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Lebenskunst – Haus Ledwin (5)

27/05/2026 0 comments Article Gemischt Olaf
This entry is Teil 5 von 5 in the series Lebenskunst
Windelgeschichten.org präsentiert: Lebenskunst – Haus Ledwin (5)

Friedemann 4
Szenenwechsel. Vietnam
Die Fabrik der Familie Mua lag in den Bergen in Cat Cat. Dort wurde Bekleidung in Auftrag großer Firmen aus China und Japan produziert. Anders als in Krasnojarsk war die Fabrik hier deutlich moderner und durchstrukturierter. Friedemann fühlte sich dort schnell heimisch, da Textilmaschinen seine echte Domäne waren. Vater Tung und Mutter Hoa waren zurückhaltend freundlich und empfingen ihn mit großer Achtung. Ihr englisch war nicht sehr ausgeprägt, aber es reichte für kleine Konversationen. Daher waren Friedemann und Quang nun im Alltag unzertrennlich. Es gab eine Menge Probleme, die die schnellwachsende Produktion mit sich gebracht hatte und die Liste der Aufgaben für die beiden war lang. Friedemann hatte durch die Beziehungen von Tung eine unbegrenzte Aufenthaltsgenehmigung.
Zwei Projekte beschäftigten die beiden besonders. Quang beschäftigte sich intensiv mit wollenen Windelüberhosen und Einlagen für den chinesischen Markt. Dort hatte es einen Bericht gegeben, das 5 von Tausend Teenager im Alter von 6 bis 19 Probleme mit Bettnässen haben. Friedemann fragte sich, ob Quang auch davon betroffen war, oder ob es wirklich eine reine marktanalytische Sache war. Friedemann hätte gerne gewusst, was er bei den Marktbesuchen empfand. Ob sie beide ihre Erregung versteckten?
Ein zweites Projekt faszinierte Friedemann: Jungen- und Männerstrumpfhosen für Japan. Quang hatte als kleiner Junge gerne die leichten Strickstrumpfhosen aus Bambus getragen. In dem kühlen Wintern in den wenig und ungeheizten Gebäuden war es notwendig sich mit guter Kleidung warmzuhalten. Strumpfhosen und Windeln, gibt es Zufälle, dachte Friedemann.
Das Geheimnis sollte sich bald lüften.
An einem sommerlichen Nachmittag eilte Friedemann wegen einer Idee aufgeregt zu Quang. Er klopfte und betrat zugleich sein Zimmer. Quang stand dort in einer Wollwindelhose vor dem Spiegel. Seine Hand darin. Friedemanns Worte verstummten und er wollte direkt wieder aus dem Zimmer gehen. Quang war zusammengezuckt, hatte sich aber schnell gefangen. Er rief ihm nachzubleiben. Quang schaute ihn an und fragte unvermittelt, wie Friedemann mit seinem Druck umging. Diese Offenheit von Quang dem dünnen, schüchternen Jungen irritierte Friedemann. Friedemann begann zu zittern und antwortete ausweichend. Quang drehte sich um und holte die mit dem weißen Saft benetzte Einlage aus der Windelhose. Er hielt Friedemann eine seine der Hosen vom Stapel hin und forderte ihn auf sie anzuziehen. Friedemann zögerte, aber Quang drängte ihn. Langsam zog er Hose und Unterhose aus und zog die erstaunlich weiche Wollhose über. Sein bestes Stück demonstrierte Manneskraft. Als Quang anfing zu lachen, löste sich auch Friedemanns Anspannung. Er fragte sich was da gerade passierte. Nun standen sie wie zwei kleine Jungen mit kurzer Wollhose und T-Shirt im Raum. Quang legte den Arm um ihn. Sie saßen da so vertraut. Friedemann wusste nicht mehr womit sie die Zeit verbrachten, aber in der Erinnerung war es ein „beste Kindergartenfreunde-Gefühl.“ Anfangs hätte er ebenfalls gerne den Druck abgelassen, aber traute sich nicht, um dann wenig später jenes Kleinejungen-Glück zu genießen.
Dieser Nachmittag war ein Wendepunkt. Quang nutze die weichen Hosen, um sich zu erleichtern und Friedemann tat es ihm von Zeit zu Zeit gleich. Er hatte sich zwei von den Wollwindelhosen auf sein Zimmer mitgenommen. Dennoch war es auch schöne Momente, an denen die beiden so mit T-Shirt und Wollwindelhose bekleidet im Raum saßen und miteinander Brettspiele spielten, Musik hören oder Filme anschauten.
Ein paar Wochen später saßen sie wieder so zusammen. Quang versenkte seine Hand in der Windelhose und fragte Friedemann, ob sie es nicht zusammen machen sollten. Er stand auf und holte zwei der Vlieseinlagen. Friedemann wusste nicht warum, aber er hielt mit seiner Hand schon sein bestes Stück von außen mit der Hand fest umschlungen. Es war richtig steif und er spürte den Druck. Mit einem Wow kommentierte Quang die dicke Ausbuchtung. Er nahm die Einlange und steckte sie wortlos in die Windelwollüberhose, wie man diese Wollhosen korrekt bezeichnen musste. Quang bat ihn sich hinzustellen. Die beiden jungen Männer standen sich gegenüber und Quang schaute Friedemann tief in die Augen, wie als wollte er ihn hypnotisieren. Mechanisch massierten sie ihr Glied. Friedemanns Atmung wurde schneller, und die von Quang intensivierte sich ebenfalls. Es dauerte nicht sehr lange bis von Friedemann ein langes erleichterndes Ausatmen zu hören war. Warm lief der weiße Saft in die Einlage und es fühlte sich richtig gut an. Kurz darauf schien sich das Ereignis bei Quang zu wiederholen. Die Beiden setzten sich auf das Bett und ließen den Oberkörper nach hinten fallen. Schweigen, dass erst nach einiger Zeit von Friedemann durchbrochen wurde, nahm den Raum ein. „Das fühlte sich richtig gut an, so mit Dir gemeinsam“ waren die ersten Worte. Quang griff kurz in seinen Schritt und schlug ihm dann auf den Oberschenkel. „Geil wars. Beim nächsten mal versuchen wir richtig gleichzeitig zu kommen.“ Ein hgh five besiegelte den Plan.
Friedemann konnte es kaum erwarten, traute sich aber nicht es bei Quang anzusprechen. So vergingen fast 14 Tage, als Quang vorsichtig fragte, ob er es wirklich wiederholen wolle. Die Beiden verabredeten sich für den späten Abend.
Wie bei einer Zeremonie, zogen sie zunächst die Wollhosen und das T-Shirt an. Friedemann hatte seine Hand schon in der Hose und die weiche Wolle und der Anblick von Quang zeigten bereits Wirkung. Quang bat ihn die Hand wieder herauszunehmen und sich zunächst zu entspannen. „Wir wollen doch richtig gemeinsam und gleichzeitig was erleben“, begann er das Gespräch oder besser die Übungsstunde.
Quang führte ihn in die Meditation ein, sich auf seine Körperfunktionen zu konzentrieren, den anderen mit Blicken zu fixieren und ihn zu fühlen. Friedemann merkte die Anstrengung der kleinen Übungen. In der Windelhose war nur noch ein kleiner Mann. Aber die Nähe, die sich zu Quang aufbaute, war unbeschreiblich. Als Quang ihn wieder intensiv ansah, berührten sich ihre Lippen. Quang strich von außen über die Windelhose und ein intensives Gefühl baute sich auf. Friedemann traute sich nicht jene Stellen bei Quang zu berühren. Sie lagen noch lange auf dem Bett nebeneinander. Nach einer Weile zogen sie wieder die normalen Hosen an und gingen zum Abendessen im Kreise der Familien.
Es dauerte nicht lange bis sie sich wieder verabredeten. Es ar ein Ritual, eine Übung. Aber diesmal musste es raus. Friedemann merkte, wie es Quang gelang seine Gefühle sein spüren mitzuerleben und sich seinem Rhythmus anzupassen. Er ahnte etwas von Quangs Fähigkeiten und was er ihm beibringen wollte. Es war eine höhere Stufe geneinsamen Erlebens. Friedemann gelang es kaum, da er zu sehr auf sich fixiert war. Er lebte in der Vergangenheit als er und Viktor Windeln anbekamen. Er fühlte mehr Viktor als Quang.
Dann wirkte die Massage u d er genoss es die kleine Menge der warmen Flüssigkeit einfach in die Einlage laufen zu lassen, ohne sich die Vorhaut zuzuhalten, wie er es sonst schon mal praktizierte. Quang lachte und umarmte ihn etwas tröstend.
In den nächsten Wochen lernte er jedoch schnell dazu und schließlich fühlte er sich bei ihrem kleinen Abenteuer eins mit Quang. Es blieb jedoch zunächst Quang, der sich seinem Rhythmus stark anpasste, aber nun genossen sie dne Höhepunkt synchron. Bis er selbst die Beherrschung und Kontrolle im Abgleich mit Quang erreichte verfing noch etwas Zeit.
Die kühlen Herbsttage hatten begonnen und die beiden beschlossen in den Bergen eine Tour zu unternehmen. Sie nahmen sich die 65 km lange Tour über den Bergrücken nördliche vom Fansipan vor. Quang hatte für sie ein Wanderstrumpfhose kreiert, die hier ihren ersten Test bestehen sollte. Eine Mischung aus leichter Kaschmirwolle und einer weichen Synthetik-Faser. Das ganze an den Knien, wie ein Kniestrumpf abgesetzt dabei insgesamt in der Rippstickptik. Ein warmer grünolivton und ein edles dunkles rot standen zur Auswahl. Friedemann entschied sich für die grüne Variante.
Sie hatte zwei oder drei Übernachtungen geplant, um die Strecke in 3 oder 4 Tagen zu bewältigen. Es war noch warm im Tal und sie zogen leicht bekleidet mit ihren Rucksäcken los. In der Höhe und zm Abend wurde es auch durch den kräftigen Wind recht kühl. Die beiden Männer zogen ihre Strumpfhosen an. Friedemann war von der Passform, dem Tragefühl und Aussehen begeistert. Quang sah jungenhaft aus, so wie sie damals in der Schule in der Turnumkleide standen. Er verdrängte die Gedanken, zog seine leichte Wanderhose drüber und weiter ging es. Die Hütte war einfach, das Feuer zum Essenkochen heizte den Raum kaum. Und die 4 Betten waren einfach Holzgestelle. Das Klo – ein Sichtschutz und ein Loch im Baden mit zwei Brettern rechts und links. Der Geruch eher penetrant.
Nach dem Essen machten sich die Beiden bettfertig. Friedemann hoffte auf ein wenig Körperkontakt, aber Quang war eilfertig schnell im Schlafsack verschwunden. Friedemann legte sich auf das andere Bett, wo Quang die dicke Isomatte für ihn bereitgelegt hattn der Nacht spürte Friedemann den Druck auf seine Blase und versuchte angestrengt den Weg zu dieser besonderen Toilette zu vermeiden, aber es half nichts, der Druck wurde größer und größer. Noch schlimmer wurde es alls er aus der Tür gekommen die kühle Luft spürte. Fast hätte er sich in die Strumpfhose gemacht, die trotz des rechtzeitigen Erreichens des Örtchens nicht zu retten war. Ein ungeschickter Schrit und er stand tief im Matsch, der wohl nicht nur vom Regen war- zumindest so sein Kopfkino.
Zurück im Raum zog er die Strumpfhose aus, ließ die Hose im Türvorsprung, ging untenrum nackt in den Schlafraum und nahm die leichte Jogginghose zum Schlafen. Am nächsten Morgen war er überrascht. Unter der Strumpfhose von Quang schien sich ein dickeres Paket zu befinden. Quang schaute ihn lächelnd an. Ich wollte nicht, dass du es gestern schon erfährst, aber auf diesen Touren und Hütten hier sind Windeln einfach ideal, für das kleine Geschäft in der Nacht. Friedemann schaute ihn verwirrt an. War es wirklich nur, weil es praktisch war?
Quang holte eine neue Strumpfhose aus seinem Rucksack. Nun standen sie beide in einer brokatroten Strumpfhose im Raum und bereiteten den Getreidebrei und den Kaffee für ihr Frühstück. Quang -der Intelligente- blieb dabei noch in seiner offensichtlich in der Nachtgenutzten Windel.
An dem kleinen Wasserlauf neben der Hütte gab es auch ein Wachgelegenheit. Mit freiem Oberkörper und roter Strumpfhose standen die beiden mit dem Handtuch um den Hals. Als Quang seine Strumpfhose herunterzog, um die Windel zu entfernen merkte Friedemann, wie sehr er jetzt mit ihm wieder eine Übung gemacht hätte. Quang stand nun ohne Windel mit Strumpfhose in den Kniekehlen und säuberte massierend seinen Intimbereich. Er machte keine Anstalten seinen aufrechten Mann vor Friedemann zu verbergen, was seine Wirkung nicht verfehlte. Wortlos zog er nach der Reinigung seine Strumpfhose hoch, wo sich die Konturen deutlich abzeichneten.
Er legte den Arm um Friedemanns Schulter und meinte geheimnisvoll „Abwarten.“
Da die Sonne herauskam entschieden sie sich nur die kurze Hose über die Strumpfhose zu ziehen, um später nur die der Strumpfhose und T-Shirt bekleidet den steilen Weg berauf angingen. In der Höhe wurde es frisch und die Kraft der Sonne ließ nach. Als die beiden die nächste Hütte erreichten war es schon spät. Sie machten Feuer, legten die auf der letzten Etappe angezogene Jogginghose ab und genossen die Outdoorküche in T-Shirt und Strumpfhosen.
Die Toilettensituation ähnelte sehr der vorherigen. Mit ein paar Steinen schufen sie einen etwas festeren Untergrund und Verrichteten nebeneinander ihr Geschäft in der Hocke über den kleinen Löchern im Holzboden. Für Quang war es normal und Friedemann hatte in Russland gelernt, das Türen von Toilettenkabinen im einfachen Leben eher Luxus als die Regel waren. Immerhin gab es dort noch Trennwände, die hier auch fehlten.
Als sie zurück waren, erzählte ihm Quang, dass solche offenen Toiletten in seiner Schulzeit Gang und Gäbe waren, aber das das Drumherum immer absolut sauber war .Aber wer sollte hier in den Bergen schon sauber machen.
Zurück im Haus holten sie Isomatten und Schlafsäcke hervor. Quang hielt ihm eine dicke Windel hin. Friedemann hatte darauf gehofft, wiegelt aber trotzdem zunächst ab. Erst das Angebot von Quang ihn zu wickeln, ließ ihn einwilligen. Etwas enttäuscht war er von Quangs Ankündigung, dass sich nichts abspielen würde.
Strumpfhose in die Kniekehle, Po hoch, Windel drunter, Einmal Schnelldurchgang Öltuch, zuklappen und Klebstreifen fest fixieren, Strumpfhose hoch, -fertig.
Friedemann genoss dieses warme, weiche Gefühl mit der gewissen Enge, diesen kaum wahrnehmbaren Reiz des äußeren Reibens und den Widerstand, die jedes Aufrichte im Ansatz zunichte macht.
So genossen sie das weiche Polster an ihrem Allerwertesten auf der Harten Holzbank, beim Frühstück. Sie würden die letzte Etappe heute schaffen, ohne eine Zeltübernachtung.
Kurz vor dem Ende der Tour bog Quang in einen kleinen Weg. Es war ein klarer schöner Tag, kühl, aber eine angenehm frische Kühle, die sich je weiter sie den Weg gingen, verstärkte. Sie gelangten zu einem Bachlauf, der sich hinter einem kleinen Wasserfall einen kleinen Teich ausgebildet hatte. Das Wasser war frisch aber nicht wirklich kalt.
Quang begann unter den verwunderten Blicken von Friedemann das Zelt aufzubauen, legte die Isomatten aus.
Dann zog er sich vollkommen nackt aus und forderte Friedemann auf, das gleiche zu tun. So im Adamskostüm stiegen sie in das leine Becken, das schnell tief wurde. Das ihr bestes Stück eher schrumpfte als wuchs, war lediglich der Wassertemperatur geschuldet. Nach dem Bad gingen sie mit den Armen über der Schulter lachend zu ihren Sachen. Quang hielt zwei Windeln aus seinem Rucksack hoch. Zwei Glieder zuckten. Friedemann nickte und Quang stand breitbeinig vor ihm und gab ihm eine Windel. Friedemann verstand und begann etwas ungeschickt die Windel zwischen Quangs Beinen zu ziehen. Als er den Windelteil am Rücken greifen wollte, berührten sich ihre Glieder und streckten sich gen Norden. Quang nickt nur und Friedemann schloss die Windel. Eine kleine Massage von Quang stabilisierte den schon etwas schiefen Turm von Friedemann, um schließlich den Eiffelturm in der Windel verschwinden zu lassen.
Sie legten sich bäuchlings auf die im Zelt ausgebreiteten Isomatten, die Hände auf dem Windelpo des jeweils anderen. Rhythmische Bewegung begleiteten den schneller werdenden Atem. Sie waren wieder bei den „Übungen“. Tief blickten sie sich in die Augen und gleichzeitig stockte der Atem, ein tiefes Einatmen, das Zucken und dann die Körperwärme des weißen Saftes in der Windel waren deutlich zu spüren. Die beiden langen noch lange so nebeneinander. Sie hätten gerne einfach so in Windeln gesessen, aber dazu war es zu kalt. Zumal es jetzt hieß Abendessen angeln. Quang holte einen Schlüssel und ging zu einer am Rande stehenden verschlossenen Holzkiste. Darin, Angeln, Grillrost, Messer, Teller – alles für einen Fischgrillabend am Lagerfeuer. Sie zogen die schönen warmen braun beige gemusterten Strumpfhosen aus Yakwolle über die Windel und holten die Pullover aus den Rucksäcken und zogen ihren Wanderschuhe wieder an. Ein cooler Anblick, aber gut, dass sie niemand so sehen würde.
Quang kannte die besten Stellen und zwei Fische waren schneller gefangen als das Feuer richtig in Gang war. Es war der Abend der Abende, der Abend der Wahrheit. Quang erzählte von seiner Vorliebe für Windeln, die aus einer Grundschulzeit stammte. Er wurde ausgelacht, aber auch bemuttert, er stand im Mittelpunkt, alle Bemühungen den einzigen Sproß der Familie trocken zu bekommen. Er war schon trocken, machte aber hin und wieder absichtlich in die Windel. Erst als man ihm mit dem Arzt drohte und er immer weiter in der Klasse ausgeschlossen wurde, legte er die Windel ab, aber nie den Wunsch eine zu tragen. Sein Vater glaubte es wäre aus der damaligen Zeit ein Bewusstsein für das Problem und damit für das Geschäftspotential entstanden, aber es war seine Tarnung Windeln und Windelhosen ausprobieren zu können.
Auch Friedemann erzählte von seinen Vorlieben, seinem Vater, seinem Onkel und Viktor.
Dann stellten beide noch eine Gemeinsamkeit fest. Sie wollten ihr bestes Stück in nichts hineinstecken, weder darein, wofür es die Natur gebaut hatte, noch oben oder unten, aber sie wollten gemeinsame Erlebnisse. Quag erzählte, für Friedemann unbegreiflich, dass er vieles von dem erzählten gespürt hätte, dass er nicht daran gezweifelt hätte, dass Friedemann die Windel anziehen würde und ein gemeinsamer Höhepunkt die Erfüllung für beide sei. Mit einem Langarmshirt, Windel und Strumpfhose bekleidet legten sich beide in einen Schlafsack -eng an eng.
Die nächsten Monate waren mit die erfülltesten in Friedemannsbisherigem Leben. Er arbeitet viel mit Quang. Er tüftelte an Maschinen, Quang an Marketing. Windelüberhosen aus Wolle, spezielle Einlagen für Windelpants, saugstarke attraktiv aussehende Klebewindeln für Jugendliche und Strumpfhosen für Jungen, Heranwachsende und Männer.
Und nach Feierabend waren sie eng zusammen, und der Badeteich am Wasserfall wurde noch oft besucht. Friedemann lernte ein wenig, was Quang als Eins mit dem anderen werden meinte. Es war Befriedigung für beide und die Windel war ein wichtiger Teil ihrer gemeinsamen Aktivitäten geworden.
Auch geschäftlich lief es nach einem Großauftrag aus China erstaunlich gut. Friedemann hatte drei optimierte Produktionsstraßen entworfen. Die Produktion der Wollwindelhosen war bereits angelaufen und die Vorbestellungen übertrafen alle Erwartungen. Auch die Rückmeldungen auf die Windeln und Strumpfhosen waren mehr als positiv.
Kurz vor seiner geplanten Rückreise, baten ihn Quang und sein Vater in das große Büro. Ein Raum, den nur wenige wichtige Gesprächspartner betreten durften. Dort wurde ihm ein Beteiligungsangebot unterbreitet und Pläne für Europa geschmiedet. Für Friedemann bedeutet dies, er wäre weitgehend finanzielle unabhängig. Gleichzeitig wurde Quang die volle Verantwortlichkeit für diesen Geschäftssteil übertragen. Das hieß, er und Quang würde nsich regelmäßig sehen. Friedemann war überglücklich.
Neben dem festlichen Essen und Champagner, stießen die beiden am späten Abend noch auf Ihre Art an. Auf der Spitze ihrer beiden Türme legte sich gleichzeitig ein weißer Schleier der sich wohltuend wärmend vermischte und langsam an den starren äußeren Mauern herunterlief. Prickelnd, wie Champagner. Danach legten sie ihre Windeln an und genossen engumschlossen ihre Bettschwere.

Autor: Olaf | Eingesandt via Ticket

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Lebenskunst – Haus Ledwin (4)
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