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Laura (11)

22/02/2026 1 comment Article Mädchen kleineHexe
This entry is part 11 of 11 in the series Laura
Windelgeschichten.org präsentiert: Laura (11)

Auf der Rückfahrt fuhren sie direkt in den Odenwald. Zuhause angekommen mussten sich die vier erstmal ausruhen.
„Wenn du hier irgendetwas brauchst, du kannst alle meine Sachen ausleihen und benutzen ohne zu fragen mein Engel“, sagte Laura.
„Danke meine Süße. Ich liebe dich“, sagte Viktoria. „Übermorgen muss ich in Berlin sein. Da ist die Beerdigung und der Notartermin wegen der Erbschaft“, sagte Viktoria. „Ich kann das aber nicht alleine aushalten.“
„Ich begleite dich gerne“, sagte Laura.
„Danke meine Süße. Wir müssen dann morgen schon los.“

Am späten Abend besuchten sie noch Johanna. Sofort sprang Ivar aus dem Haus, als Johanna die Tür öffnete.
„Na mein Süßer“, sagte Laura. „Ich hab dich unendlich vermisst. Du mich auch?“
Der Hund bellte nur zustimmend.
„Hey meine Kleine“, sagte Johanna und drückte Laura ganz fest.
„Viktoria, was machst du denn hier?“, fragte sie überrascht.
„Sie wohnt jetzt bei uns“, sagte Laura.
„Wieso nicht mehr bei deinen Eltern?“, fragte Johanna.
Viktoria brach in Tränen aus.
„Oh nein“, sagte Johanna. „Was ist denn passiert?“
„Meine Eltern sind tot“, weinte Viktoria.
„Das tut mir leid“, tröstete sie Johanna.
„Ich hab keine Familie mehr“, sagte Viktoria und drückte sich fest an Laura und Johanna.
„Komm erstmal rein und dann kümmern wir uns um dich“, sagte Johanna. „Ich ruf Julia und Klara an, dass sie auch kommen sollen.“
Als Julia und Klara kamen, lag Viktoria weinend und schnullernd auf dem Sofa und wurde von Laura und Johanna umsorgt. Niemand sprach Viktorias Schnuller an.
„Was ist denn mit dir los?“, fragte Klara und sagte zu Julia: „Das ist Viktoria, Lauras Freundin aus Freiburg.“
„Mein Vater ist kürzlich gestorben und meine Mutter ist schon vor langer Zeit in den Himmel geflogen“, schniefte Viktoria.
„Ich bin die Julia. Dass wir uns ausgerechnet in so einer Situation kennenlernen, ist echt schlimm“, sagte Julia zu Viktoria.
Den ganzen Abend wurde Viktoria getröstet und umsorgt. Außerdem durfte Viktoria den ganzen Abend den Hund streicheln, was beide genossen und Viktoria wieder etwas beruhigte.

Am nächsten Tag brachte Julia mit ihrem Auto die beiden zum Bahnhof.
Auf der Zugfahrt wurde fast gar nicht geredet, dafür fast durchgehend gekuschelt und geschnullert.
Als sie in Berlin ankamen, sagte Laura: „Ich war noch nie in Berlin.“
Viktoria sagte: „Dann hast du nichts verpasst. Berlin ist echt unschön und ich studiere extra in Freiburg, um möglichst weit weg von Berlin zu sein.“
„Du weißt ich hab Angst in fremden Städten. Vorallem in Großstädten“, sagte Laura.
„Ja weiß ich meine Süße. Wir sind ja zu zweit unterwegs und ich kenn mich hier aus“, sagte Viktoria.

„Jetzt müssen wir mit der U-Bahn zur Wohnung fahren“, sagte Viktoria.
Laura war gar nicht gut in der U-Bahn. Es herrschte ein seltsamer Geruch und überall saßen Leute, die Laura nicht geheuer waren.
Viktoria nahm Laura in den Arm, damit sie die Fahrt nicht ganz so schlimm fand.
„Hier müssen wir raus“, sagte Viktoria.
Es war bereits Abend. Viktoria hatte extra einen späteren Zug gebucht, um möglichst wenig Zeit in Berlin zu verbringen. In der Wohnung angekommen brach Viktoria zusammen. Laura half ihr aufs Bett und umarmte und streichelte Viktoria, während diese lautstark weinte.
„Alles hier erinnert mich an meinen Vater“, schluchzte Viktoria. „Wie kann es sein, dass er mit nur 49 Jahren gehen musste und das, obwohl meine Mutter auch schon von uns gegangen ist?“
„Ich weiß nicht, warum das Schicksal dir so etwas antut. Du bist doch so süß und liebenswürdig und außerdem noch so jung“, sagte Laura.
„Ich muss auf jeden Fall ein paar Sachen hier mitnehmen, bevor der Rest verkauft oder entsorgt wird“, sagte Viktoria. „Das hab ich nämlich schon in die Wege geleitet. Papas bester Freund Martin kümmert sich darum, damit ich währenddessen nicht vor Ort sein muss.“
Sie ließen sich etwas zu essen liefern und gingen ins Bett.

Am nächsten Morgen mussten sie um 8 Uhr aufstehen, um um 10 Uhr bei der Beerdigung zu sein. Laura trug ein schwarzes Trauerkleid und Viktoria auch.
Während der gesamten Trauerfeier weinte Viktoria durchgehend und kuschelte sich an Laura, deren Kleid durch Viktorias Tränen ganz nass wurde.
Es waren nur sehr wenige Leute da. Viktorias Vater Stefan hatte nicht sehr viele Kontakte, da er seiner Tochter die ganze Liebe und Aufmerksamkeit geschenkt hatte, damit diese ihr Leben als Halbwaise irgendwie ertragen konnte. Daher schmerzte Viktoria dessen Tod um so mehr.

„Hallo Viktoria“, sagte Martin nach der Beisetzung.
„Hallo Martin“, schniefte Viktoria. „Ich kann nicht glauben, was hier los ist.“
„Ich auch nicht“, sagte Martin. „Stefans Tod schockiert mich auch sehr.“
„Es freut mich, dich nochmal zu sehen“, sagte Viktoria. „Ich möchte nämlich später nicht mehr nach Berlin kommen.“
„Das verstehe ich. Hast du deine beste Freundin mitgebracht? Ich kenne sie noch nicht.“
„Das ist die Laura. Ich hab sie in Freiburg getroffen. Ohne sie würde ich es hier nicht schaffen.“
„Hallo“, sagte Laura leise.
„Hallo Laura. Ich freue mich, dass du hier bist, obwohl du Stefan nicht kanntest.“
„Ja“, sagte Laura.
„Ist alles okay?“, fragte Martin.
„Sie ist sehr schüchtern“, sagte Viktoria. „Sie möchte nicht mit Fremden reden.“
„Das stört mich nicht“, sagte Martin. „Willst du noch mit mir in Kontakt bleiben?“
„Ja schon“, sagte Viktoria.
„Ich muss sehen, ob ich dich besuchen kommen kann. Du weißt ja, zeitlich und finanziell ist das schwierig.“
„Ja schon in Ordnung. Bei mir ist es ja auch so.“
„Ruf mich einfach an, wenn irgendwas ist“, sagte Martin. „Auch wenn wir jetzt zehn Jahre lang keinen Kontakt mehr haben sollten, kannst du dann immernoch anrufen. Zeit spielt keine Rolle.“
„Danke Martin“, sagte Viktoria.

Nach der Trauerfeier gingen die beiden Mädchen noch zum Notar, um die Erbschaft abzuwickeln. Viel besaß Viktorias Vater nicht, weshalb das keine große Sache wurde. Martin sollte alles verkaufen und Viktoria die Erlöse überweisen. Insgesamt kam keine große Summe heraus.

Gegen 16 Uhr stiegen die beiden wieder in den Zug in Richtung Odenwald.
„Auf nimmer Wiedersehen Berlin“, sagte Viktoria, als der Zug losrollte.
Viktoria wirkte auf Laura etwas erleichtert, weil heute alles reibungslos gelaufen ist.
„Jetzt hab ich kein zu Hause mehr“, sagte Viktoria.
„Unsinn“, sagte Laura. „Der Odenwald ist jetzt dein neues zu Hause.“

Julia holte die beiden vom Bahnhof ab. Es war inzwischen kurz vor Mitternacht.
„Hi ihr zwei Süßen, hat alles geklappt?“
„Ja“, sagte Viktoria.
„Das freut mich“, sagte Julia.
Bei Laura zu Hause sagte Beate: „Hallo Viktoria. Wir haben uns entschieden, dass du Philipps altes Zimmer haben darfst, wenn du mit Laura hier bist.“
„Vielen Dank Beate. Ihr seid wirklich gutherzige Menschen.“
Viktoria war sehr glücklich, in ein neues Umfeld aufgenommen zu werden.
Allerdings nutzte sie das Zimmer nicht, weil sie immer bei Laura war und somit Lauras Zimmer mitbenutzte.

Ihre Liebe zu Windeln konnte Viktoria natürlich weiterhin ausleben. Sie schlossen vorsichtshalber aber immer die Tür ab, wenn Viktoria gewickelt wurde. Sie wollten nicht, dass Lauras Eltern davon etwas erfuhren. Sie wussten lediglich, dass die beiden einen Schnuller brauchten.

„Wie gefällt es dir hier in der Gegend?“, fragte Laura, als die beiden mal wieder mit dem Hund unterwegs waren.
„Es ist natürlich ganz anders als in Berlin. So viel Natur und keine Hochhäuser.“
„Und gefällt es dir auch?“
„Ja natürlich. Ich bin in einer hässlichen Wohnblocksiedlung mit vielen problematischen Personen aufgewachsen. Ich bin schon froh, das nicht mehr zu haben. Dennoch muss ich mich noch an diese Gegend gewöhnen.“
„Ich liebe das Landleben“, sagte Laura. „Man kennt sich hier, was mir sehr gut gefällt. Du weißt ja, dass ich es nicht mag, viele fremde Menschen um mich zu haben und das hat man hier halt gar nicht. Und die frische Luft hier.“
„Ja das ist schon super. In Berlin stinkt es meistens.“
„Willst du denn nie wieder nach Berlin? Also zu Besuch mein ich. Dass du dort wieder hinziehst, werde ich nicht zulassen.“
„Nein nie wieder“, meinte Viktoria.
„Aber es ist doch dein zu Hause.“
„Aber was soll ich da? Ich hatte da doch nur meinen Vater und jetzt?“, sagte Viktoria und fing wieder an zu weinen. „Das ist nicht mehr mein zu Hause.“
„Und das Grab von deinen Eltern? Was ist damit?“, fragte Laura.
„Was soll ich da? Meine Eltern leben in mir weiter und sind immer bei mir.“
„Verstehe. Hier hast du alles, was du brauchst und willst“, sagte Laura und legte den Arm um Viktoria.

Als sie weiter gingen, kam ihnen ein Mädchen entgegen.
„Hey Janina“, sagte Laura.
„Hi Laura“, sagte Janina. „Und du musst Viktoria sein.“
„Äh … was?“, fragte Viktoria verwirrt.
„Wer bist du sonst?“, fragte Janina.
„Doch ich bin die Viktoria, aber woher kennst du mich?“
„Es wissen schon alle hier, dass du hier bist“, sagte Janina und musste etwas lachen.
„Aber warum?“, fragte Viktoria.
„Ich hab dir doch vorhin erklärt, dass man sich hier kennt und deshalb haben sich alle schon erzählt, dass ich eine neue Freundin hierhin mitgebracht hab“, sagte Laura.
„Achso“, sagte Viktoria. „Daran muss ich mich auch noch gewöhnen. Ich komm aus Berlin, da gibt es sowas natürlich nicht.“
„Das wusste ich auch schon“, sagte Janina.
„Und wer bist du?“, fragte Viktoria.
„Ich bin die Janina. Ich bin ein Jahr älter als Laura und wohne in der gleichen Straße. Ich arbeite in der Firma, in der auch Klara arbeitet und ich spiele auch mit ihr zusammen Fußball. Man kennt sich einfach von überall.“
„Ja sehr schön“, meinte Viktoria. „Ich muss mich wahrscheinlich nicht weiter vorstellen, weil du eh schon alles weißt.“
„Du studierst Lehramt in Freiburg mit Laura und willst mit ihr in eine WG ziehen. Klara hat mir alles erzählt.“
„Ja dann, bis demnächst“, sagte Viktoria.
„Bis dann Janina“, sagte Laura.
„Bis dann“, sagte Janina.

„Unser Geheimnis kennt sie natürlich nicht“, sagte Laura. „Da passen unsere drei Mädels schon sehr gut auf.“
„Und woher kennen Klara und Julia mein Geheimnis?“
„Als du zum ersten Mal bei Johanna zu Hause warst und du Julia kennen gelernt hast, hattest du doch deinen Schnuller im Mund.“
„Achso ja“, sagte Viktoria. „Und meine Windel haben sie dann auch gesehen.“
„Ja. Sie finden es süß“, sagte Laura. „Sie akzeptieren ja auch meinen Schnuller, also warum sollten sie deine Windel nicht akzeptieren?“
„Stimmt. Ich hätte es Klara und Johanna in Freiburg und Julia hier auch direkt sagen können.“
„Johanna hab ich es schon direkt gesagt. Bevor wir uns auf dem Weihnachtsmarkt getroffen haben.“
„Echt?“
„Ja klar. Sie hat mich ja an dem Wochenende besucht und als ich sie vom Bahnhof abgeholt hab und wir zu mir gegangen sind, hab ich es ihr schon auf dem Weg erzählt. Ich war ganz begeistert davon, dass ich in der Uni in deiner Tasche einen Schnuller gesehen hab. Ich hab Johanna permanent davon erzählt, wie schön es doch wäre, mit dir zusammen etwas zu machen und mit dir zu spielen und zu kuscheln.“
„Dann warst du schon in mich verliebt, als ich noch gar nicht wusste, dass du existierst?“, fragte Viktoria.
„Ja“, meinte Laura verlegen.
„Also jetzt hast du mir wirklich den Tag versüßt. Nein nicht nur den Tag, mein ganzes Leben. Jetzt kann mich wirklich überhaupt nichts mehr von dir trennen, auch wenn es vorher auch schon so war. Ich muss dich einfach küssen“, sagte Viktoria.
Die beiden blickten sich wie ein verliebtes Pärchen an und Viktoria drückte einfach ihre Lippen auf Lauras Mund und gab ihr einen dicken Schmatzer.
„Ich hoffe es war ok für dich“, sagte Viktoria.
„Johanna und ich haben uns auch schon geküsst, also alles in Ordnung.“
„Bitte denk nur nicht, dass ich lesbisch wäre. Du sollst nichts falsches über mich denken.“
„Es ist alles gut, es war ein Kuss wie zwischen Mutter und Tochter, und selbst wenn du lesbisch wärst, ist es mir auch egal“, sagte Laura. „Bei mir kannst du sein wie du bist.“
„Vor allem bin ich dein Baby“, sagte Viktoria. „Und jetzt will ich Heim, weil meine Windel wieder voll ist.“

„Schnuller, Schnuller“, rief Viktoria, als sie auf Lauras Bett lag.
„Ja mein Engel, hier kommt er angeflogen“, sagte Laura.
Viktoria begann zufrieden zu nuckeln. Laura steckte sich ihren Schnuller auch rein.
„Mama kein Schnuller“, sagte Viktoria.
„Doch Mama auch Schnuller“, sagte Laura. „Und jetzt halt still.“
„Ja“, quieckte Viktoria.
Viktoria machte wie ein lachendes Baby, als Laura sie eincremte.
„Weiter, weiter“, rief sie.
„Ich weiß wie sehr du das magst“, sagte Laura.
Als Laura die Hand weh tat, hörte sie auf, doch Viktoria rief: „Weiter!“
„Nein mein Engel, mir tut die Hand inzwischen weh.“
„Andere Hand“, rief Viktoria.
„Weil du es bist“, sagte Laura und cremte Viktoria mit der linken Hand weiter ein.
Irgendwann tat ihr die linke Hand auch weh und sie sagte: „Jetzt ist aber Schluss. Die linke Hand tut mir jetzt auch weh.“
„Aaaeee“, sagte Viktoria traurig.
Laura legte ihr die Windel um und Viktoria lachte vor Begeisterung.
„Kuscheln!“, rief sie.
„Erst noch Hände waschen“, sagte Laura.
„Schnell machen! Kuscheln!“, rief Viktoria.
Laura ging schnell ins Bad und legte sich dann zu Viktoria.

„Ich liebe dich meine Süße“, sagte Viktoria. „Manchmal muss ich einfach wie ein richtiges Baby sein, nicht nur ein bisschen.“
„Mir hats Spaß gemacht, auch wenn mir meine Hände jetzt etwas weh tun“, sagte Laura.
„Für dein Baby machst du es doch gerne.“
„Ja, für dich mach ich alles gerne“, sagte Laura.
„Ich will einen Film sehen“, sagte Viktoria.
„Ich hab doch keinen Fernseher hier und keinen Computer“, sagte Laura.
„Aber ein iPad“, meinte Viktoria.
„Ja stimmt. Was willst du sehen?“, fragte Laura.
„Die Eiskönigin“, sagte Viktoria.
„Machen wir“, sagte Laura.
„Wir sind ja Prinzessinnen, wie Anna und Elsa. Wir sollten uns kleine Kronen kaufen und sie manchmal aufsetzen. Dann sind wir süße kleine Prinzessinnen. Und dann kommt dein Traumprinz auch bald meine Süße“, schwärmte Viktoria.
„Aber ich hab Angst, dass er so sein könnte wie Hans“, sagte Laura.
„Ein Kristoff wird zu dir kommen“, sagte Viktoria.
„Aber er ist doch kein Prinz“, entgegnete Laura.
„Laura! Hör auf!“, rief Viktoria und ärgerte sich, dass sie das Thema angesprochen hatte.
„Ich hab Angst“, sagte Laura und drückte sich an Viktoria.
„Jetzt ist nicht der Zeitpunkt, um Angst zu haben. Du musst deinem Baby einen schönen Abend machen, sonst weint es.“
„Aber was ist mit mir? Ich bin auch ein kleines Mädchen“, sagte Laura.
„Darüber können wir morgen sprechen, heute ist mein Abend“, sagte Viktoria.
Laura fing an zu weinen.
„Jetzt weine nicht meine Süße. Ich brauch dich heute als fürsorgliche Hand.“
„Johanna soll kommen“, weinte Laura.
„Bitte meine Süße, ich will heute als Baby mit dir kuscheln und nur dich als meine Mama hier haben.“
„Aber ich brauche Johanna jetzt.“
„Ich kann dir auch helfen.“
„Nein. Johanna muss kommen.“
„Und was ist mit mir?“
„Du … Äh …“
„Laura! Was soll das? Ich bin nicht zweitrangig!“, rief Viktoria und fing auch an zu weinen.

Laura rief weinend Johanna an.
„Was ist denn los meine Kleine?“, fragte Johanna.
„Ich brauche dich jetzt“, schniefte Laura.
„Das geht nicht“, sagte Johanna.
„Wie das geht nicht?“, fragte Laura entsetzt.
„Ich bin doch grade für ein paar Tage bei Max in NRW.“
Laura weinte noch lauter.
„Es tut mir wirklich sehr leid, aber ich kann jetzt nicht kommen.“
„Aber ich brauche dich.“
„Was ist denn überhaupt passiert?“
„Ich hab Angst davor, dass ich irgendwann den falschen Mann date.“
„Ach Laurachen, das wird nicht passieren. Ist denn Viktoria nicht da?“
„Doch natürlich.“
„Dann kuschel mit ihr.“
„Ich will aber dich jetzt hier haben.“
„Das geht nicht!“
Laura legte auf und weinte weiter.

„Meine süße Laura, ich bin wirklich begeistert davon, wie sehr du Johanna liebst, aber bitte stell mich nicht in die zweite Reihe. Heute ist mein Abend“, sagte Viktoria.
„Es tut mir leid“, sagte Laura.
Viktoria fing auch wieder an, lautstark zu weinen.
„Was ist denn mit euch los?“, fragte Lauras Mutter, als sie die Tür öffnete. „Ich hör euch nur weinen.“
„Geh raus!“, rief Laura.
„Was ist denn los?“
„Geh raus und mach die Tür zu!!!“, schrie Laura.
„Kann ich euch nicht helfen?“
„NEIN!!! GEH RAUS!!!“
„Aber …“
„RAUS!!!“
„Ja ist ja gut Laura“, sagte Beate und ging.
„Verdammt ich hab vergessen abzuschließen!“, ärgerte sich Laura.
Viktoria weinte und schrie weiter.
„Was ist denn?“, fragte Laura.
„Film, Film! Schnuller!“, schrie Viktoria.
Laura sah, dass Viktorias Schnuller rausgefallen ist.
„Hier ist dein Schnuller wieder“, sagte Laura und steckte ihn zwischen Viktorias Lippen.
„Film, Film!“, rief Viktoria.
„Ja“, sagte Laura und startete endlich den Film.
Die beiden kuschelten sich zusammen und Viktoria wurde wieder glücklich. Auch Laura beruhigte sich allmählich wieder.

„Man kann mit dir echt schöne Tage und Abende haben, aber deine Gefühlsausbrüche machen manchmal echt die Stimmung kaputt“, sagte Viktoria. „Es war so harmonisch und lieblich, bis du Johanna anrufen musstest. Und Johanna fühlt sich jetzt auch schlecht, weil sie nicht bei dir ist.“
„Mich hat halt wieder eine Angst überkommen und da brauchte ich eine erwachsene Unterstützung und du warst ja in dem Moment ein Baby“, sagte Laura.
„Bitte denk immer daran, dass ich immer eine erwachsene Unterstützung für dich sein kann, da verschwindet Baby-Viktoria dann kurz“, sagte Viktoria.
„Danke“, sagte Laura.
„Und ich bin nicht zweitrangig. Auch wenn ich weiß, dass Johanna bei dir an erster Stelle steht, darfst du mir nicht das Gefühl vermitteln, dass ich zweitrangig sei. Das ist sehr verletzend!“
„Ich liebe dich doch“, sagte Laura.
„Ich dich auch und deshalb denk bitte immer an das, was ich gerade gesagt hab.“
„Ich werde es mir zu Herzen nehmen.“
„Danke meine Süße. Genau das wollte ich hören. Jetzt ruf Johanna nochmal an, damit sie sich keine Sorgen macht.“

Laura rief Johanna an, doch Johanna drückte sie weg.
„Ruf in 15 Minuten nochmal an. Du hast sie wahrscheinlich grade bei etwas gestört“, sagte Viktoria.
„Ach machen sie grade … du weißt schon?“, fragte Laura.
„Ich denke schon. Warum sollte sie dich sonst wegdrücken?“
Nach 10 Minuten rief Johanna zurück.
„Na Johanna, hats Spaß gemacht?“
„Ja du Frechdachs!“
„Ich wollte dir nur sagen, dass bei uns alles wieder in Ordnung ist und du dir keine Gedanken machen musst. Hab noch ein paar schöne Tage bei deinem Verehrer.“
„Danke Laura. Ich finde es echt nett und süß, dass du nochmal angerufen hast.“

„Und noch etwas solltest du jetzt noch machen“, sagte Viktoria.
„Was denn?“, fragte Laura.
„Wer war denn kurz hier?“
„Achso ja“, sagte Laura.
„Also los. Geh zu ihr und entschuldige dich dafür, dass du sie angeschrien hast. Du musst es genießen, dass du deine Mutter noch hast.“
„Ich hab sogar noch alle meine Großeltern“, sagte Laura.
„Auch das musst du genießen und sie oft besuchen. Ich durfte meine Großeltern nicht kennenlernen.“
„Ja du hast es schwer“, sagte Laura.
„Jetzt geh zu deiner Mutter“, forderte Viktoria.

Laura ging ins Wohnzimmer, wo ihre Eltern auf dem Sofa lagen.
„Es tut mir leid Mama, dass ich dich so angeschrien hab“, sagte Laura.
„Was war denn los bei euch?“
„Ich hatte nur einen Gefühlsausbruch und Viktoria dadurch auch. Wir wollten uns gegenseitig beruhigen ohne äußeren Einfluss. Es ist nichts schlimmes passiert.“
„Danke, dass du nochmal gekommen bist. Jetzt kann ich beruhigt schlafen gehen.“
„Nur bitte geh nächstes Mal gleich wieder, wenn ich es sage. Wenn irgendwas schlimmes ist, dann sag es dir schon“, sagte Laura.
„Ok. Ich hatte nur etwas Angst um euch und du weißt ja, wie sehr du mir am Herzen liegst.“
Laura legte sich zu ihrer Mutter und umarmte sie.

„Laura“, tönte es aus ihrem Zimmer.
„Ich muss wieder zu Viktoria“, sagte Laura.
„Schlaf gut mein Liebling“, sagte Beate.
„Gute Nacht Töchterchen“, sagte Thorsten.
„Gute Nacht“, sagte Laura.

„Was ist denn mein Engel?“, fragte Laura, als sie wieder in ihrem Zimmer war.
„Es ist schon spät. Kleine Mädchen sollten längst schlafen“, sagte Viktoria.
„Gute Nacht mein Engel“, sagte Laura und legte sich neben Viktoria.
„Hast du nicht noch was vergessen?“, fragte Viktoria.
„Was ist denn noch?“
„Babys wollen ein Schlaflied hören.“
„Was soll ich anmachen?“
„Nichts anmachen. Du singst selber!“
„Ich sing aber nicht so gerne“, sagte Laura.
„Sing mir jetzt ein Schlaflied, sonst weine ich wieder.“
„Na schön mein Engel. Weil du es bist.“
„Au ja“, freute sich Viktoria.
„La li lu …“

„Danke meine Süße“, sagte Viktoria nach dem Lied und streichelte Lauras Wange. „Du hast wirklich eine schöne Stimme.“
„Jetzt kannst du beruhigt schlafen“, sagte Laura.
„Es fehlt noch etwas“, sagte Viktoria.
„Was ist jetzt noch?“, fragte Laura.
„Das Gute-Nacht-Küsschen!“
„Dann nimm den Schnuller raus“, sagte Laura.
„Das musst du machen und ihn danach natürlich auch wieder reinstecken.“
Laura zog Viktoria den Schnuller raus, gab ihr ein kleines Küsschen und steckte ihr und sich selbst den Schnuller wieder rein.
„Braucht mein Baby noch etwas?“, fragte Laura.
„Jetzt ist alles gut. Gute Nacht meine Süße.“
„Gute Nacht mein Engel.“
Viktoria kuschelte sich glücklich an Laura und schlief schnell ein.
„Mein kleines Baby. So wie ich mich jetzt fühle, muss sich Johanna mit mir immer fühlen“, dachte sich Laura. „Ich kann gut verstehen, warum Johanna sehr glücklich mit mir ist und mich nicht als Belastung wahrnimmt, wenn ich ihre Fürsorge und ihre Aufmerksamkeit brauche. Die Liebe zu Viktoria ist einfach wunderschön und sie ist so eine tolle Freundin. Ich finde es sehr traurig und sehr gemein, dass sie vor mir noch nie eine Freundin hatte. Zum Glück hat sie jetzt mich und ich hab sie.“
Laura lag noch etwas wach und genoss die Nähe zu Viktoria. Durchs nuckeln an ihrem Schnuller schlief Laura dann schließlich auch ein.

Autor: kleineHexe | Eingesandt via Formular

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Tags: präsentiert, fuhren, laura, rückfahrt, direkt
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Burli
Burli
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22/02/2026 22:31

Wieder zwei sehr tolle geschriebene Teile. Traurig was Victoria innerhalb kurzer Zeit zugestoßen ist! Das Sie aber gleich so viel Zuspruch bekam und die Freunde für Sie da waren, mildert das ganze etwas ab Bin gespannt ob noch weitere Teile folgen.

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