Skip to content
WindelgeschichtenDeine ABDL-Story kostenlos!
  • Gemischt
  • Jungs
  • Mädchen
  • Reale Geschichten
  • Übersetzung
  • KI Geschichten
  • Informationen

Der Traum

21/02/2026 0 comments Article Mädchen, KI Geschichten C.A.Z
Windelgeschichten.org präsentiert: Der Traum

Teil 1

Der Tag hatte sich schwer angefühlt. Einer dieser Tage, an denen selbst kleine Aufgaben wie Berge wirken, an denen jeder Gedanke zu laut ist und jede Stille zu groß. Mit 22 bin ich noch nicht lange im Berufsleben, doch schon als junge Frau spüre ich die Lasten des Alltags schwer auf meinen Schulter. Als ich endlich mein Schlafzimmer betrete, spüre ich, wie etwas in mir nachgibt—nicht körperlich, sondern tief im Inneren, an dem Ort, an dem man Stärke aufbewahrt, bis sie sich leise verbraucht hat.
Ich lasse mich auf mein Bett sinken, ziehe die Decke über mich und atme langsam aus. Der Raum ist abgedunkelt, warm, still. Nur mein eigener Atem ist zu hören. In dieser Stille kehrt ein Gedanke zurück, der mich seit Wochen begleitet, leise und fast ein wenig beschämend:
Wie gut es früher war. Wie sicher ich mich gefühlt habe, wenn Mama da war.
Ich schließe die Augen. Die Müdigkeit legt sich wie eine zweite Decke über mich, schwer und beruhigend. Und während ich tiefer in das Kissen sinke, beginnen meine Gedanken zu wandern—zurück in eine Zeit, in der alles einfacher war. In der jemand anderes wusste, was richtig war, in der ich nichts entscheiden musste, in der ich einfach… klein sein durfte.
Ein Bild formt sich in meinem Kopf: Mamas Stimme, weich und warm. Ihre Arme, die mich hielten, als könnten sie jede Angst in Luft auflösen. Das Gefühl, aufgehoben zu sein, vollkommen und ohne Zweifel. Damals brauchte ich nur die Augen zu schließen, und die Welt wurde ruhig.
Heute fehlt mir diese Ruhe. Mehr, als ich zugeben möchte.
Je tiefer ich in den Schlaf gleite, desto deutlicher spüre ich diese Sehnsucht. Ein inneres Ziehen, ein Wunsch nach Geborgenheit, nach dem Gefühl, wieder angenommen zu werden wie ein kleines Kind—schützenswert, geliebt, sicher.
Meine Gedanken beginnen sich zu lösen, zu verschwimmen, leichter zu werden. Die Müdigkeit verwandelt sich in ein sanftes Schweben.
Und genau in dem Moment, in dem ich endgültig das Land der Träume betrete, breitet sich eine Wärme in mir aus. Eine zarte, vertraute Wärme, wie ein Echo aus einer Zeit, die längst vorbei ist… und doch in mir weiterlebt.
Der Traum öffnet leise seine Tür zu einer Zeit in der alles noch gut war und ohne es zu wissen oder zu kontrollieren trete ich hindurch…..

Ich öffne die Augen und zuerst gibt es keine Konturen, keine Trennung zwischen mir und der Welt. Nur Wärme. Eine tiefe, weiche, beinahe schwere Wärme, die mich umhüllt, als läge ich in einem schmelzenden Kern aus Zärtlichkeit. Sie steigt von unten herauf, drückt sich von den Seiten an mich, legt sich über meinen Körper wie ein flauschiger Mantel.
Dann spüre ich eine sanfte und flauschige Hülle, die sich an jede Linie meines Körpers schmiegt. Nicht eng, sondern wie eine zweite, viel zartere Haut, die jede kleinste Bewegung begleitet, als würde sie mit mir atmen. In meinem Kopf reime ich diese Empfindung zu einem Bild zusammen und verstehe dann das ich einen Body trage.
Bevor ich mich mit dieser Erkenntnis auseinandersetzen kann, spüre ich etwas weiches und unverkennbares zwischen meinen Beinen, das meine Haltung beeinflusst und mich leicht auseinander spreizt. Als ich mich ein wenig zur Seite rolle, erklingt ein leises, knisterndes Geräusch. Es folgt jeder Bewegung wie ein vertrauter Kommentar.
Ich trage eine Windel.
Das Wort schießt mir durch den Kopf – meinem klaren, über zwanzigjährigen Verstand, der irgendwo hinter einer Glasscheibe sitzt und versucht, diese Wirklichkeit einzuordnen. Es sollte ein Schock sein, ein kalter Schlag der Erkenntnis. Doch mein Körper reagiert anders. Dieser kleine, Körper, in dem ich gerade stecke nimmt es nicht nur hin – er akzeptiert es als wäre das ganz normal. Als wäre das Gewicht, die Form, die leichte Enge… selbstverständlich. Richtig und Vertraut.
Ich blinzle. Die Welt schält sich langsam aus der Unschärfe wie ein Aquarell, das gerade trocknet. Gedämpftes Morgenlicht fällt durch einen hellen Vorhang auf eine Tapete mit schlafenden Monden und flauschigen Wolken. Alles wirkt weich und beruhigend. Tief unten – auf meiner Augenhöhe – zeichnen die Gitterstäbe des Bettchens feine Schatten auf die Decke. Meine Gedanken und Empfindungen werden klarer.
Erst jetzt spüre ich ihn.
Etwas rundes und weiches in meinem Mund. Meine Zunge gleitet an einer glatten, nachgiebigen Oberfläche entlang. Meine Lippen schließen sich wie von selbst darum. Nuck… nuck… nuck. Ein fast geräuschloser Rhythmus entsteht, so natürlich, als hätte ich nie aufgehört.
Ein Schnuller.
Das Wort erscheint, doch es trifft mich nicht wie ein Fremdkörper. Es erklärt nur, was mein Körper längst weiß. Meine kleine Hand – und ich erschrecke kurz über ihre Winzigkeit – hebt sich schwerfällig zu meinem Gesicht. Die Bewegung ist tapsig, als würde ich mich durch Wasser bewegen. Als meine Fingerspitzen meine Wange erreichen, stoßen sie auf den breiten Schild des Schnullers. Er wippt leicht im Takt meines Nuckelns.
Eine innere Stimme, weich wie Watte, scheint zu flüstern: Lass doch. Es ist gut so. Du bist sicher.
Ich halte inne.
Die Luft riecht nach frischer Baumwolle, nach mildem Waschmittel, und darunter liegt ein ganz dezenter, pudriger Hauch von Babypuder. Mein eigenes leises Nuckeln mischt sich mit dem feinen Summen eines Babyfons irgendwo im Raum, ein Hintergrundrauschen wie ein lullender Herzschlag.
Mein erwachsener Verstand protestiert – verwirrt, beschämt und überrumpelt. Doch mein Körper… mein kleiner Körper… tut das Gegenteil. Mit jedem sanften Saugen löst sich eine Spannung in mir, die ich seit Jahren mit mir getragen habe. Eine Anspannung, von der ich nicht wusste, dass sie so tief sitzt. Mein Brustkorb hebt und senkt sich ruhiger. Die Windel zwischen meinen Beinen hört auf, fremd zu wirken. Sie wird zu einem Anker.
Meine Hand sucht Halt und findet ihn an einem der weißen Gitterstäbe. Die Stäbe fühlen sich kühl und glatt an, und meine Finger können sie nicht ganz umfassen. Die Perspektive ist überwältigend: Ich bin winzig. Die Welt ist groß – und doch wohlig begrenzt, geschützt von diesen weißen Stäben, die wie die Mauern eines friedlichen Reichs wirken.
Der Body hält mich warm.
Die Windel gibt mir Halt.
Der Schnuller beruhigt meinen rastlosen Geist, lenkt ihn in einen Rhythmus zurück, der älter ist als Worte.
Ich bin zweiundzwanzig. Und im Moment bin ich vielleicht gerade mal zwei.
Ein letzter Funke Widerstand flammt auf. Ein flüchtiger Gedanke daran, den Schnuller auszuspucken, mich aufzurichten, aus dieser weichen, pudrigen Kokonwelt auszubrechen.
Doch dann…
seufze ich.
Ein leiser, tiefer Laut, der aus einer Stelle in mir kommt, die ich lange vergessen habe. Ich sinke zurück in die weiche Matratze. Nuck… nuck…
Das Rascheln der Windel antwortet leise.
Das Summen des Babyfons wiegt mich.
Der Duft von Kindheit umarmt mich.
Instinktiv, ohne einen einzigen bewussten Gedanken, beginne ich mich zu bewegen. Oder besser: zu strampeln. Meine Beine fühlen sich rund an, weich wie aus warmem Teig geformt, und als sie sich heben und wieder auf die Matratze sinken, entsteht ein dumpfes, federndes Pumpf. Jede Bewegung wird begleitet von einem leichten, vertrauten rascheln der Windel, das nicht nur zu hören, sondern auch zu spüren ist. Der flauschige Body folgt meinen Drehungen wie ein Stück wärmender Wolke, das sich mit mir mitbewegt.
Ich rolle mich halb zur Seite, meine kleine Schulter stößt sanft gegen die kühlen Gitterstäbe. Ein überraschter Laut entweicht mir, ein gedämpftes „Mmh!“, das der Schnuller in meinem Mund sofort verschluckt.
Was mache ich da?
Die Frage meines erwachsenen Ichs klingt schwach, wie aus einem weit entfernten Raum. Mein Körper dagegen weiß genau, was er tut. Er erkundet dieses kleine, geschützte Universum aus Stoff und Weichheit.
Mit einer Anstrengung, die mich selbst erstaunt, stütze ich mich mit meinen winzigen Armen hoch. Sie zittern unter der Last meines eigenen Oberkörpers, doch langsam schaffe ich es zum Sitzen und die Welt rückt nach oben. Plötzlich sehe ich über die Stäbe hinweg: die Wickelkommode, der Schaukelstuhl, das Regal mit den Bilderbüchern. Alles wirkt vertraut—und zugleich riesig. Mein Herz klopft schnell in meinem kleinen Brustkorb, nicht aus Angst, sondern vor aufregender Überwältigung.
Dann öffnet sich die Tür.
Ein feines metallisches Quietschen, ein Streifen warmen Flurlichts, der über den Teppich wandert—und dort steht sie. Meine Mama.
Nicht so, wie ich sie zuletzt gesehen habe. Sie ist jünger, ihr Gesicht glatter und weicher. Ihr Haar fällt lockig über ihre Schultern, ungezähmt und lebendig. Und ihre Augen… diese warmen braunen Augen strahlen eine so unmittelbare Zuneigung aus, dass mir der Atem stehen bleibt. Es fühlt sich an, als hätte ich eine alte, kostbare Erinnerung betreten—nur dass sie jetzt lebendig ist.
Sie lächelt. Dieses Lächeln trifft mich wie Sonnenlicht nach einer langen Nacht, wärmt mich bis in das kleinste Stück meines kleinen Körpers. In ihrer Hand hält sie ein Babyfläschchen, gefüllt mit etwas hellgelbem, was Mich zu sein scheint.
„Na, meine Kleine… bist du schon wach?“
Ihre Stimme rollt weich durch den Raum, liebevoll wie ein Wiegenlied in Worten. Sie spricht, als hätten wir diese Momente jeden Tag geteilt—und als wäre ich gestern erst selig in ihren Armen eingeschlafen.
Sie stellt das Fläschchen mit einem sanften Klack auf die Kommode und kommt näher. Ich rieche sie, noch bevor sie mich berührt: frische Baumwolle, ein Hauch ihrer mild-blumigen Handcreme und darunter der unverkennbare, beruhigende Duft ihrer Haut. Der Duft von Zuhause.
Sie beugt sich über das Gitterbett, und ihre Arme schließen sich um mich. Ihre Hände gleiten unter meinen Rücken und meinen weich gepolsterten Po. Sofort steigen Gefühle von Sicherheit und Wärme in mir auf. Mit einer mühelosen Bewegung hebt sie mich hoch, und mein kleiner Körper schmiegt sich fast von selbst in die Mulde zwischen ihrer Brust und ihrer Schulter. Der Kontrast zwischen meinem flauschigen Body und der leicht rauen Wolle ihres Pullovers ist neu, aber tröstlich.
Dann hält sie mich und die Wärme, die mich umhüllt, ist mehr als Körperwärme. Es ist Geborgenheit in ihrer reinsten Form. Ein Gefühl, so dicht und weich, dass mir fast schwindelig wird. Ihre Hand streicht in kleinen Kreisen über meinen Rücken, und mein kleiner Kopf findet wie selbstverständlich seinen Platz an ihrer Schulter. Ich erinnere mich daran, ohne mich erinnern zu müssen.
Sie wiegt mich sanft, ein schaukelnder Rhythmus, der mich tief im Innern trifft. Ihre Wange berührt meine, und eine ihrer Haarsträhnen kitzelt mein Gesicht.
„Meine Süße… du hast ja richtig ausgeschlafen.“
Meine Lippen nuckeln am Schnuller—ein ruhiger, gleichmäßiger Rhythmus, der mich mehr beruhigt als jedes bewusste Atmen. Doch dann löst ihre Hand sanft den Sauger aus meinem Mund.
„Komm her, mein Schatz… du möchtest bestimmt was trinken.“
Der Schnuller löst sich mit einem leisen, feuchten Pop. Ich protestiere nicht. Ich könnte gar nicht. In ihren Armen bin ich vollkommen sicher.
Sie nimmt das Fläschchen, prüft die Temperatur mit ein paar Tropfen auf ihrer Haut—eine Geste so liebevoll, dass sie mich tief trifft—und führt dann den Sauger an meinen Mund. Meine Lippen sind noch offen und der Sauger gleitet sanft zwischen meine Lippen.
Der erste Schluck ist warm. Ein süßlicher, milchiger Geschmack mit einem Hauch Vanille, der meine Zunge und meine Kehle hinuntergleitet und meinen Bauch mit einem ruhigen Gefühl erfüllt. Ich nuckle ruhig und gleichmäßig am Sauger des Fläschchens, als wäre es das natürlichste für mich. Jeder Zug erzeugt ein leises Glucksen im Fläschchen und eine weiche Welle der Sättigung in mir.
Während ich sauge, klammern sich meine kleinen Hände in ihren Pullover, greifen die Wolle, als wäre sie mein Halt zur ganzen Welt. Sie hält mich in ihren Armen, so sanft, so voller Zärtlichkeit, dass es mir hinter den Augen warm wird. Keine Tränen—nur ein fast überwältigender Frieden.
Mein Atem beruhigt sich und passt sich dem Saugrhythmus an. Das Licht ist weich, ihre Stimme ein leises Murmeln liebevoller Worte. „So ist es brav… mein kleines Häschen… alles ist gut…“
Ich verstehe sie nicht mit meinem erwachsenen Verstand. Aber mein Inneres versteht jedes Wort.
Geborgenheit und Vertrautheit.
Das Gefühl, angekommen zu sein—nicht als Erwachsene mit Verantwortung, sondern einfach als Kind. Ihr Kind. Und in diesem Moment, in ihren Armen, fühlt es sich echter an als alles, was mein wacher Verstand je festhalten konnte.

Autor: C.A.Z | Eingesandt via Formular

Diese Geschichte darf nicht kopiert werden.

Post Views: 135
Tags: traum, präsentiert, teil, sich, hatte
0 0 Abstimmungen
Article Rating
Abonnieren
Anmelden
Benachrichtige mich bei
guest
guest
0 Comments
Oldest
Newest Most Voted
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

Report

Vorlesen

Archiv

Neueste Beiträge

  • Gleiswechsel
  • Der Traum
  • Jan und Florian
  • Elisa
  • Laura (8)

Neueste Kommentare

  • Lukas bei Laura (6)
  • kleineHexe bei Laura (6)
  • Leon bei Die Fußball-Jungs (14)
  • Tobi bei Hanna und Lina – Die Pfütze auf dem Laminat Boden (2)
  • Max bei Das sechste Bett
  • Burli bei Kein Zurück (28)
  • Burli bei Laura (6)
  • Petra bei Das was bleibt (7)

zufällige Geschichten

  • Urlaub am Bauernhof
  • Emily
  • Ein Traum oder doch, mein Albtraum?
  • Die Windelklassenfahrt
  • Das Leben ohne Leben

Newsletter

© Windelgeschichten.org 2014 - 2025

wpDiscuz
  • Startseite
  • Autoren Übersicht
  • Index
  • Lesezeichen
  • Informationen
  • Windelgeschichten APP
  • über uns
  • Newsletter
  • Newsletter Archiv
  • Einsendungen
  • Support
  • Nutzerbedingungen