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Laura (9)

22/02/2026 1 comment Article Mädchen kleineHexe
This entry is part 9 of 11 in the series Laura
Windelgeschichten.org präsentiert: Laura (9)

Am 3.1. fuhr Laura zurück nach Freiburg. Laura wollte Mitte Februar nach den Klausuren wieder kommen. Ihren Hund ließ sie in der Zeit bei der tierlieben Julia, da sie in der Klausurenphase zu wenig Zeit für ihn hatte. Mit Tränen in den Augen verabschiedete sich sich von ihren Freundinnen.
„Sei nicht traurig“, sagte Johanna. „Wir sehen uns bald wieder und außerdem wartet Viktoria bereits auf dich.“
„Ja stimmt“, sagte Laura.
Sie streichelte Ivar noch sehr lange und sagte traurig: „Echt schade, dass ich dich hier lassen muss, aber ich schaffs in der Klausurenphase nicht, mich um dich zu kümmern.“
„Wir werden uns alle gut um ihn kümmern. Mach dir keine Sorgen“, sagte Julia.
„Meine Schwester freut sich auch, sie liebt Ivar sehr und er sie auch“, sagte Johanna.

Im Zug war Laura weiterhin sehr traurig. Sie konnte sich allerdings wie so oft mit ihrem Schnuller beruhigen.
Als sie in Freiburg ankam, wartete Viktoria am Bahnsteig bereits auf sie.
„Viktoria, wie hab ich dich vermisst“, sagte Laura am Bahnsteig und nahm sie fest in den Arm.
„Ich dich auch. Ich bin froh, dass du wieder hier bist.“
„Aber woher wusstest du, wann ich komme?“
„Johanna …“
„Achso“, sagte Laura
„Wo ist denn dein süßer Vierbeiner? Ich hatte mich auf ihn gefreut.“
„Er bleibt während den Klausuren zu Hause. Er nimmt sonst zu viel Zeit in Anspruch.“
„Achso“, sagte Viktoria.

Die beiden gingen zu Viktoria nach Hause.
Auf dem Weg fragte Viktoria: „Wie war dein Weihnachten?“
„Einfach fantastisch wie immer. Solche Momente mit meiner Familie sind einfach ganz besonders. Zum ersten Mal war auch Katharina dabei, die Verlobte von Philipp.“
„Und was ist mit Matthias?“
„Er hat leider keine Freundin“, sagte Laura.
„Hast du auch was schönes bekommen?“
„Ein super süßes Kleid und schöne Lederschuhe.“
„Du musst mir die Sachen nachher zeigen“, sagte Viktoria.
„Und bei dir?“, fragte Laura.
„Ja nicht so spektakulär. Ich hab mit meinem Vater etwas schönes gekocht und dann haben wir uns es gemütlich gemacht.“
„Und was hast du gekriegt?“
„Nur ein Buch. Mehr ist bei uns leider nicht drin.“
„Das wichtigste ist doch das Beisammensein“, sagte Laura.
„Ja da hast du recht“, sagte Viktoria.
„Warum war deine Mutter nicht da? Du hast mir nie etwas über sie erzählt.“
„Ich kann es dir demnächst in Ruhe erzählen“, sagte Viktoria.

„Jetzt kannst du mich endlich wieder wickeln“, freute sich Viktoria, als sie bei ihr ankamen. Laura freute sich tatsächlich auch ein wenig darauf.
„Ich hab mich schon etwas daran gewöhnt, sodass ich zuhause drei mal fast in die Hose gemacht hab“, sagte Viktoria.
„Jetzt bin ich ja wieder für dich da“, sagte Laura.
Nach dem Wickeln kuschelten die beiden Mädchen natürlich ausgiebig miteinander. Natürlich hatten sie ihre Schnuller im Mund.

Nach einer Stunde nahm Laura den Schnuller raus und fragte: „Du Viktoria, wie bist du denn dazu gekommen, gerne klein zu sein?“
Viktoria nahm auch ihren Schnuller raus und sagte: „Das ist eine sehr traurige Geschichte, aber dir kann ich sie erzählen.“
„Das tut mir leid, aber ich bin ganz Ohr“, sagte Laura.
Viktoria wurde sehr traurig und erzählte: „Als ich dreieinhalb Jahre alt war, ist meine Mutter an Krebs gestorben, obwohl sie erst 32 war. Das war natürlich sehr schlimm für mich. Wochenlang hab ich nur geweint und nach ihr geschrien, damit sie wiederkommt. Daher durfte ich meinen Schnulli zunächst behalten. Bis ich sechs war, hatte ich meinen Schnulli von da an durchgehend im Mund und ihn wirklich nur zum Essen rausgenommen.
Dazu kam, dass ich in der Schule gemobbt wurde, weil ich die einzige Blonde war. Ich brauchte einfach etwas, um runterzukommen und um mich sicher zu fühlen. Leider war mein Vater seit ich sechs war von Kleinkindsachen nicht mehr begeistert, weshalb ich das von da an alles heimlich machen musste. Glücklicherweise hat er mein Zimmer nie durchsucht, sonst hätte er meine Schnuller und Babysachen gefunden und weggeworfen. Zudem bin ich wie meine beiden Eltern ein Einzelkind und hatte sonst niemanden.“
Sie klammerte sich wieder eng an Laura und sagte weinend: „Zum Glück hab ich dich. Du bist die erste wirkliche Freundin, die ich jemals hatte. Du bist einfach das beste und wertvollste in diesen Universum.“
„Das ist ja furchtbar“, sagte Laura und musste mit Viktoria weinen. „Du weißt ich bin für dich da meine Liebe.“
„Danke“, schniefte Viktoria.
„Deshalb hab ich dich auch letztens Mama genannt, weil du mit dem Wickeln in gewisser Weise diese Rolle einnimmst und teilweise das für mich bist, was meine Mutter für mich gewesen wäre.“
„Danke“, sagte Laura. „Das ist ja herzzerreißend.“
„Ich will dich unter keinen Umständen verlieren. Du bist mein Ein und Alles geworden“, sagte Viktoria.
Laura wusste zunächst nicht genau, wie sie reagieren sollte, denn schließlich war Johanna ihre beste Freundin und das konnte sich auch nicht ändern lassen.
„Du weißt, dass Johanna meine beste Freundin ist, aber du rührst mich grade so sehr, dass ich dir am liebsten sagen würde, dass du meine beste Freundin wärst“, sagte Laura.
„Ist schon in Ordnung“, sagte Viktoria. „Ich weiß, dass deine freundschaftliche Liebe zu Johanna für immer unübertroffen bleibt.“

Als sie sich etwas beruhigt hatten, fragte Viktoria: „Und wie ist es bei dir gekommen?“
Laura antwortete: „Ich war schon immer ein richtiges Schnullerkind. Auch als ich vier Jahre und älter war, hab ich es nicht geschafft, mich von meinem Schnuller zu trennen. Die Liebe zu meinem Schnuller war und ist immernoch einfach viel zu groß. Mein Schnuller gibt mir immer und überall die Sicherheit, die ich brauche, auch wenn ich grade nicht nuckel.
Dazu kommt, dass meine beiden Brüder viel älter als ich sind und ich deshalb in der Familie immer die Rolle der süßen kleinen Schwester hatte und als süßes kleines Mädchen darf man schließlich noch einen Schnuller haben.
Zudem brauche ich, wie du schon festgestellt hast, immer sehr viel Liebe und Kinderspielsachen sind einfach die Gegenstände, die für mich am meisten Liebe ausstrahlen.“
„Das ist wirklich eine schöne und süße Geschichte“, sagte Viktoria. „Und was ich dir auch noch sagen wollte, ist, dass ich es einfach unbegreiflich schön finde, wie sehr dein Leben durch Liebe geprägt ist. Du brauchst sehr viel Liebe und strahlst auch sehr viel Liebe aus. Alles was man dir gibt, kriegt man in Form von wahrer Liebe zurück.“
Laura konnte nicht antworten. Zu sehr war sie von Viktorias Aussage berührt worden.

„Wie hast du es denn ohne deine Mutter ausgehalten?“, fragte Laura danach.
„Mein Vater hat mir fast jede seine freie Minute gewidmet. Er hat mir sehr geholfen, dennoch eine halbwegs gute Kindheit zu haben, falls man die ohne seine Mutter überhaupt haben kann. Er war wirklich immer für mich da. Das brauchte ich auch, weil ich ja keine Freunde hatte und sonst keine Familie hatte.“
„Warum bist du dann nach Freiburg zum Studieren gezogen und nicht bei deinem Vater geblieben?“
„Ich wollte dennoch irgendwann versuchen, alleine klarzukommen und außerdem ist Berlin keine schöne Stadt.“
„Und hat es funktioniert so wie du es dir vorgestellt hast?“, fragte Laura.
„Nein überhaupt nicht. Ich war am Anfang sehr unglücklich hier, weil ich die elterliche Fürsorge einfach brauche. Ich hab es nicht geschafft, hier Kontakte aufzubauen, bis Johanna auf einmal auf mich zukam. Und nur wegen dir bin ich überhaupt glücklich hier. Alleine ein Baby zu sein macht auch keinen Spaß.“
„Und ich bin nur wegen dir glücklich hier“, sagte Laura. „Ohne meine Eltern und ohne Johanna, Klara und Julia ging es mir auch sehr schlecht am Anfang.“
„Es ist einfach so wunderbar, dass wir uns gefunden haben“, sagte Viktoria. „Ich liebe dich.“
„Ich dich auch“, sagte Laura.
„Danke dir meine Süße. Ich freue mich sehr darüber, dass du endlich die tiefe Bindung zu mir aufgebaut hast.“
„Ich brauch halt sehr lange dafür.“
„Das ist doch super, denn je länger das dauert, desto tiefer ist die Bindung. Ist dir das auch schon aufgefallen?“, fragte Viktoria.
„Nicht so sehr“, sagte Laura.
„Bei dir merkt man es ganz besonders. Du traust dich nicht, mit fremden Menschen zu reden, aber mit deinen Freundinnen und deiner Familie redest du viel und du strahlst uns gegenüber sehr viel Liebe aus.“
„Ja stimmt schon“, sagte Laura.
„Ich liebe dich daher sehr und weil du einfach wunderbar bist.“
Laura drückte sich wieder fest an Viktoria.

„Warum ist es denn schon wieder so spät?“, fragte Laura. „Das kann doch nicht sein.“
„Ich versteh es auch nicht immer. Wollen wir uns noch was kochen?“, sagte Viktoria.
„Ja gerne“, sagte Laura.
Nach dem Essen gingen die beiden ins Bett.

In den nächsten Wochen lernten die Mädchen intensiv miteinander, da sie das Ziel hatten, immer mit Bestnoten die Prüfungen zu meistern.
Mitte Februar kam dann schließlich die Klausurenphase. Die beiden waren wirklich gut vorbereitet und gingen mit gutem Gefühl an die Klausuren.

Als die letzte Klausur geschrieben war, wollten sie es krachen lassen. In Viktorias Wohnheim stieg glücklicherweise an diesem Abend eine Schlagerparty. Viktoria liebte Schlager.
Aus den zahlreichen Gesprächen, die vor allem Viktoria führte, Laura war schließlich zu ängstlich, ergaben sich allerdings keine Aussichten auf neue Freundschaften.
Am Ende schliefen sie wieder bei Viktoria.

Autor: kleineHexe | Eingesandt via Formular

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Post Views: 305
Tags: zuruck, präsentiert, laura, fuhr, freiburg
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Burli
Burli
Gast
22/02/2026 14:23

Das nun gleich drei Teile dieser Geschichte veröffentlicht wurden, war schön für uns zum lesen. Waren turbulente Ereignisse, welche das Quartett zum Teil zusammen erlebten, zum Teil auch in kleineren Gruppen. Warum Laura keine Nähe zu anderen Menschen zulassen kann, ist mur noch nicht ersichtlich. Vieleicht mag Sie ja keine Jungs? Bin gespannt wie es weitergeht. Bin gespannt ob Laura auch bald Windel tragen wird, wie Du es vor ein paar Kapiteln erwähnt hast.

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