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Laura (4)

01/01/2026 1 comment Article Mädchen kleineHexe
This entry is part 4 of 4 in the series Laura
Windelgeschichten.org präsentiert: Laura (4)

Als es um 9 Uhr bei ihr klingelte, schlief Laura noch. Sie schreckte auf und ärgte sich, dass sie den Wecker vergessen hatte einzuschalten. Schnell machte sie Johanna die Tür auf verschwand anschließend im Bad.
Als sie fertig war, fragte Johanna: „Hat es dir gefallen gestern?“ „Ja“, meinte Laura. „Allerdings wollte ich lieber, dass du hier geblieben wärst.“
„Ich hab dich extra noch gefragt, ob es in Ordnung für dich ist“, sagte Johanna, während es ihr Leid tat, dass sie Laura alleine gelassen hatte.
„Jaja ich weiß. Ich wollte dir nicht den Abend versauen.“
„Das finde ich süß von dir Laura.“

Als Laura endlich fertig angezogen war, fragte Johanna: „Wollen wir wieder in das Café von gestern gehen? Es war ja sehr nett dort.“
Laura entgegnete spitzbübisch: „Ich weiß schon, warum du wieder dorthin gehen willst, aber gerne. Es war ja auch lecker dort.“
„Was soll denn das heißen?“ fragte Johanna lächelnd und kitzelte Laura.
Laura kitzelte zurück und meinte: „Das weißt du ganz genau.“
Als sie sich vor Lachen nicht mehr halten konnten, beendeten sie die Kitzeleinheiten und machten sich auf den Weg. Ivar war natürlich wieder dabei.
„Wie war es denn jetzt genau bei ihm?“, fragte Laura mit einem frechen Grinsen.
„Einfach Klasse. Er wohnt mit anderen Studenten in so einer alten Villa, die wunderschön aussieht. Wir haben noch etwas Wein von ihm getrunken und danach ging es heiß her.“
„Und wie war er?“, hakte Laura nach.
„Soll ich dir wirklich alles erzählen?“
„Ich will jedes Detail wissen!“
„Mal sehen, wie weit ich komme. Er war selbstbewusst, wie ich auch und war sehr angetan von mir. Er hat mich über Psychologie ausgefragt und gemeint, ich solle unbedingt in Freiburg anfangen, Psychologie zu studieren.“
„Das wäre in der Tat ein Traum für mich, dich wieder in meiner Nähe zu haben“, sagte Laura
„Das wünsche ich mir auch sehr“, sagte Johanna und strich über Lauras Wange.
„Wie gings weiter?“, wollte Laura nun doch recht bestimmt wissen.
„Wir haben noch so über dies und das geredet und dann, naja, dann ist es passiert. Er war so unwiderstehlich.“
„Soso“, witzelte Laura.
„Nicht so frech meine Kleine!“, sagte Johanna mit einem Lächeln.

Das Café kam in Sichtweite und Johanna sah Max bereits durchs Fenster. Als sie sich setzten und bestellten, sagte Max nur wenig und grinste Johanna die ganze Zeit an. Johanna grinste zurück und hatte gleich wieder Lust.
Als Laura kurz austreten musste, begannen die zwei zu tuscheln und hörten sofort auf, als Laura zurückkam.
„Worüber habt ihr geredet?“, fragte Laura.
„Ach über so dies und das“, kicherte Johanna.

Danach mussten die beiden auch schon zum Bahnhof gehen. Laura war sehr traurig, dass dieses Wochenende schon wieder vorbei war. Johanna tröstete sie: „Wir sehen uns ja bald wieder und außerdem hab ich Max gesagt, er soll ein Auge auf dich haben, damit du nicht auf Abwege gerätst.“
„Wie meinst du das?“
„Naja er soll nur gucken, dass du nicht komplett vereinsamst.“
„Aber ich kenne ihn doch gar nicht“, sagte Laura ängstlich.
„Er ist ein guter Mensch und du musst auch nichts mit ihm machen, wenn du nicht willst.“
„Ok“, sagte Laura nur.
Nach ausführlichen Streicheleinheiten für den Hund und einer langen, intensiven Umarmung meinte Johanna zum Abschied noch: „Denk an Viktoria!“

Als Laura den Bahnhof verließ, wurde sie plötzlich von einer lieblichen Frauestimme angesprochen. Sie drehte sich erschrocken um und sah Viktoria.
„Was … was machst du hier?“, fragte die überrumpelte Laura.
„Johanna hat mir geschrieben, dass ich dich hier treffen würde.“
Laura war gerührt und sagte: „Ja. Johanna ist grade abgereist.“
Viktoria sagte: „Ich weiß. Sie meinte, du fühlst dich einsam hier und ich … naja … ich auch.“
Laura war sich unsicher, obwohl sie Viktoria gerne kennenlernen würde. Vorallem um sie auf ihr kleines Geheimnis anzusprechen. Viktoria wusste ja noch nicht, dass Laura das gleiche Geheimnis hatte.
Laura meinte mit ängstlicher Stimme: „Wollen wir etwas zusammen lernen?“, da ihr sonst nichts anderes einfiel.
„Gerne“, sagte Viktoria. „Wo sollen wir hingehen? In die Bib oder zu einer von uns nach Hause?“
Laura zögerte und sagte schließlich: „Zu dir nach Hause.“
Viktoria freute sich: „Supi! Du kannst ja in meine Unterlagen mit reinschauen, dann müssen wir nicht noch zu dir gehen.“
„Ja.“
„Der ist ja süß. Wie heißt er?“, sagte Viktoria und blickte Ivar mit verliebten Augen an.
„Ivar heißt er“, sagte Laura. „Mein Ein und Alles.“
„Ich liebe ihn“, sagte Viktoria.
Als die beiden losgingen, traute sich Laura kaum, etwas zu sagen. Viktoria spürte, dass Laura ängstlich war und versuchte alles, um sie nicht zu verunsichern.
Laura dachte nur: „Was ist, wenn jetzt doch alles schiefgeht?“
„Alles in Ordnung?“, fragte Viktoria.
„Jaja. Ich bin nur etwas … nachdenklich.“
„Kein Problem“, sagte Viktoria. „Da vorne ist mein Wohnheim.“
Bei ihr angekommen setzten sie sich an Viktorias Schreibtisch und fingen an zu lernen. Der Hund lag ruhig am Boden.
Als Laura sich kurz strecken musste, sah sie, dass die Nachttischschublade nicht ganz geschlossen war und sah dort zwei Schnuller drin liegen. Sie hatte also Recht mit ihrer Beobachtung, aber wie sollte sie das ansprechen?
„Hallo, bist du noch da?“, fragte Viktoria.
„Ja klar, ich musste nur kurz an was denken.“
„Na dann. Worüber haben wir grade geredet?“
„Keine Ahnung“, meinte Laura.
„Ist wirklich alles in Ordnung mit dir? Du wirkst so, als bedrückt dich etwas schwerwiegendes.“
„Ich weiß nicht, wie ich es erzählen soll“, schluchzte Laura.
„Mir kannst du alles erzählen“, beruhigte Viktoria sie.
„Wirklich?“
„Wirllich!“
„Naja, als ich dich vor zwei Wochen in der Vorlesung gesehen hab …“
„Was war da?“, wollte Viktoria nun neugierig wissen.
„Ach ich kann es dir nicht sagen“, weinte Laura und sperrte sich im Bad ein, um sich heimlich ruhig zu nuckeln. Als sie wieder herauskam sah Viktoria sieh mitleidig an.
Viktoria sagte dann: „Ich möchte dir wirklich gerne helfen, aber wenn du mir nicht sagst, was los ist, weiß ich auch nicht mehr weiter.“
„Ja ich weiß, aber ich kann es einfach nicht aussprechen.“
„Versuchs doch wenigstens. Ich werde auch keinesfalls böse sein, egal was los ist.“
„Nein es geht nicht!“, sagte Laura.
Daraufhin ging Viktoria ins Bad für kleine Mädchen. Beim Händewaschen sah sie Lauras Schnuller am Waschbecken liegen und dachte sich: „Komisch, normalerweise bewahre ich die Dinger doch nie im Bad auf.“ Allerdings nahm sie in nicht mit, damit Laura nicht sehen konnte, wie sie ihn in den Nachttisch legt. Stattdessen legte sie ihn etwas versteckt in die Dusche. Sie hoffte, dass Laura ihn nicht gesehen hatte.
Laura fiel unterdessen auf, dass ihr Schnuller weg war. Sie dachte: „Verdammt. Ich muss ihn im Bad liegen gelassen haben.“
Als Viktoria wieder kam, sagte Laura nur hastig: „Ich muss nochmal“ und verschwand wieder im Bad. Viktoria merkte, das irgendetwas nicht stimmte. Laura wurde panisch, als sie den Schnuller nicht am Waschbecken sah. Als sie kurz davor war, anzufangen, bitterlich zu weinen, sah sie ihn in der Dusche und dachte sich: „Er muss mir runtergefallen sein. So hat Viktoria ihn mit Sicherheit nicht gesehen.“
Als Laura wieder herauskam, fragte Viktoria, ob sie nun endlich mit dem Lernen weitermachen können aber Laura war heute nicht mehr dazu in der Lage.
Sie war mit den Nerven komplett fertig und meinte nur: „Ich muss los. Hat mich gefreut!“
Laura dachte, jetzt hat sie es vermasselt und Viktoria wird nie wieder ein Wort mit ihr wechseln. Traurig machte sie sich auf den Weg.
Viktoria war ganz perplex, aber sie wollte Laura nicht aufhalten. Sie dachte, dass Laura einfach nur schlecht gelaunt ist, weil Johanna heute abgereist ist und sie wollte am nächsten Tag in der Uni nochmal auf Laura zugehen.
Als Viktoria die Wohnung aufräumte sah sie, das ihre Nachttischschublade offen stand und man den Inhalt sehen konnte. Außerdem war der Schnuller aus dem Bad verschwunden. Da fiel es ihr wie Schuppen von den Augen.

Autor: kleineHexe | Eingesandt via Formular

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Post Views: 2.589
Tags: präsentiert, laura, klingelte, schlief, noch
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Burli
Burli
Gast
01/01/2026 18:59

Schöne und interessante Fortsetzung. Etwas skurrilen, wie sich die Medels wieder getroffen haben, aber auch schön das Johanne eibe so wichtige Tolle als Vermittlerin hat. Bin gespannt wie es weitergeht!

Ich wünsche Dir noch alles Gute für das neue Jahr 2026.

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