Das was bleibt (5)
Das was bleibt
Donnerstag, den 01.April 1982
Im Jahr 1982 beginnen die ersten Ferientage für Jule in Adersloh. Frau Schneider möchte dem unsicheren, sensiblen und fragenden Kind eine unbeschwerte, klärende Auszeit von zwei Wochen schenken – eine Zeit, in der sie zu sich selbst finden kann. Deshalb hält Anne, Frau Schneider, jeden Tag Jules Schritte und Gedanken in ihrem Poesiealbum fest, um sie auf ihrem Weg zu begleiten und zu bestärken.
Für dich liebe Jule,
schreibe ich diese Zeilen voller Bewunderung und Fürsorge in dein Ferienalbum. Sie sollen dir zeigen, wie sehr du in meinen Gedanken bist und wie stolz ich auf dich bin. Du bist etwas ganz Besonderes – immer mutig und strahlend, bist so stark, verschmolzen mit meinen Gedanken und meinem Herzen.
„Denke stets daran: Du bist geliebt, beschützt und erwünscht.“
**Liebe Jule,**
Deine Augen strahlen jetzt schon voller Vertrauen,
Bedenken und Zweifel sind bald nur noch ein Zaun.
Du brauchst keinen Traum in der stillen Nacht,
Hier ist dein sicherer Raum, der dich bewacht.
Dein Weg führt dich zu dir, an einen Ort so fein,
Ich gehe mit dir Schritt für Schritt, ganz nah und rein.
Unter meinem Dach bist du geborgen, fest und warm,
Geführt von Liebe, Schutz und deinem eigenen Charme.
Dein Glitzer bleibt bewahrt, hell und froh im Herz,
Jedes deiner Worte trägt Liebe, Mut und Schmerz.
Deine Art ist einzigartig, stark und schön,
Sie trägt uns beide, lässt uns gemeinsam weitergeh’n.
Was auch immer kommen mag, du bist nie verkehrt,
Gemeinsam gehen wir voran, in unserm Herz unbeschwert.
Deine Anne
**Liebe Jule,**
Deine Augen strahlen jetzt schon voller Mut,
Bedenken weichen, Zweifel sind nur eine kleine Spur.
Der Traum darf ruhen, die Wahrheit liegt im Hier,
In deinem Herzen, das so stark und klar.
Der Weg ist offen, voller Möglichkeiten,
Du wirst geführt von deinem inneren Licht.
Kein Schutz braucht es mehr, nur dein eigener Mut,
du bist längst auf deinem richtigen Pfad.
Deine Liebe, deine Kraft, sie formen dein Sein,
Sie tragen dich durch Höhen und Tiefen.
Was auch immer kommt, du bist nie allein,
Gemeinsam schreiten wir voran, Hand in Hand, im Sonnenschein.
Autor: Soe Lückel | Eingesandt via Mail
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Freue mich, wenn die Handlung weiter geht. Liebe Grüsse Petra
Huhu Petra, sicherlich geht die Geschichte noch weiter, denn es sind ja noch gut und gerne vierzehn Ferientage für Jule geplant. Und wer weiß, vielleicht reichen ja auch die wenigen Ferientage nicht aus, um das Leben eines ganz verunsicherten Mädchen, in ihrem fragilen Körper, im nirgendwo zu beenden.
Außerdem möchten bestimmt auch die gut 1400 Lesenden an Jules und Annes weiterer Entwicklung teil haben. Von hier natürlich ein lieben Gruß und Danke an alle LeserInnen für eure Geduld und Lesewut. Soe