgeburt“, sagte Viktoria weinend.
„Dir süßem Engel darf man nichts antun“, sagte Laura.
„Zum Glück haben die dafür einen verschärften Verweis bekommen.“
„Das hilft dir aber auch nicht“, sagte Johanna.
„Ja leider. Auch habe ich nicht richtig geschlafen in der Woche, weil ich mich nicht getraut hab, meinen Schnuller zu nehmen.“
„Ich war immer mit Johanna, Klara und Julia in einem Zimmer und konnte daher meinen Schnuller auf Klassenfahrten immer benutzen“, sagte Laura.
„Du hattest es gut“, sagte Viktoria. „Mir haben sie auch so oft an den Haaren gezogen, dass ich sogar überlegt hab, mir sie abzurasieren, aber ich wollte mich nicht hässlich machen. In der Schule war es immer schlimm für mich, aber diese Klassenfahrt, meine einzige, war wirklich das schlimmste, was ich von meinen Mitschülern erlebt hab.“
Johanna nahm Viktoria in den Arm und streichelte sie.
„Dir wird so etwas nie wieder passieren. Ich pass auf dich auf.“
„Danke meine Liebe. Ich weiß, dass mir nichts mehr passieren kann, weil ich ganz weit weg von diesen Gestalten bin“, sagte Viktoria.

„Ich finde es immer wieder schrecklich, was man dir über all die Jahre angetan hat“, sagte Laura.
„Ich finde es schön, dass das endlich vorbei ist und ich euch hab“, sagte Viktoria.
„Eine sehr gute Sichtweise“, sagte Johanna.

„Zwei Fotos hab ich noch für euch“, sagte Viktoria.
„Zeig her“, sagte Laura.
„Hier sieht man uns beim Wandern in den Alpen.“
„Du siehst sehr befreit aus“, sagte Johanna.
„Das war ich auch. Raus aus Berlin und weg von den Monstern aus der Schule.“
„Und wo war euer dritter Urlaub?“, fragte Laura.
„Da waren wir in den Niederlanden“, sagte Viktoria.
„Dann bist du noch nie so richtig rausgekommen“, sagte Laura.
„Ja leider.“
„Das ändern wir im Sommer“, sagte Laura.
„Wirklich? Ich liebe dich.“
„Aber ich sag dir noch nicht wohin.“

„Und hier ist noch das letzte Foto. Das war letztes Weihnachten. Man sieht, wie glücklich wir sind, weil ich dich kurz davor kennengelernt hab und man sieht, wie mein Vater sich auch sehr darüber gefreut hat.“
„Das freut mich“, sagte Laura.
„Gleichzeitig ist dieses Bild auch sehr traurig, da es unser letztes Bild ist, was wir jedoch zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen konnten.“

„Immer wenn du etwas über dein Leben erzählst, wird es schlimmer“, sagte Laura. „Gibt es noch etwas ganz schlimmes, was dir passiert ist und was du uns noch nicht erzählt hast?“
Viktoria weinte wieder.
„So schlimm?“
„Ja.“
„Du musst es nicht erzählen“, sagte Johanna.
„Doch natürlich muss ich. Als ich zwölf war, haben mich ein paar Jungs aus meiner Klasse zufällig auf der Straße getroffen und gekidnappt. Ich bin so dankbar, meine Jungfräulichkeit an diesem Tag nicht verloren zu haben. Jetzt wisst ihr alles, was ich erlebt hab.“
„Bei uns bist du sicher und wir schenken dir all die Dinge, die dir geraubt wurden“, sagte Johanna.
„Das weiß ich wirklich sehr zu schätzen. Dennoch war auch mein Vater immer für mich da und hat mir trotz alledem eine einigermaßen schöne Kindheit bereitet.“
„Das ist doch schon mal eine gute Sache.“
„Ich bin auch gar nicht mehr oft traurig darüber, was alles passiert ist. Ich war in therapeutischer Behandlung und bei Hilfsangeboten gegen Mobbing, was mir sehr geholfen hat, trotzdem zufrieden zu sein und nicht den ganzen Tag zu weinen. Durch die Behandlungen ist es mir möglich, mich zu freuen, dass es vorbei ist, statt mich zu ärgern, dass es so war wie es war. Und natürlich hat auch der Schnuller sehr geholfen.“
„Das freut mich für dich“, sagte Johanna.
„Ich rede auch nicht so gerne darüber, um keine negativen Gedanken zu kriegen, aber ich finde, dass ihr das erfahren solltet, was mir passiert ist.“
„Ich finde es so unglaublich schön, dass wir uns gefunden haben. Das kann ich nicht oft genug sagen“, sagte Laura.
„Ihr gebt mir die positive Energie, die ich brauche“, sagte Viktoria.
„Ich weiß, was dir jetzt positive Energie gibt“, sagte Laura und sprang auf.
Johanna lächelte Viktoria wissend an und Viktoria freute sich.

„Leg deinen Kopf auf meinen Schoß“, sagte Laura, als sie sich wieder hinsetzte.
Viktorias Augen strahlten, als sie ihr Fläschchen sah. Laura fütterte Viktoria damit und beide genossen es sehr. Danach gingen die Mädchen schlafen.

Autor: kleineHexe | Eingesandt via Formular

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Tags: präsentiert, laura, hast, heute, jemanden
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