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Kleiner Hase und das große Chaos (5)

22/03/2026 1 comment Article Gemischt Timo
This entry is part 5 of 5 in the series Kleiner Hase und das große Chaos
Windelgeschichten.org präsentiert: Kleiner Hase und das große Chaos (5)

Kapitel 5: Einmal Selbstfindung bitte!

 

Ich lag schon ein geraume Weile in der Badewanne und versuchte an nichts zu denken, auch wenn es alles andere als einfach war. Ich hatte mein Handy mit ins Badezimmer genommen und irgendwelche ruhige und entspannende Musik an gemacht um mich hauptsächlich darauf zu konzentrieren. Mal gelang es mir, mal nicht. Ich lehnte gerade mit dem Kopf an der Kante der Badewanne und hatte die Augen geschlossen. Ich merkte, dass das Wasser langsam kälter wurde. Ich öffnete die Augen und hob meinen Arm aus dem Wasser. Ich war definitiv schon lange im Wasser, denn meine Finger zeigten die typischen Spuren von langem Wasserkontakt. Es wurde Zeit aus der Wanne zu steigen. Warum auch immer nahm ich meine Hand und drückte meine Nase zu, dann atmete ich tief ein und ließ mich kurz unter Wasser gleiten. Einen kurzen Moment hatte ich das Gefühl einmal aus der bekannten Welt in eine völlig unbekannte abzutauchen, auch wenn ich nichts davon sehen konnte, weil ich die Augen geschlossen hatte. Auch wenn der Moment nur kurz andauerte und ich kurz darauf wieder auftauchte, fühlte ich mich trotzdem ein wenig befreiter, fast so als ob irgendwelcher Ballast beim Auftauchen hängen geblieben war. Mit meinem Fuß fischte ich nach dem Stöpsel der Badewanne und löste ihn. Das Wasser in der Wanne wurde langsam weniger. Ich stand vorsichtig auf und nahm eines der Badetücher aus dem Schrank, der in der Nähe der Badewanne stand. Ich hatte alles außer meine Haare schnell abgetrocknet. Ich ging zum Spiegel und nahm den Föhn in die Hand. Es dauerte bestimmt zehn Minuten bis ich meine Haare halbwegs trocken hatte und wirklich ansehnlich waren sie nicht. Das würde ich noch ändern, sage ich zu mir selbst. Mein Blick fiel zunächst auf das was ich vor meinem Bad mitgebracht hatte. Kathi hatte mir geraten einfach meine kleine Welt zu genießen. Dafür musste ich wohl in eben diese eintauchen. Ich schaute auf den Body, den dünnen Jumpsuit. Einfach nicht drüber nachdenken…einfach machen. Ich schloss die Augen und atmete einmal tief durch. Die entspannende Musik nervte mich urplötzlich. Ich machte die Augen auf und suchte nach etwas anderem…irgendetwas fröhlichem…es dauerte eine Moment, dann fand ich etwas passendes. Ich legte das Handy wieder beiseite und hörte einen Moment auf die Musik. Definitiv besser. Ich schnappte mir meinen Body und zog ihn möglichst schnell über meinen Kopf, aus Angst ich würde mich vielleicht doch um entscheiden wenn ich mir Zeit lassen würde. Das gleiche tat ich mit der Windel, auch wenn das etwas schwieriger war. Ich wickelte mich selten selbst, eigentlich nur dann wenn ich bei Rob war und dann im stehen, also stellte ich mich mit dem Rücken an die Badezimmertüre und begann mit halbwegs geübten Griffen an meiner Windel zu werkeln. Es dauerte ein wenig bis ich wirklich zufrieden war. Normalerweise war das einfacher. Wahrscheinlich war es gerade einfach schwieriger, weil ich zeitgleich alle möglichen Gedanken ignorierte, die mir Zweifel einreden wollten. Als ich die Knöpfe des Bodys schließen wollte, merkte ich sogar, dass meine Finger zitterten. War ich wirklich so nervös oder wie? Nochmal tief durchatmen. Ich schaffte es endlich den letzten Knopf zu schließen. Jetzt waren meine Haare an der Reihe. Ich ging wieder zum Spiegel. Ich schnappte mir ein Bürste und brachte meine Haare zunächst in die Richtung einer Frisur. Ich griff nach dem Haargummi, das ich vor meinem Bad auf das Waschbecken gelegt hatte. Ich hatte die Haare schon wie immer hinter meinem Kopf zu einem Zopf zusammengehalten und wollte gerade das Haargummi mit der anderen Hand befestigen als mir bei einem weiteren Blick in den Spiegel eine ganz andere Idee kam. Wirklich kindlich wirkte die Frisur nicht. Irgendwie war mir gerade nach etwas ganz anderem. Ich ließ meine Haare wieder los und legte das Haargummi beiseite.

 

————————————————————————————————————————

 

Das Ergebnis stellte mich nach einigen Versuchen schlussendlich zufrieden. Auch wenn das Ergebnis nicht an die Frisuren meines Bruders heran kam, war ich zufrieden. Es war zwar kein Hexenwerk, das ich veranstaltet hatte, aber es passte zumindest zur aktuellen Stimmung, nämlich der Stimmung auf meine kleine Welt, auch wenn ich mich selbst ein wenig dazu zwang. Zwei Zöpfe wie bei einem Kindergartenkind lächelten mich förmlich im Spiegel an. Ich begutachtete das Ergebnis einen Moment lang von allen Seiten als es an der Türe klopfte.

 

„Meike? Ist alles in Ordnung? Kathi meinte du wolltest nur ein Bad nehmen. Das ist jetzt aber schon fast drei Stunden her.“ hörte ich meine Mutter draußen sprechen. Drei Stunden? Hatte ich wirklich so lange in der Wanne gelegen? Nein bestimmt nicht. Eine Stunde oder anderthalb vielleicht, allerhöchstens zwei. Das hieß ich hatte mit dem Umziehen und meinen Haaren fast eine Stunde zugebracht. Naja wenigstens war ich mit dem Ergebnis zufrieden. Es klopfte nochmals. Ich ging schnell zur Türe und öffnete sie.

 

„Sorry. Ich musste gerade noch meine Haare fertig machen.“ antwortete ich meiner Mutter, die mit einem besorgten Gesicht vor der Türe wartete.

 

„Da hat sich jemand aber ganz schick gemacht.“ entgegnete meine Mutter mit einem Lächeln im Gesicht.

 

„Ähm…ähm…ja mir war irgendwie danach…“ stammelte ich und merkte gleich wie ich rot wurde.

 

„Anscheinend war dir auch nach etwas anderem, wenn ich dich so ansehe.“ merkte sie an. Ich wusste natürlich was sie meinte.

 

„Hmmm…weiß nicht…lieber nicht drüber reden.“ erwiderte ich. Moment das war doch kein ganzer Satz.

 

„Nicht drüber reden…na gut. Was hältst du davon, wenn du noch deinen Jumpsuit anziehst, den ich dahinten liegen sehe und dann in die Küche kommst?“ fragte meine Mutter. Ich nickte langsam und schloss wieder die Türe. Was war da gerade passiert? War ich nur wegen ein paar Sätzen so krass in meine kleine Welt abgedriftet, dass ich auf einmal nicht mal mehr ganze Sätze sprechen konnte oder wollte? War das ein gutes Zeichen oder ein schlechtes Zeichen? Besser nicht drüber nachdenken, dachte ich sofort danach. Nachdenken ist gerade schlecht. Ganz schlecht. Einfach genießen. Ich nahm meinen Jumpsuit und zog auch diesen an. Zu guter letzt nahm ich noch meine Brille und machte mich auf den Weg in die Küche.

 

Ich öffnete langsam die Türe und erwartete eine böse Überraschung, aber dem war nicht so.

 

„Da bist du ja. Hier du nimmst jetzt mal den Tee und dann ab ins Wohnzimmer.“ forderte meine Mutter mich sofort auf als ich die Türe eine handbreit geöffnet hatte. Mein Blick fiel auf den Tisch. Darauf wartete ein Fläschchen mit Tee. Ich ging langsam zum Tisch und nahm das Fläschchen.

 

„Ähm…danke.“ meinte ich.

 

„Gerne, jetzt ab ins Wohnzimmer.“ forderte meine Mutter mich erneut auf. Ich war zwar immer noch ein wenig verwirrt warum ich erst in die Küche kommen sollte und dann ins Wohnzimmer geschickt wurde. Es würde Gründe geben, einfach mal nicht alles zu Tode denken. Ich machte mich also auf den Weg  ins Wohnzimmer. Ich öffnete die Türe und wunderte mich darüber, dass die Rollladen im Wohnzimmer unten waren und das Wohnzimmer dementsprechend verdunkelt war. Die einzige Lichtquelle, die mir direkt ins Auge fiel war der Fernseher. Anscheinend war dort gerade irgendeine DVD am Laufen, aber es wirkte so als ob sie gerade pausiert war. Ein wenig unsicher schaute ich nochmal zurück in die Küche, aber meine Mutter schien mich gerade nicht zu beachten sondern werkelte wieder an irgendetwas an der Küchenzeile. Mit noch mehr Fragezeichen machte ich mich auf den Weg zum Sofa.

 

„Hast dir Zeit gelassen.“ hörte ich von rechts als ich auf der Höhe des Sofas war und schreckte auf. Mein Fläschchen fiel auf den Teppich im Wohnzimmer. In dem Moment war ich froh, dass es nicht aus Glas war. Ich schaute immer noch erschrocken nach rechts und erblickte Kathi, die in ihrem Jumpsuit auf dem Sofa lag und anscheinend auf etwas wartete oder auf jemanden.

 

„Musst du mich so erschrecken?“ beschwerte ich mich nachdem ich mich von dem ersten Schock erholt hatte und schaute grimmig zu Kathi. Auch wenn mir klar war, dass sie meinen grimmigen Blick bei dem schlechten Licht wahrscheinlich nicht wahrnehmen würde.

 

„Sorry war keine Absicht.“ entschuldigte Kathi sich und zog kommentarlos ihre Beine zu sich um mir Platz auf dem Sofa zu machen. Ich hob zunächst mein Fläschchen auf und setzte mich dann.

 

„Was wird das hier?“ fragte ich verwundert.

 

„Erinnerst du dich daran was ich gesagt habe? Einfach das Wochenende und deine kleine Welt genießen so gut es geht.“ antwortete sie.

 

„Ja…das erklärt aber noch nicht was ich hier machen soll.“ konterte ich.

 

„Ähm…möglicherweise…hab ich das ja gegenüber Mama erwähnt und sie hatte einen spontanen Einfall.“ gestand Kathi. Ich konnte mir selbst in dem schlechten Licht vorstellen, dass sie gerade rot anlief. Ich wusste nicht ob ich das gut finden sollte, dass ich ein wenig zu meinem Glück gezwungen werden sollte, aber für den Moment ließ ich es mir noch gefallen. Einfach nicht drüber nachdenken und versuchen abzuschalten.

 

„Ich weiß nicht wie ich das finden soll, aber ich habe jetzt keine Lust zu streiten. Schauen wir uns irgendeinen Film an?“ fragte ich um das Thema auf den Fernseher zu lenken.

 

„Sicher. Ich dachte an die Eiskönigen.“ meinte Kathi mit einem breiten Grinsen, das ich zwar nicht sehen konnte, aber mir bildlich vorstellen konnte.

 

„Gut, aber ich lege mich auf das andere Sofa, wird hier sonst ein bisschen eng.“ entgegnete ich und stand auf. Ich hatte mich nicht mal hingesetzt und der Film wurde schon angeschaltet. Ein wenig mit der Situation überfordert legte ich mich auf das zweite Sofa und begann langsam meinen Tee aus meinem Fläschchen zu trinken. Ob das alles irgendwie beim Abschalten helfen würde oder mir in irgendeiner Form Klarheit bringen würde wusste ich nicht, aber ich wollte es zumindest versuchen.

 

————————————————————————————————————————

 

Ich wunderte mich, dass ich nichts mehr hörte. Ich öffnete die Augen und sah nur noch weißes Licht vom Fernseher. Ich richtete mich verwundert auf und schaute zu der Stelle, an der Kathi saß und erschrak nochmals, dieses mal jedoch nicht wegen Kathi.

 

„Hallo Meike.“ begrüßte mich ein sehr bekanntes Gesicht. Was war das hier? War das ein Traum? Es musste so sein sonst würde ich wohl kaum von mir selbst begrüßt werden. Ich wusste nicht warum, aber die zweite Meike war mir nicht geheuer. Ich rutschte ein wenig auf dem Sofa zurück und betrachte sie oder besser gesagt mich eindringlich. Was störte mich an ihr? Ich hätte am liebsten die Augen geschlossen um mich besser konzentrieren zu können, aber irgendetwas tief in mir riet mir davon ab. Sollte ich vielleicht einfach mit ihr sprechen? Das wäre bestimmt zu einfach oder.

 

„Du weißt es nicht mehr oder?“ fragte sie mich plötzlich. Was sollte ich nicht mehr wissen?

 

„Das hier ist ein verrückter Traum und nicht mehr.“ wich ich aus und hoffte jeden Moment aufzuwachen.

 

„Naja verrückt ist er nicht. Hast du nie drüber nachgedacht wie du deine Probleme löst? Das passiert nicht einfach so. Kennst du den Spruch man soll eine Nacht drüber schlafen? Das sagt man nicht ohne Grund. Viele Dinge klärt man unterbewusst im Schaf und erinnert sich dann am nächsten Morgen nicht daran und manchmal…manchmal will man vielleicht sogar, dass man sich daran erinnert. Letzteres trifft auf diesen Traum hier zu.“ erklärte ich mir. Das machte das ungute Gefühl nicht besser sondern ganz im Gegenteil eher noch schlimmer.

 

„Ich würde mich doch daran erinnern, wenn ich mit mir selbst über Nacht meine Probleme diskutiere.“ konterte ich ein wenig trotzig. Mein Gegenüber seufzte.

 

„Wenn das immer so einfach wäre. Glaub mir einfach, dass dir sowas schon mehr als einmal passiert ist.“ versuchte ich mich selbst zu überzeugen.

 

„Schwer vorstellbar, wenn man sich an so etwas nicht erinnert. Was habe ich denn so für Probleme gelöst?“ fragte ich skeptisch.

 

„Also du hast eigentlich eher meine Probleme gelöst…naja eigentlich sind es ja auch deine…alles ein bisschen kompliziert.“ gab mir die andere zu Verstehen.

 

„Bei welchen Problemen habe ich dir bitte geholfen?“ fragte ich neugierig. Ich wusste nicht mal ob ich die Antwort überhaupt wissen wollte. Die andere sagte nichts sondern hob langsam ihren Arm und deutete in Richtung Fernseher. Mit einem sehr sehr unguten Gefühl folgten meine Augen ihrem Arm und ihrem Finger und trafen schlussendlich auf den Fernseher. Es dauerte einen Moment bis ich etwas erkannte. Verstört wandte ich mich wieder meinem anderen ich zu.

 

„Was war das denn für ne kranke Nummer? Warum fängt der Fernseher auf einmal an zu bluten?“ fuhr ich sie geschockt an. Ich schaute sie oder besser gesagt mich eine Weile böse an und hoffte, dass eine Antwort kommen würde. Ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben und mich eigentlich innerlich schon darauf eingestellt den Spaß hier zu beenden, als sie sich doch noch zu Wort meldete: „Ich bin die…die du warst…und nie wieder sein wirst. Ich glaube du verstehst was ich meine oder?“ entgegnete sie unsicher.

 

„Dieser Tag…ich hab das meiste vergessen.“ erwiderte ich nachdenklich.

 

„Du hast nichts davon vergessen du weißt alles noch ganz genau. Jedes noch so kleine Detail. Du hast es nur verdammt gut in dir verschlossen.“ kam sofort von der anderen.

 

„Willst du mir jetzt drohen oder wie? Lässt du das alles auf mich einprasseln, wenn ich hier nicht mitspiele?“ fuhr ich sie erneut an.

 

„Nein…du verstehst das jetzt vollkommen falsch. Das war keine Drohung. Ich will dir damit etwas sagen. Diese Erinnerungen…so tief du sie auch noch vergräbst…sie sind ein Teil von dir. So wie deine kleine Welt. Du kannst beides nicht für immer wegschließen. Irgendwann kommt es wieder hoch. Manches schneller, anderes dauert länger.“ erklärte sie.

 

„Also reden wir jetzt wegen der Sache mit der kleinen Welt oder wie?“ bohrte ich nach.

 

„Worüber sonst?“ erwiderte ich mir.

 

„Es ist halt keine einfache Situation…ich weiß nicht ob ich das noch so will.“ blockte ich gleich ab.

 

„Du gehst da vollkommen falsch dran. Glaubst du das hat sich nur wegen deiner Vorgeschichte und dem Bettnässen entwickelt? Wenn du das glaubst, dann liegst du meilenweit daneben. Den Hang dazu hattest du schon vor Jahren, du hast es nur geschafft ihn eine Zeit lang erfolgreich zu verdrängen oder besser gesagt wurde es von anderen Dinge überlagert. Überleg doch mal hättest du vor fünf Jahren überhaupt die emotionale Möglichkeit gehabt dir darüber Gedanken zu machen in eine kleine Welt zu flüchten? Wohl kaum, denn da bist du oder besser gesagt in der wirklichen Welt geflüchtet. Du hast es dir einfach die simpelste Begründung für das warum ausgesucht, aber die war einfach falsch. Jetzt wo deine Begründung wenn man so will weggefallen ist und du dich wieder mit deiner Vergangenheit beschäftigen musst, hast du Angst. Du hast Angst davor, dass ein zu tiefes Stochern andere Dinge ans Tageslicht bringt.“ erklärte die andere Meike und deutete wieder in Richtung Fernseher. Ich konnte mir denken was sie meinte.

 

„Ok…nehmen wir mal an ich erzähle mir jetzt nicht irgendwelche verkorkste Scheiße…dann ist was genau die Lösung?“ fragte ich. Ich wartete gespannt auf die Antwort. Ich sah wie sich die Lippen der anderen Meike bewegten, aber es kam kein Ton heraus.

 

„Was? Kannst du das nochmal sagen? Was ist die Lösung?“ fragte ich. Ich hörte immer noch nichts. Zusätzlich merkte ich, dass der Raum um mich herum langsam unscharf wurde. Nein verdammt genau jetzt rutschte ich aus meinem Traum heraus, es musste so sein, alles andere machte keinen Sinn. Ich wollte aufstehen, aber ich kam nicht mehr dazu, denn urplötzlich wurde alles schwarz.

 

————————————————————————————————————————

 

Ich schreckte völlig außer Atem hoch und holte tief Luft.

 

„Alles in Ordnung?“ fragte meine Mutter, die neben dem Sofa hockte. Ich konnte ihr Gesicht kaum erkennen, aber ihre Stimme verriet mir, dass sie sich Sorgen machte.

 

„Nur schlecht geschlafen.“ antwortete ich nachdem sich mein Herzschlag beruhigt hatte. Ich drehte mich zu ihr und setzte die Beine auf den Boden. Wie ich schon vermutete hatte, zeigte ihr Gesicht einen besorgten Blick.

 

„Nur schlecht geschlafen?“ fragte sie nochmals.

 

„Ja…war ne anstrengende Woche.“ antworte ich. Sie nickte zustimmend.

 

„Du hast den ganzen Film verschlafen.“ beschwerte sich Kathi. Ich schaute an meiner Mutter vorbei zu ihr. Sie lag nicht mehr auf dem Sofa sondern saß am Tisch und gönnte sich etwas zu Essen. Jetzt erst merkte ich, dass ich meine Brille nicht auf hatte und gar nicht erkannte was es genau war.

 

„Wo ist meine Brille?“ fragte ich. Meine Mutter bewegte sich ein wenig zur Seite und gab den Blick auf den Tisch frei.

 

„Die habe ich gerade auf den Tisch gelegt. Ich war mir nicht sicher ob du wach wirst.“ erklärte sie.

 

„Achja und natürlich gibt es auch für dich eine kleine Überraschung.“ ergänzte sie und deutete auf den Teller neben meiner Brille. Ich musste schmunzeln, weil mir jetzt klar war was Kathi aß.

 

„Dino-Nuggets?“ fragte ich verwundert und erfreut zu gleich.

 

„Ich hielt das für eine gute Idee.“ antwortete meine Mutter.

 

„Eine verdammt gute Idee.“ warf Kathi ein. Ich war mir gerade etwas unsicher was ich genau darauf antworten sollte, also nahm ich mir einfach einen der Dino-Nuggets und fing an zu essen. Einfach nicht zu viel drüber nachdenken, sagte ich zu mir selbst auch wenn das nach diesem skurrilen Traum etwas schwer war.

Autor: Timo | Eingesandt via Ticket

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Kleiner Hase und das große Chaos

Kleiner Hase und das große Chaos (4)
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Tags: hase, chaos, präsentiert, große, kleiner
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Burli
Burli
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23/03/2026 11:40

Das Maike nun nochmal eine Traumsequenz erlebt, damit hätte ich nun nicht gerechnet. Und dann auch gleich wieder so eine konvus. Bin gespannt wie Sie sich entscheidet bezüglich Ihrem zweiten Ich. Kenn bestimmt viele von uns diese Gefühle.

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