Das besondere Internat (8)
Kapitel 8 Zurück
Benjamin sah Heiner schon auf dem Bahnsteig stehen Und winkte ihm zu. Beide bemerkten, dass sie sich gegenseitig viel bedeuten. Sie tauschten sich über die Ereignisse der Weihnachtstage aus und als sie im Internat angekommen waren, setzen Sie nach dem Abendessen ihr Ritual auf dem Zimmer fort. Benjamin präsentierte Heiner seine Sammlung langer Unterhosen, wovon sie zwei an diesem Abend anstelle der Strumpfhosen ausprobierten. Heiner bemerkte das ist sowas schon viele Jahre nicht mehr angezogen hatte: solche Unterhosen aus so weicher und anschmiegsamer Wolle noch niemals gehabt hätte. Er schaute zu Benjamin und machte ihm ein Kompliment wie gut ihm so etwas stehen würde. Benjamin erwiderte, dass auch Heiner darin eine echt coole Figur machen würde.
Heiner holte ein Rechteckiges Kästchen aus dem Koffer, indem sich ein Spielbrett und Spielsteine für Dame und Mühle befanden.
„Dann können wir auch hier auf dem Zimmer spielen,“ bemerkte er „und müssen nicht so in der Kontrolle im Gruppenraum sitzen.“
Benjamin nickte. Heiner holte aus seinem Etui eine Büroklammer bog sie auf und unter dem Filz auf dem die Spielsteine lagen, hob er vorsichtig den Boden ab. Darunter erschien eine kleine Sammlung von „Pfefferminzkaugummi“.
„Wir sind noch rund 20 Wochen hier, Und genau 20 Päckchen passen da unten rein.“ erklärte er grinsend und stolz seinem Gegenüber.
„Wie Immer für uns beide.“
Benjamin holte seine Winterjacke hervor, Und verwies auf eine kleine Reißverschluss Innentasche, deren Innenfutter jedoch am unteren Ende gerissen war. Er fühlte die ganze Jacke ab und schließlich was er suchte. Nach und nach zog er kleine Plastikbeutel hervor. Zudem befanden sich in den exakt zusammengelegten Pullover einige Packungen Papiertaschentücher.
„Natürlich teilen wir diese Vorräte“, grins die in Benjamin an. Beide lachten und freuten sich auf perfekte Spieleabende.
Benjamin erzählte auch, dass er nach dem Internat in eine eigene Wohnung ziehen würde, die von seinen Eltern finanziert würde. Heiner drücke seine Freude aus und verschwieg zunächst seine Sorgen um die Zukunft eines Studiums. Als sie gemeinsam im Bett lagen, legte er sich schwer atmend auf den Rücken und begann dann doch zu erzählen. Benjamin schaute ihn an
„und was wäre mit einer WG mit uns beiden?“
Für Heiner war es ein großer Hoffnungsschimmer.
Die Tage vergingen und die Beiden genossen die gemeinsamen Stunden sowohl beim Lernen als auch die abendlichen Rituale. Sie saßen zusammen einfach im Unterzeug, in Strumpfhose, mal in Wollunterhosen, lagen dann gemeinsam unter der Bettdecke, einfach so oder auch mal engumschlugen. Sie begannen die Tage bis zum Ende zu zählen.
Autor: Olaf | Eingesandt via Ticket
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Rechtschreibung 6 Thema verfehlt. Dies ist Seite mit Thema Windeln und nicht für Religiöse Spinnereien also warum hast du etwas gegen Selbstbefriedigung und scheinbar auch Windeln.
Ich glaube nicht mal, dass er was gegen Windeln hat, weil er sonst nicht auf einer AB/DL-Seite eine Geschichte posten würde sondern es vielleicht wirklich solche Fälle von religiöser Spinnerei geben könnte. Es ist von mir nur eine Annnahme, aber trotzdem schade, dass unsere Haupt-Themen nach kindgerechter Fürsorge und Geborgenheit verfehlt werden!
Auch ich glaube, daß es solche, total aus der Zeit gefallen zu scheinenden Menschen, noch gibt und wage sogar einen autobiographischen Bezug zu vermuten – das Thema wird mit entsprechender Ausführlichkeit und Akrebie behandelt, daß ich anderenfalls nur vermuten kann, daß der Autor mit Homophobie konfrontiert wurde 🫣 !
… Nicht alle leben so offen, wie es heute in einer Großstadt absolut üblich ist !
Fast schon traurig, so etwas noch heute lesen zu müssen…
VG an den Autor ☘️
Was ist das
Abgesagt lustlos 😞