Laura (5)
Viktoria rannte nach draußen und konnte Laura noch sehen, die vor Traurigkeit sehr langsam lief. Viktoria erkannte Laura von hinten vor allem am Hund und rief laut: „Halt warte! Ich muss dich was fragen!“
Laura blieb stehen und Viktoria rannte zu ihr. „Was ist denn noch?“, fragte Laura.
„Komm schnell mit zurück!“
Laura war überrascht und dachte sich: „Warum hab ich jetzt doch noch eine Chance?“
Wieder in der Wohnung angekommen befahl Viktoria: „Schuhe und Mantel aus und setz dich aufs Bett!“
Laura tat dies unhinterfragt und fragte sich, was als Nächstes passiert.
Viktoria setzte sich neben Laura und fasste ihr an die linke Hosentasche, in der Laura den Schnuller hatte und fragte: „Was hast du vor zwei Wochen bei mir gesehen? Vielleicht das hier?“
Viktoria öffnete die Schublade vom Nachttisch.
Laura fiel Viktoria an den Hals und meinte: „Ich konnte nicht glauben, dass ich endlich jemanden sah, der meine Leidenschaft teilt. Ich hatte nur die ganze Zeit viel zu viel Angst, es dir zu sagen.“
„Aber warum hattest du so viel Angst?“, fragte Viktoria. „Was glaubst du wie sehr ich mich gefreut hätte, wenn du mich sofort darauf angesprochen hättest? Glücklicherweise wissen wir es jetzt und können nun offen über alles reden.“
Laura meinte: „Ich hab noch nie jemanden getroffen, der mein kleines Geheimnis teilt und genau davor hatte ich so große Angst, dass ich nie mit dir befreundet sein kann, weil ich etwas falsch machen könnte.“
„Aber, aber“, witzelte Viktoria. „Ich hab auch noch niemanden mit unserem Geheimnis getroffen und deshalb freu mich jetzt riesig, dass ich dich hab!“
Laura musste weinen und nahm ihren Schnuller in den Mund. Viktoria steckte sich daraufhin auch einen Schnuller in den Mund, legte Laura aufs Bett und drückte sie fest an sich. „Du bist mir eine“, meinte Viktoria noch. Laura fühlte sich sehr erleichtert und kuschelte sich fest an Viktoria.
Nach etwa einer Stunde fragte Viktoria: „Traust du dir zu, mich zu wickeln. Das habe ich mir immer gewünscht.“ Sie ergänzte noch leicht anstachelnd: „Das kannst du doch für mich machen, nachdem du mich jetzt so lange auf die Folter gespannt hast.“
„Ja das müsste ich hinkriegen“, sagte Laura.
„Sehr schön“, freute sich Viktoria. „Dann gehen wir morgen nach der Uni direkt zu dm und holen mir ein paar Windeln.“
Laura war einverstanden. Sie fragte mit ängstlicher Stimme: „Kann ich … kann ich heute Abend hier bei dir bleiben?“
Viktoria sagte schmunzelnd: „Du bist doch bereits hier und natürlich kannst du über Nacht bleiben meine Süße. Nur warum hör ich schon wieder Angst aus deiner Stimme?“
„Ach ich weiß es nicht“, meinte Laura und begann heftiger zu schnullern.
„Komm noch mal her mein kleiner Angsthase“, sagte Viktoria und nahm Laura erneut in den Arm.
Plötzlich wurden sie von einem lauten Bellen unterbrochen. „Ach Ivar, dich hab ich ja ganz vergessen“, ärgerte sich Laura und kraulte ihn. „Hast du etwas da für den Hund?“, fragte sie. „Ich hab noch etwas Fleisch im Kühlschrank, welches er haben kann.“
„Supi!“, freute sich Laura.
Viktoria nahm einen tiefen Teller und legte das Fleisch hinein. Sofort verschlang Ivar die leckere Kost.
„Wollen wir uns was bestellen?“, fragte Viktoria.
„Ja gerne“ kam als Antwort.
„Auf was hast du Lust?“
Laura antwortete unsicher: „Mir egal. Such du aus.“
Viktoria bestellte asiatisches Essen. Weil sie ahnte, dass Laura sich nicht entscheiden könnte, bestellte sie einfach für sich und sie etwas Sushi und Nudeln mit Ente.
„Was ist es geworden?“, fragte Laura neugierig.
„Du wirst es schon sehen“, erwiderte Viktoria.
Die beiden steckten ihre Schnuller wieder rein und spielten mit Viktorias Stofftieren.
Als das Essen kam, öffnete Viktoria die Tür. Der Lieferbote sah die beiden schnullernden Mädchen und sagte nur: „Lasst es euch schmecken meine Süßen“ und ging wieder. Laura dachte nur: „Was ist, wenn der mich auf der Straße wiedererkennt?“
Viktoria nahm den Schnuller aus dem Mund und rief: „Los komm, ich mag kein kaltes Essen.“
Laura setzte sich an den Tisch und nuckelte sehr stark.
Viktoria sagte: „Was ist? Mit Schnuller im Mund kann man schlecht essen. Ist irgendwas?“
Laura nuckelte noch etwas, nahm den Schnuller raus und sagte: „Was ist, wenn der Typ von grade mich auf der Straße erkennt?“
„Du machst dir immer Gedanken. Er hat sich dein Gesicht bestimmt nicht gemerkt und jetzt iss endlich.“
Nach dem Essen gingen die beiden ins Bett. Natürlich mit Schnuller, denn beide konnten keinesfalls ohne einen Schnuller einschlafen. Sie kuschelten sich aneinander und schliefen friedlich ein.
Am Morgen wachten die Mädchen erst spät auf und verpassten deshalb die erste Vorlesung. Sie hatten einfach zu gut geschlafen.
Laura sagte: „Jetzt müssen wir aber schnell in die Uni. Kann der Hund hierbleiben? Der ganz lieb und macht auch bestimmt nichts kaputt.“
„In Ordnung“, sagte Viktoria. Aber sie legte ihre Stofftiere vorsichtshalber ins Bad und schloss ab, da sie wusste, wie Hunde normalerweise mit Stofftieren umgehen.
Nach der Uni gingen die beiden in Richtung Drogerie.
„Wo gehen wir hin?“, wollte Laura wissen.
„Na wohin wohl? Zu dm natürlich. Hast du das etwa schon vergessen?“, fragte Viktoria schmunzelnd.
„Äh nein natürlich nicht“, meinte Laura und war leicht beschämt.
„Jetzt mach dir nicht immer so einen Kopf. Du machst dir viel zu viele Gedanken und Vorwürfe“, fiel Viktoria auf.
„Ja das sagt Johanna auch immer“, sagte Laura.
„Dann stell dir doch einfach mal vor, dass die ganze Welt dich liebt und du alles machen darfst. Niemand wird dir für irgendetwas Vorwürfe machen.“
„Aber vorgesternabend wurde ich von einem Typen wegen meinem Schnuller blöd angemacht“, sagte Laura mit Tränen in den Augen.
„Kennst du den?“, fragte Viktoria.
„Nein.“
„Na dann. Den wirst du nie wieder sehen.“
„Und was ist wenn doch?“
„Wirst du nicht!“, versicherte Viktoria. „Ist er dir gefolgt?“
„Nein, weil Max ihn verscheucht hat.“
„Siehst du! Alles ist in Ordnung. Aber wer ist Max?“
„Vielleicht der neue Freund von Johanna“, sagte Laura.
„Wieso nur vielleicht?“, fragte Viktoria.
„Sie kennen sich erst seit vorgestern, aber ich glaube es passt zwischen den beiden“, sagte Laura.
Die beiden waren nun bei dm angekommen und gingen zu den Windeln. Laura blickte sich noch um, weil sie nicht bei den Windeln gesehen werden wollte.
„Es interessiert absolut niemanden, was wir hier machen. Glaubst du, die Größe hier würde mir passen?“, sagte Viktoria.
„Keine Ahnung … ich denke schon“, entgegnete Laura.
„Supi dann nehm ich mal zwei Packungen mit.“
Viktoria nahm noch etwas Creme für den Hintern mit und die beiden gingen zur Kasse.
Nach dem Bezahlen fragte Laura: „Glaubst du, die Kassiererin hat etwas gemerkt?“
„Was soll sie gemerkt haben?“, fragte Viktoria. „Es kann ihr doch völlig egal sein und außerdem bedient sie so viele Kunden am Tag, dass sie uns schon längst wieder vergessen hat. Ich wiederhole mich: Du machst dir immer so einen Kopf.“
„Aber …“
„Nein! Und jetzt komm endlich, ich freu mich ja schon auf gleich. Ich hoffe du auch.“
„Auf jeden Fall wird es eine neue Erfahrung.“
„Wir müssen noch etwas für meinen süßen Ivar kaufen“, sagte Laura. „Er wird Hunger haben, wenn wir bei dir sind.“
„Ja klar“, sagte Viktoria. „Bei meinem Wohnheim in der Nähe ist ein Supermarkt.“
Laura holte eine Dose Hundefutter aus dem Supermarkt und dann gingen die Mädchen nach Hause.
Bei Viktoria im Wohnheim gab es erstmal eine feuchte Begrüßung von Ivar.
„Mein Schatz!“, sagte Laura und streichelte ihn ausführlichst.
„Ich hab hier was für dich“, sagte Laura.
Sie gab das Futter in einen tiefen Teller und stellte es dem Hund hin.
Ivar stürzte sich auf das Futter.
„Ich bin immer wieder erstaunt, wie schnell Hunde fressen können“, sagte Viktoria.
„Besonders die Labbies. Die sind extrem verfressen“, sagte Laura.
Viktoria legte sich aufs Bett und fragte: „Gehts los?“
„Ich weiß nicht“, zögerte Laura.
„Ach meine Süße, was ist denn jetzt noch?“
„Ich kenn dich doch erst seit zwei Tagen und ich hab seit 18 Jahren zu niemandem engen Kontakt aufgebaut.“
„Ach Laura. Wenn du mir nicht vertrauen würdest, dann wärst du jetzt nicht hier. Du breitest mir echt Kopfzerbrechen.“
„Ja stimmt schon.“
„Was sind denn deine Befürchtungen. Was soll denn jetzt so schlimmes passieren? Ich hab dich sehr lieb gewonnen und du mich doch auch, oder?“
„Ja schon. Ich bin froh, dich gefunden zu haben“, sagte Laura.
„Also dann, was soll denn passieren?“
„Ich weiß es nicht.“
„Na dann los, mein Hintern wickelt sich nicht von alleine.“
„Und es ist wirklich ok für dich?“
„Ja und jetzt mach. Du hast es mir versprochen!“
Laura war sehr aufgeregt. Sie nahm den Schnuller in den Mund und Viktoria tat es ihr gleich. Laura zog Viktorias Hose herunter und sah ihren rasierten Intimbereich. Sie nahm die Creme auf ihre Hand und schmierte Viktoria ein, was diese sichtlich genoss. Laura nahm eine Windel aus der Packung und befahl: „Hintern hoch!“. Viktoria tat dies sofort und Laura legte ihr die Windel um und verschloss diese. Danach zog Laura noch Viktorias Hose wieder hoch.
Viktoria nahm Laura in den Arm und sagte durch ihren Schnuller: „Siehst du, war doch gar nicht schlimm. Ich danke dir. Ein Traum wird wahr.“
Laura war etwas erleichtert. Sie überlegte, ob sie auch eine Windel haben wollte, aber Viktoria sollte sie noch nicht nackt sehen. Dafür war es ihr einfach noch zu früh.
Nach einiger Zeit ging Laura mit dem Hund nach Hause. Sie brauchte wieder etwas Zeit für sich.
Die Woche verging ohne besondere Vorkommnisse. Laura und Viktoria schrieben sich viel, wollten sich aber erst am Samstag wieder treffen.
Am Samstag war es besonders kalt, daher fragte Viktoria über WhatsApp, ob Laura Lust hatte, in die Therme zu gehen. Laura willigte ein. Sie liebte Thermen, wollte aber nicht in die Sauna gehen, weil sie nicht vor anderen Leuten nackt sein konnte. Überhaupt wussten nur Johanna, Klara und Julia, wie Laura nackt aussah. Weil Johannas Eltern eine Sauna im Haus hatten, war sie aber dennoch schon ein paar mal in der Sauna.
Sie trafen sich in der Stadt und fuhren zusammen zur Therme. Sie genossen das warme Wasser bei der Kälte und konnten sich vom Stress aus der letzten Zeit erholen.
Als sie wieder zurück fuhren, sagte Viktoria: „Du Laura, ich will unbedingt wissen, wie es bei dir zuhause aussieht. Darf ich zu dir mitkommen?“
„Ja schon, aber …“
„Jetzt mach dir bitte nicht wieder in die Hose. Wir sind doch Freundinnen, oder?“
„Ja natürlich. Ich hab nur vor allem Angst, auch wenn ich dir vertraue.“
„Das ist mir schon aufgefallen. Wenn es dich beruhigt, können wir auch den ganzen Abend kuscheln und nuckeln.“
„Das wäre schön. Und ein guter Film darf auch nicht fehlen.“
„Das machen wir, kleine Laura.“
„Wieso kleine Laura? Ich bin doch etwas größer als du.“
„Das war nicht auf die Körpergröße bezogen. Du bist halt die ganze Zeit wie ein kleines, ängstliches, anhängliches Mädchen.“
„Ich weiß, aber ich kann halt einfach nicht anders. Ich brauche körperliche Nähe einfach, sowie meinen Schnuller. Außerdem hast du ja auch noch einen Schnuller.“
„Ja, nur kann ich tagsüber zu einer erwachsenen Frau werden, was du nicht kannst.“
„Weiß ich doch. Ich brauche halt einfach immer und überall Sicherheit und die kriege ich nur durch körperliche Nähe zu vertrauten Menschen und durchs Schnuller nuckeln.“
Als die Mädchen bei Laura waren, war Viktoria begeistert von der liebevollen Wohnung. „Man hast du es dir niedlich gemacht hier. Am liebsten würde ich gleich hier einziehen, aber für zwei Leute ist es dann doch zu eng hier.“
Ivar sprang an Laura hoch und schleckte ihr Gesicht ab.
„Ich liebe dich“, sagte Laura zu ihrem Hund und gab ihm sein Futter.
Die beiden Mädchen zogen die Schuhe aus und Viktoria zog eine Windel aus ihrer Tasche und legte sich auf Lauras Bett.
„Wickelst du mich bitte wieder?“, fragte Viktoria und machte den Hundeblick.
„Mach ich“, sagte Laura und zog Viktorias Hose runter. Als Laura Viktoria eincremte, sagte Viktoria: „Wie schön wäre es denn, wenn du mich den ganzen Tag eincremen würdest. Das ist so ein schönes Gefühl.“
„Das geht nicht“, sagte Laura nur und legte Viktoria die Windel um.
„Weiß ich doch, aber es ist eine schöne Vorstellung“, schwärmte Viktoria. „Zieh mir die Hose bitte ganz aus. Ich will nur meine Windel untenrum spüren.“
Laura machte dies wie selbstverständlich. Daraufhin zog Viktoria noch ihren Pullover aus. Als Laura Viktoria nur mit BH und Windel sah, zögerte sie kurz.
„Jetzt leg dich dazu und wir kuscheln. Das wolltest du doch?“, sagte Viktoria ungeduldig.
„Ja klar“, sagte Laura und zog sich auch bis auf die Unterwäsche aus und legte sich zu Viktoria. Die beiden krochen unter Lauras große flauschige Kuscheldecke und Laura machte den Fernseher an. Sie steckten sich gegenseitig ihre Schnuller in den Mund und kuschelten sich eng aneinander. Ivar legte sich auf die beiden und wurde von Laura und Viktoria die ganze Zeit gekrault, was er sichtlich genoss und zum Dank immer wieder die Gesichter der Mädchen abschleckte.
Irgendwann schliefen die Mädchen ein.
Am nächsten Morgen bereitete Laura das Frühstück vor. Während Viktoria im Bad war, machte Laura nur in Unterwäsche und Schnuller die Pancakes, ihr Lieblingsessen.
„Du siehst ja süß aus“, meinte Viktoria, als sie aus dem Bad kam.
Laura stellte die Pancakes auf den Tisch, zog sich an und nahm den Schnuller raus.
„Die waren ja wirklich fabelhaft, deine Pancakes“, lobte Viktoria.
„Übung macht nunmal den Meister“, sagte Laura, die sich die Pancakes wirklich sehr oft machte.
„Wechselst du mir bitte noch die Windel, bevor ich gehe?“, fragte Viktoria.
„Ja mach ich“, sagte Laura und machte es. Danach verabschiedete sich Viktoria: „Wir sehen uns ja morgen in der Uni. Machs gut meine Süße.“
„Bis dahin“, sagte Laura, als plötzlich ihr Handy klingelte.
Autor: kleineHexe | Eingesandt via Formular
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Wieder eine tolle Fortsetzung Deiner Geschichte. Ging dann ja doch recht schnell, das sich Laura und Viktoria wieder sahen und sich einig wurden. Freu mich schon auf den nächsten Teil.
Sehr süßes Kapitel. Ob Laura sich traut den nächsten Schritt zu gehen?