Laura und Viktoria wachten ausgeschlafen auf.
„Guten Morgen meine süße Maus“, sagte Viktoria.
„Hey Viktoria“, sagte Laura.
„Ich mach uns mal Frühstück, aber nur wenn du meine Windel wechselst“, sagte Viktoria.
„Gerne doch“, sagte Laura.
Beim Wickeln kitzelte Laura Viktoria. Viktoria lachte sehr angetan, sagte aber: „Hör auf meine Süße.“
„Ja ich fands doch nur lustig“, sagte Laura.
Danach setzten sich die beiden zum Essen.
„Ich brauch heute mal ein wenig Zeit alleine“, sagte Laura nach dem Frühstück. „Aber wir sehen uns bestimmt morgen oder übermorgen.“
„Natürlich“, sagte Viktoria. „Ich liebe dich meine Süße.“
„Ich dich auch“, sagte Laura.
Als Laura grade nach Hause gehen wollte, klingelte es auf einmal.
„Wer ist das denn jetzt?“, fragte Laura.
„Ich hab keine Ahnung. Wer soll mich denn besuchen kommen außer dir?“, fragte Viktoria überrascht.
Als Viktoria die Tür öffnete, sah sie, dass die Polizei vor der Tür stand.
„Was ist denn jetzt los?“, fragte Viktoria ganz erschrocken.
„Guten Tag, sind Sie Frau Viktoria Meier?“, fragte der eine Polizist.
„Äh … ja“, sagte Viktoria. „Was hab ich denn gemacht? War gestern irgendwas? Waren wir zu laut?“
„Nein Sie haben nichts gemacht“, sagte der andere Polizist. „Es geht um ihren Vater.“
„Wieso was ist mit ihm?“, fragte Viktoria und wurde sofort sehr unruhig.
„Wir würden gerne reinkommen, um es Ihnen zu sagen, aber wir sehen schon, dass es zu eng wird bei Ihnen“, sagte der Polizist.
„Was ist denn passiert?“, fragte Viktoria errötet, schwitzend und zappelnd.
„Es tut uns sehr leid, aber er ist vorgesternabend bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.“
„WAS???“, schrie Viktoria. Ihr stockte der Atem.
„Unser herzliches Beileid“, sagten die Polizisten.
„Nein! Nein! Nein! Das ist völlig unmöglich!“, schrie Viktoria.
Laura hatte alles mitgehört und nahm Viktoria in den Arm.
„Ach Laura das gibt es nicht! Jetzt hab ich nur noch dich“, schluchzte Viktoria und brach unhaltbar in Tränen aus.
„Brauchen Sie einen Seelsorger, oder reicht Ihnen die Unterstützung ihrer Freundin?“
„Ich brauche nur Laura“, schniefte Viktoria.
Laura bat die Polizei, wieder zu gehen, was diese auch tat.
„Du hast neben mir noch Johanna, Klara und bald auch Julia. Du bist ein integraler Bestandteil von unserer Gruppe“, tröstete sie Laura.
„Danke meine Süße“, sagte Viktoria weiterhin stark weinend.
Viktoria weinte und schrie fast drei Stunden lang. Laura konnte sie nur sehr schwer beruhigen.
„Womit hab ich das verdient?“, schluchzte Viktoria. „In so einem jungen Alter beide Elternteile zu verlieren.“
„Es ist nicht deine Schuld“, sagte Laura.
„Ich weiß“, sagte Viktoria. „Aber trotzdem.“
„Willst du zu mir ziehen?“, fragte Laura. „Ich glaube du brauchst meine Nähe jetzt sehr.“
„Sehr gerne“, sagte Viktoria. „Dann bin ich wenigstens mit meiner Trauer nie alleine.“
„Das bist du auch jetzt nicht“, sagte Laura.
„Danke meine Süße“, sagte Viktoria. „Aber ist deine Wohnung nicht etwas zu klein?“
„Wir finden schon eine größere Wohnung.“
„Ich muss mal kurz an die Luft“, sagte Laura etwas später.
„Ich komm mit“, sagte Viktoria.
„Ich geh schon mal raus“, sagte Laura.
Draußen rief sie schnell ihre Mutter an: „Hallo Mama“, sagte sie. „Nur ganz kurz, kann Viktoria zu unserem Skiurlaub mitkommen? Ihr ist etwas schreckliches passiert und sie braucht etwas Ablenkung.“
„Ja klar“, sagte ihre Mutter. „Was ist denn passiert?“
„Ihr Vater ist gestorben.“
„Das ist wirklich schrecklich. Was ist mit ihrer Mutter? Sie kann auch mitkommen.“
„Nein Mama. Ihre Mutter ist … naja … auch schon tot.“
„Auweia. Dann kann Viktoria auf jeden Fall mitkommen. Sie ist herzlich eingeladen.“
„Danke Mama. Ich muss Schluss machen, Viktoria kommt. Das wird eine Überraschung.“
Viktoria hatte sich ihre Jacke bis zur Nase gezogen, damit man ihren Schnuller nicht sehen konnte. Dieser war ihr jetzt sehr wichtig. Heftig nuckelnd ging Viktoria mit Laura durch den Park. Sie setzten sich auf eine Bank und Viktoria drückte sich fest an Laura. Für Laura war es ungewohnt, dass sie jetzt diejenige war, die trösten musste. Normalerweise musste man Laura immer trösten und aufmuntern. Dennoch war es irgendwie ein gutes Gefühl für Laura, Verantwortung zu übernehmen.
Als sie wieder in Viktorias Wohnung waren, fragte Laura: „Was kann ich machen, damit es dir besser geht?“
„Sei einfach für mich da“, antwortete Viktoria. „Umsorge mich, als wäre ich deine zweijährige Tochter.“
„Das mach ich“, sagte Laura.
„Danke meine Süße. Auf dich ist wirklich immer Verlass.“
„Natürlich. Wer an mich rankommt, wird mit extremer Liebe und Treue belohnt.“
„Das weiß ich meine Süße“, sagte Viktoria.
„Wie soll ich dich denn nennen, wenn du mich immer als meine Süße bezeichnest?“, fragte Laura.
„Denk dir was schönes aus meine Süße“, sagte Viktoria.
„Ich überlege mir was.“
Den ganzen Tag schnullerten und kuschelten die beiden miteinander und Laura streichelte Viktoria die ganze Zeit, während Viktoria immer wieder in Tränen ausbrach.
„Ich würde meine Situation ohne meinen Schnulli nicht aushalten“, sagte Viktoria. „Würdest du auch sagen, dass der Schnuller die wichtigste Erfindung der Menschheit ist?“
„Auf jeden Fall“, sagte Laura. „Ich brauche meinen Schnuller permanent, auch dann, wenn ich ihn grade nicht im Mund hab.“
„Man kann sich durchs Nuckeln einfach prima beruhigen, erholen und entspannen. Es ist so schön, dass es Schnullis gibt“, sagte Viktoria.
„Finde ich auch“, sagte Laura. „Jede Situation wird dadurch einfacher und ich kann mich mit Schnuller viel besser auf Aufgaben konzentrieren.“
Gegen Abend musste Viktoria wieder gewickelt werden.
„Mann hast du wieder viel hier reingemacht“, sagte Laura.
„Ich hab halt eine gute Verdauung“, sagte Viktoria.
Danach gingen die Mädchen einkaufen und kochten zusammen ihr Abendessen.
Als sie schlafen gingen, drückte sich Viktoria so stark an Laura, dass Laura kaum noch Luft bekam.
„Viktoria! Viktoria!“, rief Laura und versuchte sich zu befreien.
Viktoria wachte wieder auf und fragte: „Was ist denn Laura?“
„Bitte erdrück mich nicht. Ich kann kaum noch atmen.“
„Entschuldige Laura. Ich hab dich einfach zu gerne und ich brauche dich grade zu dringend.“
„Das finde ich schön, aber bitte lass mich atmen.“
„Ja in Ordnung“, sagte Viktoria.
Am nächsten Samstag kamen Lauras Eltern zu Lauras Wohnung und holten sie für den Skiurlaub ab. Viktoria war auch in Lauras Wohnung. Die beiden waren die letzten Tage durchgehend zusammen.
„Hallo Viktoria, ich bin die Beate, Lauras Mutter.“
„Hallo Beate“, sagte Viktoria.
„Und ich bin Thorsten“, sagte Lauras Vater.
„Hast du deine Sachen gepackt?“, fragte Beate Laura.
„Ja hab ich Mama.“
Viktoria wurde sehr traurig: „Eine ganze Woche soll ich alleine aushalten ohne dich. Wie soll das gehen?“
„Viktoria, du kannst mitkommen“, sagte Lauras Mutter.
„Wirklich?“, fragte sie.
„Selbstverständlich“, sagte Lauras Vater. „Laura hat uns erzählt was passiert ist und daher können wir nicht anders.“
„Ich kann euch aber nichts geben“, sagte Viktoria.
„Du bist eingeladen“, sagte Beate. „Lass es dir einfach gut gehen.“
„Und ich hab keine Skiausrüstung“, sagte Viktoria.
„Kein Problem“, sagte Laura. „Das können wir da unten alles ausleihen.“
„Ich bin zwar erst einmal Ski gefahren, aber ich werde das schon hinbekommen“, sagte Viktoria.
„Genau“, sagte Thorsten. „Es ist nicht schwer und man kommt schnell wieder rein, auch wenn man es länger nicht gemacht hat.“
Viktoria packte schnell ihre restlichen Sachen und die vier gingen zum Auto.
Als sie im Auto saßen, steckte sich Laura ihren Schnuller in den Mund. Viktoria überlegte noch, ob sie es auch machen sollte. Da sie die Trauer zusammen mit der Langeweile aber nicht aushielt, holte sie ihren Schnuller auch raus.
„Sieh mal“, sagte Beate. „Zwei süße Schnullermäuse sitzen auf der Rückbank.“
„Tatsache“, sagte Thorsten.
Als sie in Serfaus ankamen, bezogen sie ihre Zimmer im Hotel. Lauras Eltern und die Mädchen hatten jeweils ein Doppelzimmer. Ürsprünglich war geplant, dass Laura ihr Doppelzimmer alleine hatte, aber jetzt war Viktoria dabei, was für das Hotel kein Problem darstellte.
„Lass uns jetzt losgehen und die Sachen ausleihen gehen“, sagte Laura.
„Ja“, sagte Viktoria.
Das Ausleihen lief ohne Probleme. Viktoria musste sich alles ausleihen, während Laura nur Skier und Schuhe brauchte. Lauras Eltern hatten bereits alles.
Nach dem Abendessen im Hotel gingen die Mädchen noch in den Whirlpool.
„Das wird dich auf jeden Fall entspannen“, sagte Laura.
Im Whirlpool fragte Laura: „Was ist eigentlich mit deinen Großeltern?“
„Ach Laura“, sagte Viktoria und wurde noch trauriger.
„Willst du es erzählen?“, fragte Laura.
„Dir erzähle ich alles, auch wenn es mir schwerfällt.“
„Entspann dich einfach und erzähl nur das, was du erzählen willst.“
„Also meine Eltern sind beide in einem Kinderheim in der DDR groß geworden. Dort haben sie sich auch kennengelernt. Meine beiden Großelternpaare waren als Oppositionelle aufgefallen und wurden von der Stasi verschleppt. Ich weiß nicht, was mit ihnen passiert ist.“
„Meine Güte Viktoria. Du hast wirklich ein sehr schlimmes Schicksal erwischt. Dafür wirktest du aber immer sehr glücklich.“
„Ich hab mehrere Therapien hinter mir und weiß daher, wie man trotz starker Trauer glücklich werden kann. Aber jetzt ist alles zusammengebrochen. Ach wenn ich dich nicht hätte, hätte ich mich schon längst aufgehängt.“
„Jetzt übertreib mal nicht. Es gibt immer einen Grund zum weiterleben. Du willst Lehrerin werden und wirst vielen Kindern und Jugendlichen Dinge beibringen. Für all diese Menschen lohnt es sich, weiterzuleben.“
„Mensch Laura, ich hätte nicht gedacht, dass du so aufbauend sein kannst.“
„Hab ich alles von dir gelernt“, sagte Laura stolz.
„Es freut mich, dass du positiver denkst“, meinte Viktoria. „Du bist das beste, was mir je passiert ist.“
„Freust du dich auf morgen?“, fragte Laura, als sie im Bett lagen. „Ich helfe dir gerne und spätestens übermorgen bist du ein Profi.“
„Danke Laura.“
Laura gefiel es irgendwie, jetzt auf einmal die Fürsorgliche zu sein und sich um jemanden kümmern zu müssen.
Natürlich musste Viktoria noch gewickelt werden. Laura machte das inzwischen auch ganz gerne.
„Danke meine süße Mama“, sagte Viktoria.
„Immer wieder gerne mein Engel.“
Laura kam darauf, Viktoria Engel zu nennen, da Viktorias Eltern nun beide Engel waren.
Nun wollten die beiden schlafen gehen.
„Wo ist mein Schnuller?!“, rief Viktoria.
„Ich weiß es nicht“, sagte Laura. „Wo hattest du ihn denn zuletzt?“
„Wenn ich das wüsste, würde ich nicht fragen“, sagte die aufgebrachte Viktoria. „Jetzt hilf mir suchen!“
„Du kannst meinen Ersatzschnuller haben“, sagte Laura. „Ich hab auf Reisen immer zwei dabei, falls mein einer kaputt oder verloren geht.“
„Danke meine Süße“, sagte Viktoria und wurde direkt ruhiger.
„Mach den Mund auf mein Engel“, sagte Laura.
Viktoria öffnete ihren Mund und Laura schob ihr den Schnuller rein.
„Jetzt ist alles wieder gut“, sagte Viktoria. „Ich muss abends einen Schnulli im Mund haben.“
„Gute Nacht meine Süße“, sagte Viktoria.
„Gute Nacht mein Engel“, sagte Laura.
Am nächsten Morgen ging es auf die Piste. Lauras Eltern und Laura und Viktoria fuhren jeweils zu zweit.
„Um 12.30 Uhr trefen wir uns zum Essen wieder“, sagte Lauras Mutter.
„Bis dann“, sagte Laura.
„Ich zeig dir was tolles“, sagte Laura. „Wenn man sich den Schlauchschal ins Gesicht zieht, kann man unauffällig am Schnuller nuckeln.“
„Das ist eine sehr gute Idee“, sagte Viktoria.
„So fühle ich mich auf der Piste sicherer“, sagte Laura.
Die beiden fuhren also mit Schnuller los. Laura genoss das herrliche Wetter und die Tatsache, dass sie endlich wieder auf der Piste war.
„Gefällts dir?“, fragte Laura.
„Ja sehr sogar. Ich fahr besser als gedacht“, sagte Viktoria. „In drei Jahren bin ich Olympiasiegerin!“
„Dann gib Gas mein Engel“, sagte Laura.
„Ich werde vor allem erstmal diesen Urlaub genießen. Mein Vater würde sich freuen, wenn er wüsste, dass ich im Urlaub bin“, sagte Viktoria. „Wir konnten uns nämlich nur selten einen Urlaub leisten.“
Beim Mittagessen sagte Lauras Mutter: „Ihr liebt euch wie Schwestern. Wenn ich euch zwei so sehe, werde ich etwas traurig darüber, dass wir nicht noch eine zweite Tochter bekommen haben.“
„Die habt ihr doch jetzt“, sagte Viktoria und legte den Arm um Laura.
„Darf ich euch fotografieren?“, fragte Beate.
„Ja klar“, sagte Viktoria.
Beate machte das Foto und sagte: „Ein sehr schönes Bild.“
Als sie nach dem Skifahren im Hotel ankamen, fragte Viktoria Laura: „Sollen wir für mich Schwimmwindeln kaufen gehen, um damit in den Pool zu gehen?“
„Du weißt doch, dass ich nicht will, dass jemand etwas mitkriegt über unser Kleinkindleben.“
„Ich finde es aber nicht so schlimm, wenn das jemand sieht. Die Leute im Hotel sehen wir doch eh nicht wieder.“
„Mir egal. Ich will es nicht und ich will auch nicht bei dir sein, wenn du das offen zeigst.“
„Wie bitte?“
„Ich will schon bei dir sein, aber ich will nicht, dass das mit mir in Verbindung gebracht wird.“
Viktoria umarmte Laura und sagte den Tränen nahe: „Bitte Laura.“
„Das ist emotionale Erpressung“, sagte Laura.
„Entschuldige, aber ich will es machen.“
„Ich kann es aber nicht.“
„Na schön“, sagte Viktoria traurig. „Dafür entscheide ich, was wir heute Abend machen.“
„Wir gehen NICHT in die Sauna“, sagte Laura.
„So gemein bin ich nicht. Ich weiß doch, dass du dich anderen Menschen nicht nackt zeigen kannst und ich würde nie deine Gefühle verletzen.“
Nach dem Abendessen sagte Viktoria: „So wir gehen jetzt raus.“
„Was wollt ihr denn da draußen?“, fragte Lauras Vater.
„Ich will Laura nur etwas ärgern.“
„Was ist denn mit dir los?“, fragte Laura entsetzt.
„Das war doch nur ein Scherz meine Süße.“
Laura schämte sich.
„Jetzt Laura. Das wird lustig gleich.“
„Lass sie am leben“, sagte Thorsten ironisch.
„Das sollte ich hinkriegen“, sagte Viktoria.
„Was hast du denn mit mir vor?“, fragte Laura, als sie draußen waren.
„Jetzt sei nicht immer so besorgt. Ich will mit dir einfach nur einen Schneemann bauen. Was hattest du denn gedacht was passiert?“
„Weiß nicht.“
„Ich liebe dich sehr, deswegen weißt du doch, dass ich nichts böses mit dir mache. Warum hattest du denn Angst? Wir sind doch inzwischen sehr eng befreundet und es war doch klar, dass das nur ein kleiner Scherz war.“
„Es war grade wahrscheinlich einfach wegen einer Stimmung, dass ich es nicht verstanden hab. Ich hab halt manchmal Stimmungsschwankungen“, sagte Laura.
„Jetzt sei glücklich. Du fängst an mit bauen.“
Laura steckte sich ihren Schnuller in den Mund und fing an zu bauen.
„Wie war das mit »keiner darf sehen, dass ich klein bin«“, sagte Viktoria.
„Hier sieht es ja keiner. Es ist relativ dunkel hier und es ist keiner zu sehen.“
„Du bist wirklich sehr besonders“, sagte Viktoria.
„Wie meinst du das?“
„Sehr lieb. Ich mag deine Art.“
Als sie den Schneemann fertig gebaut hatten, fragte Viktoria: „Willst du ihm deinen Schnuller geben?“
„Nein das ist meiner“, sagte Laura und nuckelte stärker.
„Ich mein doch nur kurz, um ein Bild zu machen.“
„Nein“, sagte Laura.
„Ich entscheide doch, was heute Abend passiert. Also mach es. Du kannst in einer Minute weiter nuckeln.“
„Na gut“, sagte Laura.
Nachdem Viktoria das Bild gemacht hatte, riss Laura sofort den Schnuller aus dem Schnee und steckte ihn sich wieder rein.
Die beiden gingen danach zurück ins Hotel. Laura verdeckte ihren Mund mit ihrem Schal.
„So meine Süße, jetzt machst du mich bettfertig“, sagte Viktoria im Zimmer.
„Mach ich gerne mein Engel.“
Laura hielt Viktoria ihren Schnuller hin, zog ihn jedoch weg, als sie mit dem Mund danach schnappte. Viktoria fing an zu weinen. Laura steckte den Schnuller daraufhin in Viktorias Mund, welche sofort aufhörte zu weinen und Laura einen kleinen liebgemeinten Klaps gab. Dann wurde Viktoria wieder gewickelt und bekam ihren Schlafanzug angezogen.
„Kuscheln!“, rief Viktoria.
„Komm her mein Engel“, sagte Laura.
Die beiden kuschelten sich zusammen und schliefen zusammen ein.
Als der Urlaub vorbei ging, waren Laura und Viktoria traurig, dass er schon zu Ende war. Sie hatten richtig viel Spaß, sowohl auf der Piste, als auch in ihrem Zimmer. Laura liebte es mittlerweile, Viktoria zu wickeln.
Autor: kleineHexe | Eingesandt via Formular
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