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Kleiner Hase und das große Chaos (6)

29/03/2026 1 comment Article Gemischt Timo
This entry is part 6 of 6 in the series Kleiner Hase und das große Chaos
Windelgeschichten.org präsentiert: Kleiner Hase und das große Chaos (6)

Kapitel 6: Probefahrt

 

Irgendwie hatte ich mir gewünscht, dass ich nochmal die Gelegenheit gehabt hätte mit mir selbst zu sprechen und mich daran zu erinnern, aber leider kam es an diesem Wochenende nicht mehr dazu. Es war interessant, dass mich zugleich danach sehnte und auch irgendwie fürchtete. Wirklich Klarheit über meine kleine Welt hatte ich auch noch nicht gewonnen, aber die Worte, die ich in diesem seltsamen Traum an mich selbst gerichtet hatte, hatten sich nahezu eingebrannt. Hatte ich die Sehnsucht nach meiner kleinen Welt schon vor den furchtbaren Ereignissen? Konnte das wirklich sein? Ich versuchte mir irgendwelche Situationen in Erinnerung zu rufen, die das bestätigten würden, aber auch damit hatte ich keinen Erfolg. Ich hasste diesen inneren Konflikt mit mir selbst. Ich hatte irgendwie sogar das Gefühl, dass dieser Kampf schwerer war als die letzten zwei Jahre irgendwie durch zu stehen, auch wenn ich mit der Vermutung vermutlich falsch lag. Es schien mich sogar dermaßen mürbe zu machen, dass ich am Montagmorgen vor meinem Wecker wach wurde.

 

„Scheiße gerade mal fünf.“ gab ich müde von mir und setzte mich auf die Bettkante. Ich hätte mich auch umdrehen können und weiter schlafen können, aber tatsächlich fühlte ich mich wach genug für den Schultag. Ich prüfte ob diese Nacht mit dem gleichen Ergebnis verlaufen war wie die letzte Nacht. Wieder eine trockene Nacht wie ich feststellen musste. Bis auf die eine Nacht, der ich schon mit nasser Windel ins Bett gegangen war, hatte ich keinen Unfall mehr gehabt. Das war die längste Zeit an einem Stück. Das gab mir erneut zu denken. Bevor ich mich wieder in eine Gedankenspirale verirren konnte, wischte ich den Gedanken beiseite und stand auf. Ich entschied mich, dass ich mir heute Morgen bei der ganzen Zeit einen Kaffee gönnen konnte. Also machte ich mich auf den Weg in die Küche und bereitete den Kaffee vor. Während ich auf den Kaffee wartete, setzte ich mich an den Tisch und surfte ein wenig mit meinem Handy im Internet. Während ich durch den gesamten Nonsense, den das Internet zu bieten hatte scrollte, kam mir ein plötzlicher Gedanke. Wenn ich schon die Zeit hatte, dann konnte ich mich auch auf den Termin am Mittwoch vorbereiten. Das war mein erstes Vorstellungsgespräch und ich vermutet nicht gleich einen Erfolg, aber ich wollte mir zumindest nicht am Ende sagen lassen, dass es an mangelnder Vorbereitung gescheitert war. Also hieß es jetzt erst mal ein wenig schlau machen was alles mögliche Fragen im Vorstellungsgespräch waren. Meine Eltern hatten das zwar schon erwähnt als ich kund getan hatte, dass ich nicht studieren wollte, aber das war auch schon eine Weile her und seit dem hatte ich einige andere Probleme zu lösen gehabt und das ein oder andere wieder vergessen. Ich legte mein Handy beiseite und holte mir einen Kaffee. Zusätzlich schnappe ich mir den Notizblock vom Kühlschrank, den meine Mutter eigentlich nutzte um unsere Einkaufsliste zu schreiben. Diese war glücklicherweise leer, was daran lag, dass meine Mutter meinen Vater am Samstag zum Einkaufen verdonnert hatte während Kathi und ich uns in einem stundenlangen Kampf bei Zug um Zug bekämpft hatten. Am Ende gelangten wir nach mehreren Runden wie so oft zu einem Unentschieden. Es war trotzdem eine gelungene Abwechslung und sorgte sogar für einen Moment dafür, dass ich mich nicht mit meinen Problemen rum schlug, sondern zumindest für einen Moment in meine kleine Welt abtauchen konnte.

 

Ich fing an au meinem Handy zu tippen. Zuerst die Sache mit dem Vorstellungsgespräch. Vieles was ich fand war wirklich eher allgemein und wenig hilfreich oder sogar klar. Ich konnte mich vermutlich auf zwei Punkte beschränken. Warum wollte ich genau die Ausbildung machen und warum eben genau dort wo ich mich beworben hatte. Beides irgendwie nicht einfach zu beantworten. Ich wusste nicht mal was mich an dem Beruf reizte. Man hatte uns vor gut einem Jahr in der Schule zu einem Besuch bei der Berufsmesse genötigt. Lust hatte keiner von uns. Das einzige was ich zu dem Zeitpunkt wusste, war die Tatsache, dass ich nicht studieren wollte. Die schule nervte mich schon genug. Also war der Besuch trotz mangelnder Motivation zumindest hilfreich um ein bisschen was zu sehen. Wirklich viel interessante Berufe hatte ich nicht gefunden. Eigentlich war das vertreten, was jeder machen wollte. Das war deprimierend. Erst als ich auf dem Rückweg war und nichts brauchbares gefunden hatte, war ich auf etwas gestoßen, was meine Interesse geweckt hatte. Ich wusste heute noch nicht warum, aber es war halt so. Zu Hause hatte ich es erst die Woche drauf verkündet, denn ich wollte das damals mit Dr. Berger besprechen. Vermutlich hatte ich ein wenig Panik einfach das erstbeste zu nehmen ohne darüber nachzudenken. Natürlich hatte Dr. Berger einige Fragen parat um aus mir herauszukitzeln warum ich mich gerade für den Beruf interessierte, aber Antworten hatte ich keine. Wir waren dann überein gekommen, dass ich es einfach versuchen sollte. Drei Jahre waren nicht lange und nochmal etwas neues ausprobieren war kein Verbrechen, seiner Meinung nach war meine Ehrenrunde ja auch kein Drama gewesen und in der Tat musste ich ihm da zustimmen, das Schuljahr extra hatte nicht geschadet sondern im Gegenteil sogar noch geholfen. Nachdem ich im letzten Jahr schon kein Glück mit meinen Bewerbungen hatte, sollte es jetzt soweit sein und ich würde vielleicht meinem geplanten Ziel näher kommen, zumindest dann, wenn das Vorstellungsgespräch gut verlaufen würde.

 

Auch wenn ich mir das Berufsbild schon mehr als einmal angeschaut hatte, nutzte ich die Zeit. Ich musste mir noch irgendwas überlegen wie ich meine Berufswahl begründen sollte. Mein Vater hatte sich darüber aufgeregt, dass das Finanzamt so viele Belege haben wollte. So wie ich das mitbekommen hatte, hatte das wohl auch mit mir zu tun gehabt. Was genau die für Belege haben wollten wusste ich zwar nicht, aber das war doch schon mal ein guter Ansatz oder? Menschen dabei helfen besser mit dem Finanzamt klar zu kommen und dann war der Beruf auch noch krisensicher zumindest wenn man meinem Vater glauben durfte. Der Tod und die Steuer kamen ganz gewiss. Das klang zwar hart, aber ich konnte mir vorstellen was er meinte. Jeder musste irgendwie Steuern zahlen und wenn es wie in so turbulenten Zeiten wie jetzt mal nicht so gut lief und man Geld brauchte, dann würden bestimmt nicht weniger Steuern zu zahlen sein sondern eher mehr. Der Kaffee war inzwischen durch und ich schnappte mir eine Tasse. Irgendwie war ich noch nicht so wirklich glücklich mit meiner Argumentation. Ich musste mir bis übermorgen irgendwas brauchbareres überlegen. Ich nahm einen Schluck von meinem Kaffee und warf einen Blick auf die Uhr. Einen Moment hatte ich noch, aber ich hörte im Haus schon leise Geräusche, damit war zumindest die Ruhe des Morgens zu Ende.

 

————————————————————————————————————————

 

„Sag mal kann es sein, dass dich die Sache mit dem Vorstellungsgespräch nervös macht?“ fragte Kathi, die neben mir den Gehweg entlang ging. Ich blieb kurz stehen und schaute zu ihr.

 

„Wieso?“ fragte ich neugierig.

 

„Naja du warst heute morgen so früh wach…oder waren das Nachwirkungen vom Wochenende. Ich hoffe es hat dir geholfen.“ argumentierte Kathi.

 

„Vielleicht macht mich auch diese letzte Schulwoche ein wenig kirre. Das Wochenende…ich habe zumindest das Gefühl, dass es nicht geschadet hat. Ich glaube die Klarheit, die ich mir wünsche, werde ich nicht von jetzt auf gleich erhalten.“ erklärte ich.

 

„Das beantwortet noch nicht die Sache mit dem Vorstellungsgespräch und der Nervosität.“ konterte Kathi. Ich rollte mit den Augen.

 

„Keine Ahnung…ich glaube schon, dass es mich das auch ein bisschen nervös macht, aber eher wegen der Fahrt nicht wegen dem Gespräch. Das frühe Aufstehen hat damit also nichts zu tun und war vermutlich Zufall. Hab ich immer mal wieder.“ meinte ich und setzte mich wieder in Bewegung.

 

„Naja es hätte halt Sinn ergeben. Mach dich wegen der Fahrt nicht so kirre und auch nicht wegen der Schule. Mama macht doch später die Probefahrt zu dem Laden. Du schaffst das schon. Robs Auto hast du bislang doch auch nicht irgendwo gegen gefahren.“ entgegnete Kathi zuversichtlich. Hatte ich ihr überhaupt davon erzählt? Ich war mir gar nicht mehr sicher. Wenn nicht war das bestimmt meine Mutter gewesen. Das stand heute auch noch an, das und ein fieser Haufen Matheaufgaben. Ich hasste es. Wenigstens konnte ich es mir inzwischen leisten in Mathe nicht die besten Leistungen zu erbringen, ein Vorteil zu früher. Kathis Höhenflug aus dem vorletzten Schuljahr hatte leider auch nicht angehalten. Sie war mit Sandras Unterstützung zwar immer noch besser als vorher, aber bei weitem nicht so gut wie bei dieser einen Klausur, die sie aus welchen verrückten Gründen auch immer, eine Eins geschrieben hatte. Das hatte sie ziemlich frustriert, auch wenn sie sich Mühe gegeben hatte es zu verbergen. Ich konnte den Frust verstehen. Meine Vermutung war immer noch, dass sie es irgendwie geschafft hatte diese Eins zu schreiben um eine bessere Chance bei Sandra zu erhalten. Das war dann wohl dieses berühmte Phänomen, dass Liebe Berge versetzen kann…oder auch Matheloosern auf einmal zu Musterschülern machte. Ich musste grinsen.

 

„Was ist jetzt so lustig, dass du grinsen musst?“ fragte Kathi neben mir.

 

„Ach nichts. Ich hab nur an was lustiges gedacht nichts weiter.“ wich ich aus.

 

„Was denn?“ bohrte Kathi nach.

 

„Ach nichts besonderes…Rob hat sich letztens nur wieder beim Spielen mit Jona doof angestellt. Daran musste ich gerade denken.“ versuchte ich mich raus zu reden.

 

„Ist schon doof, dass alle im Studium sind oder? So seltsam, dass wir die gerade so selten sehen. Wie hältst du das eigentlich aus? Also mich macht das schon so ein bisschen verrückt, dass ich Sandra so selten sehe.“ erwiderte Kathi frustriert. Ich blieb erneut stehen und schaute sie an. Sie wirkte in dem Moment wirklich geknickt. Ich konnte sie irgendwo verstehen.

 

„Ach komm Kopf hoch. Die werden bestimmt alle spätestens am Sonntag nach Hause kommen und dann ist alles so wie vor dem Studium.“ versuchte ich Kathi aufzuheitern.

 

„Ja aber wenn ich daran denke wie viel ich noch lernen will. Da wird wohl kaum so viel Zeit sein wie ich mir gerne nehmen will. Bei Sandra könnte das ähnlich aussehen. Sie war zwar viel zu Hause in den letzten Semesterferien, aber hatte wenig Zeit. Ich hab mich schon ein bisschen verarscht gefühlt, aber sie hat mir das erklärt. Die Semesterferien sind wohl nur ein paar Wochen und die Wochen davor sind vorlesungsfreie Zeit. In der hast du dann die ganz Klausuren und was sonst so ansteht. Sie hat dann die Zeit um Ostern schon mal genutzt um alles aufzuarbeiten. Hatte Rob nichts aufzuarbeiten?“ entgegnete sie nachdenklich.

 

„Nicht wirklich. Er hatte wohl das Glück, dass einige Prüfungen vorher waren, deshalb hatte er ganz schön viel Zeit. Einige waren dann später, aber da hat er dann die vorlesungsfreie Zeit im Sommer genutzt. Scheint wohl auf den Studiengang anzukommen.“ grübelte ich.

 

„Möglich. Ich glaube wir sollten uns jetzt langsam beeilen. Ich merke gerade, dass ich ziemlichen Hunger habe.“ meinte Kathi und ging weiter.

 

Wir schafften es nicht mal unsere Schuhe auszuziehen, da wurden wir schon begrüßt.

 

„Ihr habt euch Zeit gelassen oder irre ich mich?“ meine Mutter verwundert.

 

„Wir haben uns unterwegs noch unterhalten. Ich kann nicht wirklich gut laufen und mich unterhalten. Wir haben ein paar Mal angehalten.“ erklärte ich.

 

„Muss ich mir wegen irgendwas Sorgen machen?“ kam sofort von meiner Mutter.

 

„Ne war ziemlich belangloses Zeug, Mama.“ mischte sich Kathi ein. Der Blick meiner Mutter ruhte immer noch wartend auf mir. Ich nickte leicht, kaum sichtbar und erhielt ein ebenso kaum sichtbares Nicken zurück. Die Bestätigung hatte wohl ausgereicht um für Ruhe zu sorgen. Es war manchmal interessant, dass man bei mir immer noch lieber ein weiteres Mal nachfragte obwohl ich eigentlich alles wichtige erzählte. Naja…wenigstens glaubte man mir inzwischen, dass alles gut war, wenn eine bestimmte Bestätigung von mir kam. Ich konnte es durchaus nachvollziehen, aber irgendwie wirkte es immer noch komisch. Meine Mutter verschwand wieder in der Küche, gefolgt von Kathi die ihre Schuhe bereits ausgezogen hatte. Ich zog meine Schuhe ebenfalls aus und war keine Minute später in der Küche.

 

„Also ich habe heute nichts außergewöhnliches für euch gekocht. Ich muss ja gleich noch mit Meike weg also habe ich vorhin zwei Tiefkühlpizzen organisiert.“ erklärte meine Mutter schon fast reumütig während ich die Küche betrat. Normalerweise machte sie sich die Arbeit immer irgendwas zu Kochen oder es gab Reste vom Vortag oder mal was Aufgetautes.

 

„Passt doch. Wann wolltest du los?“ fragte ich ein bisschen nervös und hoffte, dass man mir die Nervosität nicht anmerken würde.

 

„Hmmm…also wir können eigentlich sehr schnell nach dem Essen los. Ich glaube dann sollte auch nicht so viel los sein. Das ist denke ich ganz gut.“ antwortete meine Mutter.

 

„Klingt vernünftig.“ gab ich zurück und setzte mich neben Kathi und wartete auf die Pizza.

 

————————————————————————————————————————

 

Ich hatte kaum die Autotüre geschlossen und schon fing meine Mutter an: „Stell dir ja alles ordentlich ein. Achte auf die Spiegel und schau, dass du ja nicht die Füße zu weit weg von den Pedalen hast.“ ermahnte sie mich. Ich unterdrückte ein Augenrollen. Ich wurde ja bereits von meinem Vater vorgewarnt. Es war mir bislang nicht mal aufgefallen, dass meine Mutter ein so furchtbarer Beifahrer sein sollte. Ich nahm mir ausreichend Zeit um alles richtig einzustellen und Griff nach dem Zündschlüssel und drehte diesen um. Ich legte den Rückwärtsgang ein und fuhr unter zu Hilfenahme der Heckkamera langsam aus der Einfahrt.

 

„Schau bitte nach hinten Meike.“ kam von meiner Mutter.

 

„Ich sehe das doch durch die Kamera Mama. Die sind heute so gut, dass du damit fast nichts falsch machen kannst, außerdem schaue ich dann wenn ich an der Straße angekommen bin.“ verteidigte mich und schaute genau in dem Moment als das Auto kurz davor war auf die Straße zu rollen nach hinten um sicher zu gehen ob die Straße wirklich frei war. Wirklich zufriedenstellend wirkte das für meine Mutter anscheinend nicht.

 

„Halt gerade nochmal an.“ wies sie mich an. Ich wollte keine großen Diskussionen anfangen und hielt vor unserer Haustüre auf der Straße und schaltete das Auto nochmals aus.

 

„Ok was hab ich falsch gemacht?“ fragte ich mit einem leicht genervten Unterton.

 

„Du hast etwas entscheidendes vergessen. Überleg mal.“ antwortete meine Mutter.

 

Ich überlegte aber ich kam nicht draus. Es war alles eingestellt und ich hatte das Auto zumindest zu meiner Zufriedenheit auf die Straße befördert.

 

„Ganz ehrlich keine Ahnung.“ gab ich ratlos zu,

 

„Du hast doch gerade die moderne Technik gelobt oder? Wohin wollen wir denn? Kennst du den Weg?“ fragte meine Mutter. Jetzt wusste ich worauf sie hinaus wollte. Ich hatte vergessen die Adresse ins Navigationssystem einzugeben. Ich hatte nicht mal mein Handy für Musik im Auto angeschlossen. Ich steckte mein Handy ein und tippte die Adresse auf dem kleinen Fenster, das Google Maps darstellen sollte einen Moment später ein. Während die Adresse gesucht und die Route berechnet wurde stellte ich zudem eine meiner Handy Playlisten an und achtete darauf die Lautstärke nicht zu hoch zu drehen um meine Mutter im Notfall noch verstehen zu können.

 

„So nun zufrieden?“ fragte ich.

 

„Kann ich noch nicht sagen. Dann starte doch nochmal und dann sehen wir weiter.“ meinte meine Mutter. Ich drehte erneut den Zündschlüssel und startete den Motor.

 

Die Fahrt dauerte schon eine Weile und meine Mutter hatte sich bislang über wenige Dinge beschwert. Wirklich begeistert als ich einmal beim Anfahren das Auto abgewürgt hatte war sie nicht, aber das war auch eigentlich schon das schlimmste. Ansonsten schien sie bis auf eine gelegentliche Erinnerung daran, dass ich auf dies und jenes achten sollte zufrieden zu wirken auch wenn ich das schlecht beurteilen konnte, da ich fast ausschließlich auf den Verkehr achtete. Ich warf einen Blick aufs Navi. Keine zehn Minuten mehr bis wir an unserem Ziel wären. An der nächsten Kreuzung musste ich rechts. Ich brauchte noch einen Moment, aber ich konnte schon erkennen, dass ich einen grünen Pfeil zum rechts abbiegen hatte, ich brauchte mir also keine Sorgen machen. Ich fuhr langsam auf der Abbiegerspur als mich ein lautes Getöse, das von rechts immer näher kam aus dem Konzept brachte. Ich hörte nur noch das laute „MEIKE!“ von meiner Mutter und reagierte irgendwie.

Autor: Timo | Eingesandt via Mail

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Tags: präsentiert, große, kleiner, hase, chaos
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Burli
Burli
Gast
30/03/2026 09:07

Mist, nun müssen wir warten was das für ein laute Geräusch war, das auf Sie zukahm. Ich tippe auf ein Einsatzfahrzeug im Einsatz. Bin gespannt was es war und wie es ausgeht! Ich hoffe doch glimpflich! Bin gespannt wie es weitergeht.
Wünsche Dir und allen anderen hier ein schönes Osterfest

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